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Die Veränderung von Staatlichkeit

  • Michael Felder
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 213)

Zusammenfassung

Der Staat stellt eine, wenn nicht sogar die zentrale politikwissenschaftliche Analysekategorie dar und ist zugleich eine wirkungsmächtige soziale Realität, die konstitutiv für die jeweiligen Herrschaftsordnungen und die ihnen zugrundeliegenden Legitimationsmuster ist. “Die kontinentaleuropäische Politik kann nicht verstanden werden, wenn die staatliche Dimension unberücksichtigt bleibt. Politische Institutionen wie Parteien und Behörden, politische Prozesse wie Gesetzgebung und Regierungskontrolle haben unterschiedliche Bedeutung in Gesellschaften mit oder ohne Staatstradition.”290 Politische Auseinandersetzungen um den Staat und nicht zuletzt dadurch geprägte Veränderungen seiner Funktionen und Formen erfordern, den Staat in seiner historischen Konstruktion und Veränderbarkeit zu begreifen.

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Literaturverzeichnis

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    Diese Bandbreite ergibt sich vor allem auch deswegen, weil hier nicht nur Analysen der Veränderung von Staatlichkeit, sondern zugleich normative Entwürfe anzutreffen sind. So z. B. der “funktionale Staat bei: Bö:hret, Carl/Konzendorf, Gottfried, Mehr Sein als Scheinen: Der funktionale Staat, in: Behrens, Fritz/Heinze, Rolf G./Hilbert, Josef/Stöbe, Sybille/Walsken, Ernst M. (Hg.), Den Staat neu denken. Reformperspektiven für die Landesverwaltung,”Berlin 1995, S. 17-40; der “aktivierende Staat” bei: Hein-ze, Rolf G., Die blockierte Gesellschaft. Sozioökonomischer Wandel und die Krise des ‘Modells Deutschland’, Opladen 1998; oder aber der “Supervisionsstaat” bei: Willke, Helmut, Supervision des Staates, Frankfurt/Main 1997.Google Scholar
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    Vgl. zum zentralen Stellenwert der Assoziationsverhältnisse und zur Abhängigkeit des Staates von ihnen: Offe. Claus, Fessel oder Bremse. Moralische und institutionelle Aspekte intelligenter Selbstbeschränkung in: Honneth, Axel/McCarthy, Thomas/Offe, Claus/Wellmer, Albrecht (Hg.), Zwischenbetrachtungen. Im Prozeß der Aufklärung. Frankfurt/Main 1989, S. 739-774, insb. S. 755 ff. “Die Assoziations-verhältnisse einer Gesellschaft sind durch die Strukturen der Arbeitsteilung einerseits, durch das thematische und soziale Schnittmuster der Institutionen kollektiven Handelns, d.h. der Interessenaggregation und-Vermittlung andererseits bestimmt, sowie drittens durch die etablierten Verfahren der Konfliktbe-wältigung.” Ebd., S. 760.Google Scholar
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    Offe, Claus, Staatliches Handeln und Strukturen der kollektiven Willensbildung, a.a.O., S. 187.Google Scholar
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    Dieser Aspekt wurde vor allem in der Neokorporatismus-Diskussion thematisiert. Vgl. Alemann, Ulrich von (Hg.), Neokorporatismus, Frankfurt/Main; New York 1981.Google Scholar
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    Vgl. kritisch hierzu: Wagner, Peter, Soziologie der Moderne, a.a.O., S. 197.Google Scholar
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    Offe, Claus, Die Staatstheorie auf der Suche nach ihrem Gegenstand, a.a.O., S. 315.Google Scholar
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    Dieses Defizit scheint sowohl Offe als auch Willke bewußt zu sein. In ihren konkreten historischen Analysen greifen sie deshalb auf die Ergebnisse institutionalistischer Ansätze zurück, ohne dabei jedoch ihre eigenen grundsätzlichen Akzentsetzungen in Frage zu stellen. Vgl. Offe, Claus, Die Aufgabe von staatlichen Aufgaben: ‘Thatcherismus’ und cue populistische Kritik der Staatstätigkeit, in: Grimm, Dieter (Hg.), Staatsaugaben, Frankfurt/Main 1994, S. 317-352; Willke greift immer wieder auf neokorporatisti-sche Erklärungen zurück. Vgl. insb.: Willke, Helmut, Entzauberung des Staates, a.a.O.Google Scholar
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    Insofern werden durch institutionalistische Analysen immer wieder die Vereinheitlichungstendenzen durch gesellschaftliche und ökonomische Trends relativiert. Gegenwärtig spielt dabei die Infragestellung des Anpassungszwanges von Globalisierungsprozessen eine zentrale Rolle. Zwei Argumentationsstränge lassen sich unterscheiden. Entweder wird der Tatbestand der Globalisierung der Wirtschaft geleugnet. Vgl. Armingeon, Klaus, National Governments and their Capacity to Act. A Comparative Analysis of the Impact of Globalization on Domestic Policies of OECD Countries. ECPR Joint Session, Oslo 1996. Oder es wird auf die Anpassungsmöglichkeiten innerhalb der bestehenden Institutionenordnung verwiesen. Vgl. Grande, Edgar, Ende der Politik oder Renaissance der Politik? Thesen zur Globalisierung der Wirtschaft und zu den Handlungsmöglichkeiten des Nationalstaats, Lehrstuhl für Politische Wissenschaft an der Technischen Universität München, Arbeitspapier Nr. 2/1998, S. 24.Google Scholar
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    In der Bundesrepublik wurde in kritischer Auseinandersetzung mit der Luhmannschen Systemtheorie am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung eine Theorie sozialer Differenzierung aus interdisziplinärer Perspektive entwickelt. Vgl. Mayntz, Renate, Funktionelle Teilsysteme in der Theorie sozialer Differenzierung, in: Mayntz, Renate/Rosewitz, Bernd/Schimank, Uwe/Stichweh, Rudolf, Differenzierung und Verselbständigung. Zur Entwicklung gesellschaftlicher Teilsysteme, Frankfurt/Main; New York 1988, S. 11-44. Vgl kritisch zu dem am Institut vollzogenen Wechsel zu einem “akteurszentrierten Institutionalismus”: Schimank, Uwe, Theorien gesellschaftlicher Differenzierung, a.a.O., S. 241Google Scholar
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    Vgl. als Überblick: Mayntz, Renate, Politische Steuerung: Aufstieg, Niedergang und Transformation einer Theorie, in: Beyme, Klaus von/Offe, Claus (Hg.), Politische Theorien in der Ära der Transformation, PVS-Sonderheft 26/1995, Opladen 1996, S. 148-168.Google Scholar
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    Vgl. nur die Arbeiten des Max Planck-Institut für Gesellschaftsforschung: Mayntz, Renate/Rosewitz, Bernd/Schimank, Uwe/Stichweh, Rudolf, Differenzierung und Verselbständigung. Zur Entwicklung gesellschaftlicher Teilsysteme, Frankfurt/Main; New York 1988; Mayntz, Renate/Scharpf, Fritz W. (Hg.), Gesellschaftliche Selbstregelung und politische Steuerung, Frankfurt/Main; New York 1995.Google Scholar
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    Dies trifft beispielsweise auf Scharpf zu, dessen Forscnungsinteresse sich primär auf die Klärung der Funktionsweise von Verhandlungssystemen und deren normative Bewertung richtet. Vgl. Scharpf, Fritz W., Verhandlungssysteme, Verteilungskonflikte und Pathologien der Steuerung, in: Schmidt, Manfred G. (Hg.), Staatstätigkeit. International und historisch vergleichende Analysen, PVS-Sonderheft 19/1988, Opladen 1988, S. 61-87.Google Scholar
