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Schleifen

  • Peter Kammerer

Zusammenfassung

Bei Schleifen geht es darum, dass ein Programmstück mehrfach zyklisch durchlaufen werden soll. Wir nennen dieses Programmstück Schleifenkörper. Alle Variablen auf die im Schleifenkörper lesend, beziehungsweise erst lesend und dann schreibend, zugegriffen wird, nennen wir die Schleifenvariablen. Vor dem Eintritt in den ersten Durchlauf des Schleifenkörpers müssen die Schleifenvariablen initialisiert sein (vergessene Initialisierung bei Schleifen ist einer der häufigsten Programmierfehler!). Die Realisierung von Schleifen erfolgt mittels bedingter Sprungbefehle. Die Zahl der Schleifendurchläufe wird durch die Auswertung von Booleschen Ausdrücken gesteuert (Ende- oder Terminierungsbedingung), in denen die Schleifenvariablen auftreten (durch Setzen der Kennzeichenbits für die bedingten Sprünge). Bei der maschinennahen Programmierung von Schleifenkörpern ist besonders darauf zu achten, dass die Variablen, auf die zugegriffen wird, möglichst alle in Registem gehalten werden. Die Laufzeit eines Programmes mit Schleifen hängt, insbesondere bei einer hohen Zahl von Schleifendurchläufen, entscheidend von der Beachtung dieser Optimierungsmaßnahme ab. Denkt man an mehrere geschachtelte Schleifen, so wird deutlich, dass schnell die Anzahl der verfügbaren Register knapp werden kann (was bei moderneren Hardwarearchitekturen auch dazu geführt hat, dass die Anzahl der Register zunahm). Selbstverständlich sind bei geschachtelten Schleifen die Optimierungsmaßnahmen auf die inneren Schleifen zu konzentrieren.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Peter Kammerer

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