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Die „individuelle Persönlichkeitstheorie“

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Zusammenfassung

Dreh- und Angelpunkt der Menschenkenntnis und Menscheneinschätzung ist es, das Verhalten oder Handeln eines Menschen vorauszusehen oder gar vorauszusagen. Obwohl man weiß, daß es schwierig ist, über das Verhalten eines Menschen in einer konkreten — in der Regel komplexen — Situation in anspruchsvollem Sinne eine Vorhersage zu machen, will man doch wissen,
  • „Was wird der Müller tun, wenn...?“

  • „Wie wird die Verkäuferin X darauf reagieren?“

  • „Wie wird der Kunde Y sich in der Situation Z verhalten?“

Aus Erfahrung wissen wir, daß solche Vorhersagen tatsächlich oft richtig gemacht werden. Wie ist das möglich? — Wahrscheinlich läuft alles über das Erkennen des Typus. Daß ein Mensch (d. h. das, was seine Persönlichkeit ausmacht) das ist, was eine Vorhersage darüber erlaubt, „was er als Typus Y in einer gegebenen Situation X tun wird“, ist schon eine waghalsige Behauptung. Wenn wir einen Menschen wirklich kennen, wissen wir auch, was er tun wird: Unser Freund Max wird so oder so eingeschätzt, wir wissen, wie er beispielsweise eine Information aufnimmt, verarbeitet und darauf reagiert. Wir „kennen” ihn eben.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1994

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