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    Ebd., S. 62. Ein Blick auf aktuelle politikwissenschaftliche Literatur zum Thema Veränderung von Staatlichkeit, in denen Scharpf in der Kegel als “Standardfußnote” für den Beleg veränderter Strukturen zum Einsatz kommt, macht deutlich, daß er an der Konstruktion solcher Alltagstheorien nicht unbeteiligt ist. Die Klage über den “Stand der Theoriebildung” verdunkelt zudem die Tatsache, daß viele Arbeiten des “neuen Institutionalismus” sich ignorant gegenüber älteren, und zwar sowohl neopluralistischen als auch marxistischen, Staatsanalysen verhalten. Vgl. Esser, Josef, Konzeptionen und Kritik des kooperativen Staates, in: Görg, Christoph/Roth, Roland (Hg.), Kein Staat zu machen. Zur Kritik der Sozialwissenschaften, Münster 1998, S. 38-48.Google Scholar
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    Scharpf, Fritz W., Die Handlungsfähigkeit des Staates am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts, a.a.O., S. 624.356 Grande, Edgar, Auflösung, Modernisierung oder Transformation?, a.a.O., S. 59.Google Scholar
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    So auch der Vorwurf aus der Perspektive einer materialistischen Staatstheorie: Hirsch spricht in diesem Zusammenhang von einem “Abschied von der altehrwürdigen Staatsillusion der Politikwissenschaft”. Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat. Staat, Demokratie und Politik im globalen Kapitalismus, Berlin; Amsterdam 1995, S. 116; vgl. hierzu auch: Esser, Josef, Die Suche nach dem Primat der Politik. Anmerkungen zu einer Pseudodebatte über der Parteien Machtversessen-und Machtvergessenheit, in: Unseld, Siegfried (Hg.), Politik ohne Projekt? Nachdenken über Deutschland, Frankfurt/Main 1993, S. 409-430.Google Scholar
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    Eine solche Perspektive findet sich vorzugsweise in Arbeiten, die dem historischen Institutionalismus zuzurechnen sind. Vgl. King, Desmond S., The Establishment of Work-Welfare Programs Institution the United States and Britain. Politics, Ideas and Institutions, in: Steinmo, Steven/Thelen, Kath-leen/Longstreth, Frank (eds.), Structuring Politics: Historical Institutionalism in Comparative Analysis, Cambridge 1992, S. 217-250; Hall, Peter, The Movement from Keynesianism to Monetarism. An Institutional Analysis of British Economic Policy in the 1970s, in: Steinmo, Steven/Thelen, Kath-leen/Longstreth, Frank (eds.), Structuring Politics: Historical Institutionalism in Comparative Analysis, Cambridge 1992, S. 90-113.Google Scholar
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    So auch die Charakterisierung von Benz, Arthur, Von der Konfrontation zur Differenzierung und Integration — Zur neueren Theorieentwicklung in der Politikwissenschaft, in: Benz, Arthur/Seibel, Wolf-gang (Hg.), Theorieentwicklung in der Politikwissenschaft — eine Zwischenbilanz, Baden-Baden 1997, S. 9-29.Google Scholar
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    Die Verengung erfolgt jedoch nicht nur in diese Richtung. Weithin unbeleuchtet bleibt auch die kognitive und symbolische Ebene von Politik sowie der Stellenwert von politikfeldspezifischen “core-beliefs”. Vgl. hierzu: Sabatier, Paul A., Advocacy-Koalitionen, Policy-Wandel und Policy-Lemen: Eine Alternative zur Phasenheuristik, in: Héritier, Adrienne (Hg.), Policy-Analyse. Kritik und Neuorientierung, PVS-Sonderheft 24/1993, S. 116-148.Google Scholar
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    Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat, a.a.O., S. 30.Google Scholar
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    Vgl. Holloway, John/ Picciotto, Sol (eds.), State and Capital. A Marxist Debate, London 1978, S. 27 f.Google Scholar
  92. 382.
    “Die Tatsache, daß sich soziale Formen nur durch Kämpfe und Auseinandersetzungen hindurch herausbilden und erhalten können, drückt sich auf institutioneller Ebene in Gestalt komplexer intra-und interinstitutioneller Konflikte aus.” Hirsch, Joachim, Politische Form, politische Institution und Staat, a.a.O., S. 175.Google Scholar
  93. 383.
    Vgl. als Überblick Hoffmann, Jürgen (Hg.), Überproduktion, Unterkonsumtion Depression. Analysen und Kontroversen zur Krisentheorie, Hamburg 1993. Ausführlicher beschäftigt sich Hirsch mit den Kri-sentheorien vor allem in: Hirsch, Joachim/Rotn, Roland, Das neue Gesicht des Kapitalismus. Vom Fordismus zum Post-Fordismus, Hamburg 1986, insb. S. 31 ff.Google Scholar
  94. 384.
    Vgl. Boyer, Robert: The Regulation School. A Critical Introduction, New York 1990. Eine ausführlichere Darstellung von Hirsch findet sich in: Hirsch, Joachim, Kapitalismus ohne Alternative? Materialistische Gesellschaftstheorie und Möglichkeiten einer sozialistischen Politik heute, Hamburg 1990, insb. S. 16 ff.Google Scholar
  95. 385.
    Vgl. die Ausführungen in Teil I dieser Arbeit. Hirsch stellt die Zusammenhänge zur Hegemonietheorie u.a. dar in: Hirsch. Joachim, Regulation, Staat und Hegemonie, in: Demirovic, Alex/Krebs, Hans-Peter/Sablowski, Thomas (Hg.), Hegemonie und Staat. Kapitalistische Regulation als Projekt und Pro-zeß, Münster 1992, S. 203-231Google Scholar
  96. 386.
    Hirsch, Joachim, Politische Form, politische Institution und Staat, a.a.O., S. 202.Google Scholar
  97. 387.
    Insgesamt geht Hirsch von drei Phasen der kapitalistischen Entwicklung aus: dem frühkapitalistischen Marktliberalismus, dem Fordismus und dem Postfordismus. Die Phase des Postfordismus wird dabei jedoch als eine Periode des krisengeschüttelten Übergangs charakterisiert. “Eine überzeugendes Regulationsmodell für den nachfordistischen Kapitalismus ist weder auf nationaler noch auf internationaler Ebene erkennbar.” Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat, a.a.O., S. 173 f. Die Unterscheidung zwischen Fordismus und Postfordismus geht zurück auf die Arbeiten der Regulationstheorie. Während die Regulationstheorie zunächst recht nolzschnittartig zwischen beiden Gesellschaftsformationen unterschied, werden in neueren Arbeiten zunehmend Differenzierungen berücksichtigt, indem mehrere Postfordismen analysiert werden. Vgl. Lipietz, Alain, The Post-Foraist World: Labour Relations, International Hierarchy and Global Ecology, in: Review of International Political Economy 1/1997, S.1-41.Google Scholar
  98. 388.
    Vgl. Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat, a.a.O.; Ders., Vom Sicherheitsstaat zum nationalen Wettbewerbsstaat, Berlin 1998.Google Scholar
  99. 389.
    Ebd., S. 70.Google Scholar
  100. 390.
    Ebd., S. 75.Google Scholar
  101. 391.
    Ebd., S. 84.Google Scholar
  102. 392.
    Vgl. Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat. a.a.O., S. 114 ff.Google Scholar
  103. 393.
    Vgl. Hirsch, Joachim, Der Sicherheitsstaat. Das “Modell Deutschland” seine Krise und die neuen sozialen Bewegungen, Frankfurt/Main 1980, S. 54 ff.Google Scholar
  104. 394.
    Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat, a.a.O., S. 114 ff.Google Scholar
  105. 395.
    Hirsch erkennt hier keine neue Entwicklung. Er geht lediglich davon aus, daß eine Ausweitung korpora-tistischer Politikformen auf neue Politikfelder erfolgt. Vgl. ebd., S. 117.Google Scholar
  106. 396.
    Ebd., S. 161.Google Scholar
  107. 397.
    Ebd,S. 168.Google Scholar
  108. 398.
    Ebd., S. 157.Google Scholar
  109. 399.
    Vgl. Streeck, Wolfgang/ Schmitter, Philippe C., Gemeinschaft, Markt, Staat — und Verbände?, in: Kenis, Patrick/ Schneider, Volker (Hg.), Organisation und Netzwerk. Institutionelle Steuerung in Wirtschaft und Politik, Frankfurt/Main; New York 1996, S. 123–164.Google Scholar
  110. 400.
