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Publizistische Arbeit im Internet

  • Manfred Rühl

Zusammenfassung

Der Journalist hat besondere Eigenschaften, eine professionelle Einstellung und er wird ständig von den Zwängen seiner Beschäfligungsorganisation bedrängt. Zusammen mit seinem Frauenanteil stemmt sich der Journalist gegen die Flut der Ereignisse und Informationen, schleust als Gatekeeper nur Fakten, Fakten, Fakten in die Öffentlichkeit, reportiert gleichwohl sach-und fachkompetent über Gott und die Welt, kommentiert politisch (da zu rechts, dort zu links), layoutet, umbricht, schneidet, moderiert — all dies spielerisch-unterhaltsam für den mündigen Bürger, dem er (besonders durch das Fernsehen) more playing, more gaming and more gambling anmutet. Wie Robinson Crusoe muss auch der Journalist kein Geld verdienen, macht keine Überstunden und hat keinen Urlaub. Als Demokrat im Rechtsund Sozialstaat nimmt er allerdings die Presse- und Rundfunkfreiheit in Anspruch und versieht die Gegendarstellung mit dem Redaktionsschwanz. Die besonders rückwärts gewandten publizistischen Arbeitgeber in einer verberuflichten Gesellschaft verlangen vom Journalisten in der Regel keine besondere Ausbildung oder gar ein Studium. Gleichwohl hat der Journalist, getreu dem Grundgesetz, den Einzelgesetzen, dem Pressekodex des Deutschen Presserates und den Richtlinien der Verlage und Sender, eine öffentliche Aufgabe wahrzunehmen. Er gehört einem Berufsstand an (ein Relikt aus der Klassen- und Schichtengesellschaft?), dessen Ethos, von wem auch immer gestiftet, er verpflichtet ist. Der Journalist kann einer Gewerkschaft beitreten und hat einen Beruf, auch wenn er nicht arbeitet. Als Internet-User soll er ein besonderer Agent des Wandels sein, der allerdings gleichzeitig von den Multimedien bedroht wird. Gleichwohl kann man Top-Journalisten wie ein Orakel befragen, denn sie sind es, die Fragen der Medienzukunft zu beantworten wissen.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Manfred Rühl

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