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Das Eisenbahnproblem aus betriebswirtschaftlicher Perspektive

  • Thomas Ehrmann
Part of the Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung book series (BBFDUV, volume 98)

Zusammenfassung

Von den Besonderheiten der Kostenstruktur der Branche mit einem hohen Gemeinkostenanteil ausgehend, haben die meisten Unternehmensführungen der Eisenbahnen eine traditionelle Haltung zur Kostenermittlung für ihre Produkte an den Tag gelegt22. Dabei wurden nach hergebrachter Vollkostenrechnung die Gesamtkosten des Eisenbahnsystems nach diversen Schlüsseln auf die einzelnen Produkte verteilt. Als Produktionseinheit wurde dabei zumeist ein Zug angesehen 23.

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Literaturverzeichnis

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    Dies gilt unbeachtlich der Aussagen über die Benachteiligung der Schiene gegenüber der Straße: die DB trägt im Gegensatz zu Speditionen kein Konkursrisiko!Google Scholar
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    siehe dazu ausführlich Beesley/Kettle (1985), S. 45 ff..Google Scholar
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    Der Preisaufschlag auf die Kosten orientiert sich dann an der Formel: (p − c′)/p = 1/∈ (λ/1+ λ) Vgl. auch die Ausführungen zum Trassenpreissystem in DeutschlandGoogle Scholar
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    Differenzierungen des Verfahrens sind unbenommen, sie ändern aber an der grundlegenden Vorgehensweise nichts.Google Scholar
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    Hier wird für einen Moment von politisch vorgegebenen Quersubventionen abgesehen; allerdings besteht deren Problem gerade darin, daß sie auf die Informationen des Managements, ob ein Geschäftsbereich defizitär oder profitabel ist, angewiesen sind!Google Scholar
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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Thomas Ehrmann

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