    Dies wird vor allem dann deutlich, wenn man eine Gegenüberstellung der krisentheoretischen Argumentation von: Hirsch, Joachim/Roth, Roland, Das neue Gesicht des Kapitalismus, a.a.O., und neueren Publikationen vornimmt. Besonders klar treten die Kontraste hervor in: Hirsch, Joachim, Internationale Regulation. Bedingungen von Dominanz, Abhängigkeit und Entwicklung im globalen Kapitalismus, in: Das Argument 2/1993, S. 195-222.Google Scholar
  111. 401.
    Vgl. als besonders prägnant: Ohmae, Kenichi, Der neue Weltmarkt. Das Ende des Nationalstaates und der Aufstieg regionaler Wirtschaftszonen, Hamburg 1996.Google Scholar
  112. 402.
    Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat, a.a.O., S. 90 f.Google Scholar
  113. 403.
    Ebd., S. 33.Google Scholar
  114. 404.
    Ebd., S. 34.Google Scholar
  115. 405.
    Vgl. zur genaueren Definition der Begriffe Akkumulationsregime und Regulationsweise: Lipietz, Alain, Akkumulation, Krisen und Auswege aus der Krise. Einige methodologische Anmerkungen zum Begriff der Regulation, in: PROKLA 1/1985, S. 109-137.Google Scholar
  116. 406.
    Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat, a.a.O., S. 51.Google Scholar
  117. 407.
    Vgl. als Überblick: Zürn, Michael, Regieren jenseits des Nationalstaates. Globalisierung und Denationalisierung als Chance, Frankfurt/Main 1998.Google Scholar
  118. 408.
    Albrow, Martin, Abschied vom Nationalstaat. Staat und Gesellschaft im Globalen Zeitalter, Frankfurt/Main 1998, S. 105.Google Scholar
  119. 409.
    Vgl. Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat, a.a.O., S. 119.Google Scholar
  120. 410.
    Vgl. Kohler-Koch, Beate (Hg.), Regieren in entgrenzten Räumen, PVS-Sonderheft 29/1998, Opladen; Wiesbaden 1998.Google Scholar
  121. 411.
    Vgl. Hirsch, Joachim, Der nationale Wettbewerbsstaat, a.a.O., S. 177 ff.Google Scholar
  122. 412.
    Vgl. Rötteer, Bernd, Über die “Krise der Politik” und die Malaisen einer Regulationstheorie des transnationalen Kapitalismus — Anmerkungen zu Bob Jessop, Josef Esser und Ingeborg Tömmel, in: Europäische Integration und politische Regulierung — Aspekte, Dimensionen, Perspektiven, Studien der Forschungsgruppe Europäische Gemeinschaften (FEG) Nr. 5, Marburg 1995, S. 65-79.Google Scholar
  123. 413.
    Breuer, Stefan, Der Staat. Entstehung, Typen, Organisationsstadien, Reinbek 1998, S. 297.Google Scholar
  124. 414.
    So läßt sich eine Übereinstimmung der Grundargumentation mit stärker empirisch vergleichenden Arbeiten feststellen, die freilich die nationalen Varianzen stärker herausarbeiten. Vgl. Borchert, Jens, Die konservative Transformation des Wohlfahrtsstaates, Frankfurt/Main; New York 1995.Google Scholar
  125. 415.
    Vgl. Bertramsen, René B./ Peter, Jens/ Thomson, Frolund/ Torfing, Jacob, State, Economy and Society, London 1991, S. 18.Google Scholar
  126. 416.
    Vgl. zur Phaseneinteilung: Jessop, Bob, Twenty Years of the (Parisian) Regulation Approach: The Paradox of Success and Failure at Home and Abroad, New Political Economy 3/1997, S. 503-526.Google Scholar
  127. 417.
    Vgl. Perkmann, Markus, Regulation Theory and the Role of Politics. Reconsidering le statut épistémolo-gique de la théorie de la régulation, in: La lettre de la régulation No. 16, Janavier 1996, S. 1-4. Am stärksten wird diese Position durch die These vom Primat der Politik (als Einheit von konstitutiven und subversiven Praktiken) vertreten von: Bertramsen, René B./Peter, Jens/Thomson, Frolund/Torfing, Jacob, State, Economy and Society, a.a.O.Google Scholar
  128. 418.
    Vgl. als Gesamtdarstellung: Jessop, Bob, State Theory. Putting the Capitalist State in its Place, Cambridge 1990.Google Scholar
  129. 419.
    Jessop bezeichnete ihn als “the single most influential Marxist political theorist of the post-war period”. Vgl. Jessop, Bob, The Capitalist State, Oxford 1982, S. 153; vgl. auch Ders., Nicos Poulantzas. Marxist Theory and Political Strategy, London 1985.Google Scholar
  130. 420.
    Poulantzas, Nicos, Staatstheorie, a.a.O., S. 119.Google Scholar
  131. 421.
  132. 422.
    Ebd., S. 123.Google Scholar
  133. 423.
    Ebd., S. 41.Google Scholar
  134. 424.
    Jessop, Bob, State Theory, a.a.O., S. 364.Google Scholar
  135. 425.
    vgl. Lipietz, Alain, Vom Althusserismus zur “Theorie der Regulation” in: Demirovic, Alex/Krebs, Hans-Peter/Sablowski, Thomas (Hg.), Hegemonie und Staat. Kapitalistische Regulation als Projekt und Pro-zeß, Münster 1992, S. 9-54.Google Scholar
  136. 426.
    Vgl. ebd., S. 10. Im Gegensatz zur Definition der Kategorie “mittlere Reichweite” bei Merton bezieht sich die Einschränkung der theoretischen Verallgemeinerungsmöglichkeiten hier auf historisch (begrenzte) Phasen der gesellschaftlichen Entwicklung.Google Scholar
  137. 427.
    Vgl. Jessop, Bob, State Theory, a.a.O., S. 341 ff.; Ders., Veränderte Staatlichkeit. Veränderung von Staatlichkeit und Staatsprojekten, in: Grimm, Dieter (Hg.), Staatsaufgaben, Baden-Baden 1994, S. 43-73, insb. S. 45 ff.Google Scholar
  138. 428.
    Dies erweist sich für den Fortgang der Argumentation als folgenreich, da staatliches Handeln nun nicht mehr ausschließlich auf Klassenbeziehungen reduziert werden muß, sondern gleichermaßen andere Macht-und Herrschaftsbeziehungen als Analyseperspektive gewählt werden können. “In this context Marxist state theorists would focus on the connections between state power and class domination. But there is no reason why those interested in other forms of power and domination could not adopt the same strategic-relational approach in their own preferred field of enquiry.” Jessop, Bob, State Theory, a.a.O., S. 367. So überträgt Jessop auch in neueren Arbeiten seinen Ansatz auf die geschlechtsspezifische Analyse von Staatlichkeit. Vgl. Ders., Nationalstaat, Globalisierung, Gender, in: Kreisky, Eva/Sauer, Bir-git (Hg.), Geschlechterverhaltnisse im Kontext politischer Transformation, PVS-Sonderheft 28/1997, pladen 1997, S. 262-292.Google Scholar
  139. 429.
    Jessop, Bob, State Theory, a.a.O., S. 342.Google Scholar
  140. 430.
    “So unterscheidet Jessop aus der Perspektive der jeweils dominanten Produktionsweise zwischen feudalen, absolutistischen, kapitalistischen und sozialistischen Staatstypen. Vgl. ebd., S. 344.Google Scholar
  141. 431.
    Ebd,S. 354 f.Google Scholar
  142. 432.
    Vgl. ebd., S. 349.Google Scholar
  143. 433.
    Ebd., S. 353.Google Scholar
  144. 434.
    Vgl. ebd., S. 344.Google Scholar
  145. 435.
    Ebd., S. 366.Google Scholar
  146. 436.
    Vgl. ebd., S. 360 ff.Google Scholar
  147. 437.
    Jessop, Bob, Veränderte Staatlichkeit, a.a.O., S. 50.Google Scholar
  148. 438.
