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Dramaturgie des modernen Serienprodukts

„Lindenstraße“ als Ideologie
  • Peter Moritz

Zusammenfassung

Wer am frühen Sonntagabend bei Bekannten, Eltern oder Freunden anruft, muß bisweilen mit folgender Reaktion rechnen: „Faß’ Dich bitte kurz. Gleich beginnt meine Serie. Darf ich auf keinen Fall verpassen!“. Ein Virus, besser, ein Serienvirus scheint allsonntäglich zu grassieren, der Woche für Woche Millionen Herzen höher, manchmal auch erbittert schlagen läßt: Die Geschichten um die Beimers & Co. müssen auf eine bestimmte Weise den Unterhaltungsnerv treffen. Ein Blick auf Produktion und Dramaturgie der niemals enden wollenden „Straßen“-Geschichten soll verhelfen, dem Zauber auf die Schliche zu kommen.

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Literatur

  1. Moritz, Peter 1996, Seife fürs Gehirn. Fernsehen im Serienalltag, Münster.Google Scholar
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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Peter Moritz

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