    “Vgl. ebd., S. 48 ff.Google Scholar
  149. 439.
    Vgl. ebd., S. 61 ff. und ausführlicher Jessop, Bob, Towards a Schumpeterian Workfare State? Preliminary Remarks on Post-Fordist Political Economy, in: Studies in Political Economy 1/1993, S. 7-39.Google Scholar
  150. 440.
    Vgl. Jessop, Bob, Die Zukunft des Nationalstaats: Erosion oder Reorganisation? Grundsätzliche Überlegungen zu Westeuropa, in: Europäische Integration und politische Regulierung-Aspekte, Dimensionen, Perspektiven, Studien der Forscnungsgruppe Europäische Gemeinschaften (FEG) Nr. 5, Marburg 1995 S. 9-47, insb. S. 19 ff.Google Scholar
  151. 441.
    Vgl. ebd.; Jessop, Bob, Nationalstaat, Globalisierung, Gender, a.a.O.Google Scholar
  152. 442.
    Jessop, Bob, Die Zukunft des Nationalstaats, a.a.O., S. 41.Google Scholar
  153. 443.
    Hirsch, Joachim, Politische Form, politische Institution und Staat a.a.O., S. 158.Google Scholar
  154. 444.
    Vgl. Hirsch, Joachim, Staatsapparat und Reproduktion des Kapitals, Frankfurt/Main 1974.Google Scholar
  155. 445.
    Vgl. Jessop, Bob, Regulation und Politik, a.a.O. “Aus der Perspektive eines Akkumulationsregimes und seiner gesellschaftlichen Struktur der Akkumulation betrachtet, hat die Ökonomie … eine zentrale Rolle im integralen Staat und im andauernden Kampf um Hegemonie. Denn der Komplex von Institutionen, Organisationen, sozialen Netzwerken, Kalkulationsmodi und Verhaltensnormen, die eine gesellschaftliche Struktur der Akkumulation konstituieren, bildet einen wichtigen Bestandteil der Gesamtkonfiguration der ‘politischen + Zivilgesellschaft’. Das heißt keineswegs, daß die integrale Ökonomie und der integrale Staat identisch sind.” Ebd., S. 244.Google Scholar
  156. 446.
    Vgl. Jessop, Bob, The Capitalist State, a.a.O., S. 213 ff.Google Scholar
  157. 447.
    Jessop. Bob, State Theory, a.a.O., S. 11.Google Scholar
  158. 448.
    Der oft kritisierte “eklektizistische Charakter” des “Jessopschen Werkes” liegt wohl gerade darin begründet. Die metatheoretische Orientierung an der Methode der Artikulation scheint auch eine Zuordnung Jessops zum Neo-oder Post-Marxismus zu rechtfertigen. So bezeichnet Bieling Jessop als einen typischen Vertreter des Neo-Marxismus. Der Neo-Marxismus wird von Bieling in die Tradition des westlichen Marxismus gestellt und definitorisch primär unter dem Aspekt des Aufbrechens des engen Verhältnisses zwischen Theorie und Praxis gefaßt. Dadurch gewinnt man freilich ein recht breites Profil des Neomarxismus und es rücken — und dies scheint mir entscheidend zu sein — die wissenschaftstheoretischen Grundannahmen und das Theorieverständnis von Jessop zu sehr in den Hintergrund. Typisch für Jessop ist vielmehr ein Durchbrechen der Gegenüberstellung zwischen “bürgerlicher” und “marxistischer ” Theorie. Gerade diese Dimension scheint Bieling jedocn zu entgehen. Sein Verweis auf den “enzyklopädischen Schreibstil” und das Bemühen Jessops, “die besten Traditionen des historischen Materialismus und die aufschlußreichen (sic! M.F.) Theorietraditionen nicht-marxistischen Denkens miteinander zu verbinden”, legen dies zumindest nahe. Vgl. Bieling, Hans-Jürgen, Neo-Marxismus: Bob Jessop, in: Brodocz, Andrè/Schaal, Gary F. (Hg.), Politische Theorien der Gegenwart. Eine Einführung, Opladen 1999, S. 239-261, hier: S. 242. Die von Jessop eingenommene Perspektive zeichnet sich trotz der vielfältigen Bezüge durch eine erstaunliche Kohärenz aus. Als wiederkehrende Ankerpunkte tauchen das Bemühen um einepolitökono-mische Fundierung der eigenen Argumentation und die Kontinuitäten eines politischen Denkens auf, das das attestierte Auseinanderfallen von Theorie und Praxis relativiert. Vgl. beispielhaft: Jessop, Bob, Die Erfahrungen mit New Labour — Eine Politik für den Postfordismus?, in: Görg, thristopn/Roth, Roland (Hg.), Kein Staat zu machen. Zur Kritik der Sozialwissenschaften, Münster 1998, S. 71-94.Google Scholar
  159. 449.
    Vgl. Luhmann, Niklas, Autopoiesis als soziologischer Begriff, in: Haferkamp, Hans/ Schmid, Michael (Hg.), Sinn, Kommunikation und soziale Differenzierung. Beiträge zu Luhmanns Theorie sozialer Systeme, Frankfurt/Main 1987, S. 307–324.Google Scholar
  160. 450.
    So in zugespitzter Form die Debatte zwischen Luhmann und Scharpf. Vgl. Luhmann, Niklas, Politische Steuerung: Ein Diskussionsbeitrag, in: Politische Vierteljahresschrift 1/1989, S. 4-9; Scharpf, Fritz W., Politische Steuerung und politische Institutionen, in: Politische Vierteljahresschrift 1/1989, S. 10-21.Google Scholar
  161. 451.
    Vgl. Grunow, Dieter, Politik und Verwaltung, in: Dammann, Klaus/ Grunow, Dieter/ Japp, Klaus P. (Hg.). Die Verwaltung des Politischen Systems, Opladen 1994, S. 27–39; Braun, Dietmar, Aur Steuerbarkeit funktionaler Teilsysteme: Akteurstheoretische Sichtweisen funktionaler Differenzierung moderner Gesellschaften, in: Héritier, Adrienne (Hg.), Policy-Analyse. Kritik und Neuordnung, PVS-Sonderheft 24/1993, Opladen 1993, S. 199-222.Google Scholar
  162. 452.
    Mayntz, Renate, Politische Steuerung, a.a.O., S. 164.Google Scholar
  163. 453.
    Ebd., S. 165.Google Scholar
  164. 454.
    Vgl. Lipietz, Alain, Vom Althusserismus zur “‘Theorie der Regulation’” a.a.O.; Ders., Kette, Schuss und die Regulation: ein Werkzeug für die Sozialwissenschaften, in: Ders., Nach dem Ende des “Goldenen Zeitalters”. Regulation und Transformation kapitalistischer Gesellschaften, hgg. von Hans-Peter Krebs, Argument Sonderband 255, Berlin 1998, S. 77-115. Lipietz bezeichnete in einem Interview die Regulationstheoretiker als die rebellischen Söhne Althusser’s. Vgl. Ders., Rebellische Söhne, in: Ders., Nach dem Ende des “Goldenen Zeitalters”, a.a.O., S. 12-23.Google Scholar
  165. 455.
    Görg, Christoph, Regulation ein neues “Paradigma”?, in: Esser, Josef/ Görg, Christoph/ Hirsch, Joachim (Hg.), Politik, Institutionen und Staat. Zur Kritik der Regulationstheorie, Hamburg 1994, S. 13–30, hierGoogle Scholar
  166. 456.
    Vgl. ebd., S. 20 f.Google Scholar
  167. 457.
    Vgl. Jessop, Bob, State Theory, a.a.O., S. 307 ff., insb. S. 333.Google Scholar
  168. 458.
    Vgl. zusammenfassend ebd., S. 358 ff.Google Scholar
  169. 459.
    Vgl. Offe, Claus, Klassenherrschaft und politisches System. Zur Selektivität politischer Institutionen, in: Ders., Strukturprobleme des kapitalistischen Staates. Aufsätze zur Politischen Soziologie, Frankfurt/Main 1972, S. 65–105.Google Scholar
  170. 460.
    Vgl. Tessop, Bob, State Theory, a.a.O., S. 278 ff.Google Scholar
  171. 461.
    EM, S. 260.Google Scholar
  172. 462.
    Türk, Klaus, Organisation und gesellschaftliche Differenzierung, a.a.O., S. 178.Google Scholar
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    Vgl. Hall. Peter A., Patterns of Economic Policy: An Organizational Approach, in: Bomstein, Stephen/Held, David/Krieger, Joel (eds.), The State m Capitalist Europe, London 1984, S. 21-43, insb. S. 40. ffGoogle Scholar
  175. 465.
    Im einzelnen nennt Jessop: “(a) das Aufkommen neuer Technologien; (b) die zunehmende Intenationalisierung; (c) der Paradigmenwechsel vom Fordismus zum Postfordismus und (d) die Regionalisierung globaler und nationaler Ökonomien.” Jessop, Bob, Die Zukunft des Nationalstaates, a.a.O., S. 34.Google Scholar
  176. 466.
    Vgl. insb. Jessop, Bob, The Regulation Approach, Governance and Post-Fordism: Alternative Perspectives on Economic and Political Change?, in: Economy and Society 3/1995, S. 307–333; Ders., The Rise of Governance and the Risks of Failure: The Case of Economic Development, in: International Social Science Journal 1/1998, S. 29-45.CrossRefGoogle Scholar
  177. 467.
    Vgl. Benko. Georges/ Lipietz, Alain, De la régulation des espaces aux espaces de régulation, in: Boyer, Robert/ Saillard, Yves, Théorie de la régulation. L’ état des savoirs, Paris 1995, S. 293–303. Die Berührungspunkte äußern sich inzwischen auch in Gemeinschaftsprojekten. Vgl. Hollingsworth, J. Rogers/Boyer, Robert, Contemporary Capitalism, The Embeddedness of Institutions, Cambridge; New York; Melbourne 1997. Diese Entwicklung wird nicht nur als Erkenntnisvortschritt gewertet, sondern zugleich als Beginn des “Verrates”. Vgl. Rottger, Bernd, Neoliberale Globalisierung und eurokapitalistische Regulation. Die politische Konstitution des Marktes, Münster 1997, S. 105.Google Scholar
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    Vgl. Jessop, Bob, The Regulation Approach, Governance and Post-Fordism, a.a.O.Google Scholar
  179. 470.
    Ebd., S. 315.Google Scholar
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    Vgl. ebd., S. 315 ff.Google Scholar
  181. 472.
    Jessop, Bob, The Rise of Governance and the Risks of Failure, a.a.O., S. 33.Google Scholar
  182. 473.
    Vgl. ebd., S. 39.Google Scholar
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    Die Vorteile werden mit schumpeterschen Begriffen als die Fähigkeit zur Innovation benannt. Vgl. Messner, Dirk, Die Netzwerkgesellschaft. Wirtschaftliche Entwicklung und internationale Wettbewerbsfähigkeit als Probleme gesellschaftlicher Steuerung, Köln 1995.Google Scholar
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    Jessop, Bob, Die Zukunft des Nationalstaates, a.a.O., S. 12.Google Scholar
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    Diese Sichtweise setzt sich in der staatstheoretischen Diskussion zunehmend durch. Vgl. Schuppert, Gunnar Folke, Rückzug des Staates? Zur Rolle des Staates zwischen Legitimationskrise und politischer Neubestimmung, in: Die Öffentliche Verwaltung 18/1995, S. 761-770.Google Scholar
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    Jessop, Bob, Die Zukunft des Nationalstaates, a.a.O., S. 39.Google Scholar
  190. 481.
    Vgl. auch im folgenden: Jessop, Bob, Die Erfahrungen mit New Labour, a.a.O., insb. S. 80 ff; Jessop, Bob, Towards a Schumpeterian Workfare State?, a.a.O.Google Scholar
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    Vgl. nur die Aufsätze in: Unseld, Siegfried (Hg.), Politik ohne Projekt? Nachdenken über Deutschland, Frankfurt/Main 1993.Google Scholar
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    Vgl. Nedelmann, Birgitta (Hg.), Politische Institutionen im Wandel, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 35/1995, Opladen 1995.Google Scholar
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    Bei Beck treten jedoch die Gefahren einer Gegenmoderne im Übergang zu den neunziger Jahren stärker in den Vordergrund. Vgl. Beck, Ulrich, Die Erfindung des Politischen, Frankfurt/Main 1993, insb. S. 99 ff.Google Scholar
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  213. 504.
    Vgl. ebd., S. 3 ff. In der Wiedergabe der Argumentation Thérets, die sich auf den Aspekt unterschiedlicher Formen der Artikulation von Politik und Ökonomie konzentriert, wird die Ordnung des Haushalts bei der Darstellung nicht berücksichtigt. Sie erweist sich gleichwohl aus einer übergreifenden Perspektive als relevant: “The domestic order is the social space for the production and reproduction of the greater part of the human population, and that population is the ‘natural’ resource that is exploited (together with and in competition with land) in the other order’s as ‘raw material’ for strategies of economic and political accumulation.” Ebd., S. 4.Google Scholar
  214. 505.
  215. 506.
    Ebd., S. 5 f.Google Scholar
  216. 507.
  217. 508.
    Ebd., S. 5Google Scholar
  218. 509.
    Die topologische Ordnung wird gewonnen aus den fünf strukturellen Formen, die in der Regel in regulationstneoretischen Arbeiten untersucht werden: dem Lohnverhältnis, dem Wettbewerb, dem Geld, dem Staat und den internationalen Beziehungen. Durch eine topologische Rekonstruktion werden sie in der Dualität der politischen und ökonomischen Dimensionen und ihrer Mecdiationen dargestellt und in eine Konfiguration von Regimen überführt. Vgl. ebd., S. 11 ff.Google Scholar
  219. 510.
    Vgl. ebd., S 18.Google Scholar
  220. 511.
    Ebd., S. 32.Google Scholar
  221. 512.
    Ebd., S. 36.Google Scholar
  222. 513.
    Vgl. ebd., S. 37.Google Scholar
  223. 514.
    Ebd., S. 39.Google Scholar
  224. 515.
    Vgl. Lipietz, Alain, Demokratie nach dem Fordismus, in: Das Argument 189/1991, S. 677-694, insb. S. 682 ff.Google Scholar
  225. 516.
    Ebd., S. 683.Google Scholar
  226. 517.
    Théret, Bruno, To Have or to Be, a.a.O., S. 36.Google Scholar
  227. 518.
    Vgl. Burchell, Graham/Gordon,Colin/Miller, Peter (eds.), The Foucault Effect. Studies in Governmentaüty, London; Toronto; Sydney 1991. Die Studien von Foucault basieren auf weitgehend unveröffentlichten Vorlesungen der Jahre 1978 und 1979. Zwei Vorlesungen sind in dem oben angeführten Sammelband veröffentlicht. Die Darstellung orientiert sich im folgenden an der Arbeit von: Lemke, Thomas, Eine Kritik der politischen Vernunft. Foucaults Analysen der modernen Gouvemementalität, Berlin; Hamburg 1997. Lemke greift dabei auf Originalmanuskripte aus dem Foucault-Archiv in Paris zurück.Google Scholar
  228. 519.
    Ebd., S. 241.Google Scholar
  229. 520.
    Foucault, Michel, Vorlesungen zur Geschichte der Gouvemementalität vom 21.3.1979, zit. n.: Lemke, Thomas, Eine Kritik der politischen Vernunft, a.a.O., S. 249.Google Scholar
  230. 521.
    Lemke, Thomas, Eine Kritik der politischen Vernunft, a.a.O., S. 251.Google Scholar
  231. 522.
    Fach, Wolfgang, Die Sehnen der Macht. Zur Physiognomotik des “schlanken Staates”, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 2/1997, S. 222-231, hier. S. 224.Google Scholar
  232. 523.
    Ebd., S. 230.Google Scholar
  233. 524.
    Vgl. Hirsch, Joachim, Vom Sicherheitsstaat zum nationalen Wettbewerbsstaat, a.a.O., S. 31.Google Scholar
  234. 525.
    Vgl. als besonders prägnant: Bourdieu, Pierre, Neoliberalismus und neue Formen der Herrschaft, in: Sozialismus 12/2000, S. 10-16.Google Scholar
  235. 526.
    Baumann, Zygmunt, Die Krise der Politik, a.a.O., S. 184.Google Scholar
  236. 527.
  237. 528.
    Vgl. Overbeek, Henk (ed.), Restructuring Hegemony in the Global Political Economy. The Rise of Transnational Neo-liberalism in the 1980s, London; New York 1993.Google Scholar
  238. 529.
    Vgl. Candeias, Mario, Der Neoliberalismus als neue Entwicklungsweise des Kapitalismus, in: Albert, Michel/ Bischoff, Joachim/ Candeias, Mario u.a., Ein neuer Akkumulationstyp? Vom Manager-zum Aktionärskapitalismus. Supplement der Zeitschrift Sozialismus 5/2000, S. 20–37.Google Scholar
  239. 530.
    Vgl. Dean, Mitchell, Governmentality. Power and Rule in Modem Society, London; Thousand Oaks; New Delhi 1999, S. 149 ff.; Walpen, Bernhard, Von Igeln und Hasen oder Ein Blick auf den Neoliberalismus, in: Utopie kreativ 121-122/2000, S. 1066-1079.Google Scholar
  240. 531.
    Vgl. Hayek, Friedrich von, Law, Legislation and Liberty, Vol. III, The Political Order of a Free People, London 1979, S. 163.Google Scholar
  241. 532.
    Dean, Mitchell, Governmentality, a.a.O., S. 162.Google Scholar
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    Vgl. Dixon, Keith, Die Evangelisten des Marktes, Konstanz 1998; Plehwe, Dieter/Walpen, Bernhard, Wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Produktionsweisen im Neoliberalismus, in: PROKLA 2/1999, S. 203-235Google Scholar
  243. 534.
    Plehwe, Dieter/Walpen, Bernhard, Wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Produktionsweisen im Neoliberalismus, a.a.O., S. 206.Google Scholar
  244. 535.
    Dahrendorf, Ralf, Die Chancen der Krise. Über die Zukunft des Liberalismus, Stuttgart 1983, S. 16.Google Scholar
  245. 536.
    Vgl. Walpen, Bernhard, Von Igeln und Hasen …, a.a.O., S. 1067.Google Scholar
  246. 537.
    Dean, Mitchell, Governmentality, a.a.O., S. 149 f.Google Scholar
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    Vgl. Rein, Martin/Schön, Donald, Frame-reflective Policy Discourse, in: Wagner, Peter (ed.), Social Sciences and Modern States: National Experiences and Theoretical Crossroads, Cambridge 199l, S. 262-289.Google Scholar
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  249. 540.
  250. 541.
    Vgl. ebd., S. 57.Google Scholar
  251. 542.
    Lemke, Thomas/Krasmann, Susanne, Bröckling, Ulrich, Gouvernementalität, Neoliberalismus und Selbsttechnologien, a.a.O., S. 27.Google Scholar
  252. 543.
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    Bleses, Peter/ Offe, Claus/ Peter, Edgar, Öffentliche Rechtfertigungen auf dem parlamentarischen ‘Wissensmarkt’ — Argumentationstypen und Rechtfertigungsstrategien in sozialpolitischen Bundestagsdebatten, in: Politische Vierteljahresschrift 3/1997, S. 498–529, hier S. 524 f.Google Scholar
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    Vgl. Teague, Paul, Reshaping Employment Regimes in Europe. Policy Shifts Alongside Boundary Change, in: journal of Public Policy 1/1999, S. 33–62.CrossRefGoogle Scholar
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    Dean, Mitchell, Govemmentality, a.a.O., S. 195.Google Scholar
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    Vgl. Power, Michael, The Audit Society. Rituals of Verification, Oxford 1997.Google Scholar
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    Von besonderer Bedeutung für die Entstehung der Dominanz der Angebotspolitik erweist sich die Geschichte der “think tanks” der “new right ideology”. Vgl. Plehwe, Dieter, Markt-Wissenschaft. Entstehung und Wirkung der “Deregulierungswissenschaft” in: Forum Wissenschaft 1/1994, S. 11-14; Cok-kett, Richard, Thinking the Unthinkable, Think-Tanks and the Economic Counter Revolution, 1931–1981, London 1995 und allgemeiner. Stone, Diane, Capturing the Political Imagination. Think Tanks and the Policy Process, Frank Cass 1996.Google Scholar
  261. 552.
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  262. 553.
    Ebd., S. 15.Google Scholar
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    Ebd., S. 237.Google Scholar
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    Für die Regionalpolitik: Esser, Josef, Does industrial policy matter? Zur Rolle der Bundesländer in der Forschungs-und Technologiepolitik, in: Bröchler, Stefan/Mallkowsky, Hans-Peter (Hg.), Modernisierungspolitik heute, Frankfurt/Main; Hannover 1990, S. 49-71; für die Sozialpolitik durch die Stärkung des leistungsbezogenen Sicherungsprinzips: Nullmeier, Frank/Rüb, Friedbert W., Die Transformation der Sozialpolitik. Vom Sozialstaat zum Sicherungsstaat, Frankfurt/Main; New York 1993. Im Bereich der Sozialpolitik ist es primär die Verknüpfung zwischen zwischen Lohn-, Finanz-, Steuer-und Sozialpolitik, die Ökonomisierungstendenzen prägt, und zwar sowohl bei den staatlichen Ausgaben als auch bei den Einnahmen. Die dabei produzierten Sachzwänge kennzeichnen als “neue Steuerrechtslehre” inzwischen auch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichte. Vgl. Köppe, Olaf, Neoliberale Steuerpolitik durch das Bundesverfassungsgericht? Zum Einfluß der fiskalpolitischen Lehren auf die Steuerrechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, in: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung Nr. 34. Juni 1998, S. 110-127. Zusammenfassend Tür die Sozialpolitik nun auch: Butterwegge. Christoph, Wohlfahrtsstaat im Wandel. Probleme und Perspektiven der Sozialpolitik, Opladen 1999, insb.S. 102 ff.Google Scholar
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    Vgl. Peck, Jamie, New Labourer? Making a New Deal For the “Workless Class”, in: Environment and Planning C: Government and Policy 3/1999. S. 345–372; Heinelt, Hubert/Weck, Michael, Arbeitsmarktpolitik, vom Vereinigungskonsens zur Standortdebatte, Opladen 1998; Blancke, Susanne/Roth, Christi-an/Schmid, Josef, Employability (“Beschäftigungsfähigkeit”) als Herausforderung für den Arbeitsmarkt. Eine Konzept und Literaturstudie, Akademie für Technikfolgenabschätzung Baden-Württemberg, Stutt-gart 2000.CrossRefGoogle Scholar
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    vgl Pilz, Frank, Der Steuerungs-und Wohlfahrtsstaat Deutschland, a.a.O., insb. S. 353 ff.Google Scholar
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    Vgl. Baudrillard, Jean, In the Shadow of the Silent Majorities or “The Death of the Social”, New York 1983.Google Scholar
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    Vgl. Rose, Nikolas, Tod des Sozialen? Eine Neubestimmung der Grenzen des Regierens, in: Bröckling, Ulrich/ Krasmann, Susanne/ Lemke, Thomas (Hg-), Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen. Frankfurt/Main 2000, S. 72–108, insbes. S. 80 f.Google Scholar
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    Schröder, Gerhard, Die zivile Bürgergesellschaft. Anregungen zu einer Neubestimmung der Aufgaben von Staat und Gesellschaft, in: Die neue Gesellschaft 4/2000, S. 200–207, hier. S. 205.Google Scholar
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    Vgl. Streeck, Wolfgang, Competitive Solidarity: Rethinking the “European Social Model”, MPIfG Working Paper 99/8, Köln 1999.Google Scholar
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    Vgl. Clement, Wolfgang, Durch innovative Politik zu gerechterer Teilhabe. Rede anlässlich des “Forums Grundwerte: Gerechtigkeit” der SPD in Berlin am 26. April 2000; Mahnkopf, Birgit, Formel 1 der neuen Sozialdemokratie: Gerechtigkeit durch Ungleichheit. Zur Neuinterpretation der sozialen Frage im globalen Kapitalismus, in: PROKLA 4/2000, S. 489-525.Google Scholar
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    Vgl. Giddens, Anthony, Der dritte Weg. Die Erneuerung der sozialen Demokratie, Frankfurt/Main 1999; Alemann, Ulrich von/Heinze, Rolf G./Wehrhöfer, Ulrich (Hg.), Bürgergesellschaft und Gemeinwohl. Analyse, Diskussion, Praxis, Opladen 1999.Google Scholar
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    Vgl. Felder, Michael, Verwaltungsmodernisierung, die Transformation von Staatlichkeit und die neue Sozialdemokratie, in: Utopie kreativ 121-122/2000; S. 1090–1102.Google Scholar
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    Vgl. Beck, Ulrich, Risikogesellschaft a.a.O., S. 300 ff.Google Scholar
  277. 568.
    Vgl. Hombach, Bodo, Die Balance von Rechten und Pflichten. Für eine Neujustierung des sozialdemokratischen Modells, in: Alemann, Ulrich von/ Heinze, Rolf G./ Wehrhöfer, Ulrich (Hg.), Bürgergesellschaft und Gemeinwohl. Analyse, Diskussion, Praxis, Opladen 1999, S. 61–68, hier: S. 67.Google Scholar
  278. 569.
    Vgl. Baethge, Martin, Übergänge wohin? Zur Reinstitutionalisierung der Gesellschaft im Spannungsfeld von Innovativität und Sozialität, in: Soziologisches Forschungsinstitut Görtingen — SOFI (Hg.), Im Zeichen des Umbruchs. Beiträge zu einer anderen Standortdebatte, Opladen 1995, S. 33-48.Google Scholar
  279. 570.
    Vgl. Gough, Ian, Wohlfahrt und Wettbewerbsfähigkeit, in: Borchert, Jens/ Lessenich, Stephan/ Lösche, Peter (Hg.), Standortrisiko Wohlfahrtsstaat?, Jahrbuch für Europa-und Nordamerika-Studien 1, Opladen 1997, S. 107–140.Google Scholar
  280. 571.
    Vgl. Pilz, Frank, Der Steuerungs-und Wohlfahrtsstaat Deutschland, a.a.O., S. 251. Darüber hinaus tragen vor allem die Implementationsstrukturen zu indirekten Formen der Ökonomisierung bei.Google Scholar
  281. 572.
    Vgl. Heinze,Rolf G., Die blockierte Gesellschaft, a.a.O.Google Scholar
  282. 573.
    Vgl. Esping-Andersen, Gosta, The Three Worlds of Welfare Capitalism, Cambridge 1990; Erweiterungen und Modifikationen der Typen werden diskutiert in: Lessenich, Stephan/ Ostner, Ilona (Hg.), Welten des Wohlfahrtskapitalismus. Der Sozialstaat in vergleichender Perspektive, Frankfurt/Main; New York 1998.Google Scholar
  283. 574.
    Vgl. Esping-Andersen, Gosta, After the Golden Age? Welfare State Dilemmas in a Global Economy, in: Ders. (ed.),Welfare States in Transition, London 1996, S. 1–31.Google Scholar
  284. 575.
    Vgl. Borchert, Jens, Ausgetretene Pfade? Zur Statik und Dynamik wohlfahrtsstaatlicher Regime, in: Lessenich, Stephan/ Ostner, Ilona (Hg.), Welten des Wohlfahrtskapitalismus. Der Sozialstaat in vergleichender Perspektive, Frankfurt/Main; New York 1998, S. 137–176.Google Scholar
  285. 576.
    Vgl. ebd., S. 169.Google Scholar
  286. 577.
    Vgl. Tidow, Stefan, Das “Modell Österreich”. Korporatistische Regulierung im Umbruch, Studien der Forschungsgruppe Europäische Gemeinschaften (FEG) Nr. 8, Marburg 1996.Google Scholar
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    Vgl. Michelsen, Kai, Die gescheiterte Transformation des Schwedischen Modells. Studien der For-schungsgruppe Europäische Gemeinschaften (FEG) Nr. 9, Marburg 1997.Google Scholar
  288. 579.
    Vgl. Jessop, Bob, Die Erfahrungen mit New Labour, a.a.O.; Unger, Frank/Wehr, Klaus/Schönwälder, Karen (He.), New Democrats — New Labour — Neue Sozialdemokraten, Berlin 1998; Misik, Robert, Die Suche nacn dem Blair-Effekt. Schröder, Klima und Genossen zwischen Tradition und Pragmatismus, Berlin 1998.Google Scholar
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    Vgl. Albert, Michel, Kapitalismus contra Kapitalismus, Frankfurt/Main 1992; Streeck, Wolf-gang/Stallings, Barbara, Capitalisms in Conflict? The United States, Europe and Japan in the Post-Cold War World, in: Stallings, Barbara (ed.), Global Change, Regional Response: The New International Context of Development, Cambridge 1995, S. 67-99.Google Scholar
  290. 581.
    Bertelsmann-Stiftung, Wege zur Erneuerung der Demokratie, Roundtable mit Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog, Thesenpapier, 15. September 1997, S. 2.Google Scholar
  291. 582.
    Keiner propagiert das derart prägnant wie Bodo Hombach: “Gemeint sein muß, daß in Zukunft keine Lösung, kein Instrument staatlichen Handelns mehr unökonomisch sein darf. Ökonomisches Denken ist das Überlebenstraining für das nächste Jahrhundert.” Hombach, Bodo, Aufbruch. Die Politik der neuen Mitte, München 1998, S. 52.Google Scholar
  292. 583.
    Vgl. Giddens, Anthony, Der dritte Weg, a.a.O.; Blair, Tony, The Third Way. New Politics for the New Century, Fabian Pamphlet Nr. 588, 2. Aufl., London 1999; Schröder, Gerhard, Alte Linke und neue Mitte. Wie Sozialdemokratie sich behaupten kann, in: Süddeutsche Zeitung vom 13./14.3.1999.Google Scholar
  293. 584.
    Vgl. Hombach, Bodo, Aufbruch, a.a.O.Google Scholar
  294. 585.
    Vgl. Bobbio, Norberto, Rechts und Links. Gründe und Bedeutungen einer politischen Unterscheidung, Berlin 1994.Google Scholar
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    Lafontaine, Oskar/Strauss-Kahn, Dominique, Europa — sozial und stark, Memorandum der Finanzminister von Frankreich und Deutschland zur Wirtschafts-und Finanzpolitik in Europa, in: Die Zeit vom 14.1.1999. Immer wieder stößt man bei den (Selbst-)Beschreibungen der “neuen” Sozialdemokratie auf Kennzeichnungen, die als Ersatz für das Politische dienen. Das von Anthony Giddens entworfene programmatische Profil einer erneuerten Sozialdemokratie, mittels dessen sie den Verwerfungen der letzten Jahrzehnte in Theorie und Praxis Rechnung tragen soll, stellt gegenwärtig eine der entwickeltsten politischen Konzeptionen dar, und zwar vor allem deshalb, weil es ihm gelingt, die zentralen politischen Themen miteinander zu verknüpfen. Die Bewältigung von Risiken bildet dabei den gemeinsamen Nenner zwischen unterschiedlichen Politikbereichen. Das von Giddens entworfene Problemlösungsmuster ist im Spannungsfeld zwischen dem Schutz vor und der produktiven Nutzung von Risiken angesiedelt. Die normativen Orientierungspunkte werden als Lebensentscheidungen charakterisiert, die jenseits von rechts und links positioniert sind, wie der von ihm angeführte “philosophische Konservatismus”. Vgl. Giddens, Anthony, Der dritte Weg, a.a.O.Google Scholar
  296. 587.
    Vgl. als zugespitze Kritik: Hall, Stuart, Bewegung ohne Ziel. The great moving nowhere show, in: Hall, Stuart/Hobsbwam, Eric/Jacques, Martin/Moore, Suzanne/Mulgan, Geoff, Tod des Neoliberalismus — Es lebe die Sozialdemokratie? Marxism Today: Eine Debatte, Supplement der Zeitschrift Sozialismus 1/1999, S. 22-40.Google Scholar
  297. 588.
    Vgl. Deppe, Frank, Die Renaissance der sozialen Frage im globalen Kapitalismus, in: Ingrao, Pie-tro/Rossanda, Rossana, Verabredungen zur Jahrhundertwende. Eine Debatte über die Entwicklung des Kapitalismus und die Aufgabe der Linken, Hamburg 1996, S. 218-225.Google Scholar
  298. 589.
    So mit Emphase: Bourdieu, Pierre/Debons, Claude/Hensche, Detlef/Lutz, Burkart u.a., Perspektiven des Protests. Initiativen für einen europäischen Wohlfahrtsstaat, Hamburg 1997. Vor allem die französische Regierung erwies sich in den letzten Jahren als besonders anfällig gegenüber dem Druck der Straße. Vgl. differenziert hierzu: Steinhilber, Jochen, Die französische Europadebatte der achtziger und neunziger Jahre. Zwischen nationalstaatlicher Konsolidierung und Europäischer Integration, Studien der Forschungsgruppe Europäische Gemeinschaften (FEG) Nr. 12, Marburg 1998.Google Scholar
  299. 590.
    Damit wird jedoch nicht behauptet, daß es keine politischen Wege jenseits des Schumpeterschen Work-fare Regimes gibt. Deren Erschließung erfordert vielmehr die Einbeziehung der Dimensionen des Organisationsregimes.Google Scholar
  300. 591.
    Vgl. Sauer, Dieter/Döhl, Volker, Die Auflösung des Unternehmens? Entwicklungstendenzen der Un-temehmensreorganisation in den 90er Jahren, in: Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) u.a. (Hg.), Jahrbuch sozialwissenschaftliche Technikberichterstattung 1996. Schwerpunkt: Reorganisation, Berlin 1997 S. 19-76; Shimokawa, Koichi/Jürgens, Ulrich/Fujimoto, Takahiro, Transforming Automobile Assembly. Experience in Automation and Work Organization, Berlin 1997. Dies gilt um so mehr für die Organisationen des öffentlichen Sektors. So beschreibt Mintzberg fünf auf Managementvorstellungen basierende Modelle, die nicht nur zum Teil identische Strukturelemente aufweisen, sondern zugleich alle in der Realität anzutreffen sind. Vgl. Mintzberg, Henry, Managing Government. Governing Management, in: Harvard Business Review 3/1996, S. 75-83. Mintzberg wendet sich entschieden gegen das “capital-letter management”, als eine Form der Selbststilisierung, die nach seinen eigenen Forschungen nicnts mit der organisatorischen Realität zu tun hat. Sein Gesamturteil über neue Managementkonzepte fällt dementsprechend negativ aus: “Thus the brave new world of public management all too often comes down to nothing more than the same old machine management — new labels on the old bottles.” Ebd., S. 81. Die Ursachen für die mangelnde wissenschaftliche Brauchbarkeit der Managementliteratur zur Beschreibung der organisatorischen Realität werden durch eine genauere Charakterisierung der sich wandelnden Funktionen des Managements deutlich. Als “postheroisches Mangement” kommt ihm nicht mehr die Funktion des “Kapitäns auf der Brücke”, der alle Prozesse kontrolliert, sondern die Funktion der Erzeugung von Irritation, die den Blick auf organisatorische Alternativen eröffnet, zu. Vgl. Baecker, Dirk, Postneroisches Management. Ein Vademecum, Berlin 1994.Google Scholar
  301. 592.
    Picot, Amold/Reichwals, Ralf/Wigand, Rolf T., Die grenzenlose Unternehmung. Information, Organisation und Management, Wiesbaden 1996, S. 7.Google Scholar
  302. 593.
    Vgl. Ortmann, Günther, Formen der Produktion, a.a.O., insb. S. 291 ff.Google Scholar
  303. 594.
    Ebd., S. 211.Google Scholar
  304. 595.
    Vgl. zu diesen Differenzierungen: Ortmann, Günther/Sydow, Jörg, Reflexion über Grenzen: Neue Konturen der Untemehmungslandschaft, in: Kohler-Koch, Beate (Hg.), Regieren in entgrenzten Räumen, PVS-Sonderheft 29/1998, S. 29-47.Google Scholar
  305. 596.
    Vgl. Sydow, Jörg/Windeler, Arnold, Über Net2werke, virtuelle Integration und Interorganisationsbezie-hungen, in: Sydow, Jörg/Windeler, Arnold (Hg.), Management interorganisationaler Beziehungen. Vertrauen, Kontrolle und Informationstechnik, Opladen 1994, S. 1-21.Google Scholar
  306. 597.
    Jann, Werner, Lernen vom privaten Sektor — Bedrohung oder Chance? Oder: Wer hat Angst vor Public Management?, in: Edeling, Thomas/Jann, Werner/Wagner, Dieter (Hg.), Öffentliches und privates Management. Fundamentally Alike in All Unimportant Respects?, Opladen 1998, S. 11-51, hier: S. 38.Google Scholar
  307. 598.
    Vgl. Ortmann, Günther, Formen der Produktion, a.a.O., S. 355 ffGoogle Scholar
  308. 599.
    Ebd., S. 366.Google Scholar
  309. 600.
    Deswegen wird an dem Ausgangspunkt der Analyse von Ortmann festgehalten: “Am Anfang war die Tat” — die “Tat” ist freilich vor dem Hintergrund veränderter ökonomischer und gesellschaftlicher Bedingungen konkret historisch zu analysieren. Die Giddensche Strukturationstheorie und die Konzentration auf rekursive Prozesse führen Ortmann dazu, die Frage des Übergangs mit der Feststellung “Am Anfang ist die Wiederholung” (ebd., S. 401) zu beantworten. Dadurch Kann er jedoch den rekursiven Schleifen nicht entrinnen. Zudem ist die Wiederholung nicht nur durch Kontingenz gekennzeichnet, sondern zumindest durch die “erste Tat” bereits strukturiert.Google Scholar
  310. 601.
    Vgl. Wildemann, Horst, Die modulare Fabrik. Kundennahe Produktion durch Fertigungssegmentierung, München 1988.Google Scholar
  311. 602.
    Vgl. Sauer, Dieter/Döhl, Volker, Die Auflösung des Unternehmens, a.a.O., S. 53.Google Scholar
  312. 603.
    Die marktgesteuerte Dezentralisiation wird allgemein als zentrales Merkmal des gegenwärtigen Organisationswandels betrachtet und als Mittel zum Hierarchie-und Bürokratieabbau interpretiert. Vgl. Arbeitskreis Organisation, Organisation im Umbruch. (Was) kann man aus den bisherigen Erfahrungen lernen, in: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf) 6/1996, S. 621-665.Google Scholar
  313. 604.
    Dies ist in der ökonomischen Theorie die Grundannahme, sowohl für die Neoklassik als auch für die Neue Institutionelle Ökonomie. Aber auch in der soziologischen Theorie ist diese Hintergrundannahme weit verbreitet. Vgl. hierzu die Zusammenstellung und die Literaturhinweise bei: Willke, Helmut, Systemtheorie III: Steuerungstheorie, Opladen 1995, S. 87 ff.Google Scholar
  314. 605.
    Vgl. Polanyi, Karl, The Great Transformation. Politische und ökonomische Ursprünge von Gesellschaften und Wirtschaftssystemen, 3. Aufl., Frankfurt/Main 1995.Google Scholar
  315. 606.
    Vgl.ebd., insb.S. 187 ff.Google Scholar
  316. 607.
    Ebd., S. 197.Google Scholar
  317. 608.
    Scott, Alan, Bureaucratic Revolutions and Free Market Utopias, in: Economy and Society 1/1996, S. 89-110, hier S. 100 f.Google Scholar
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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Michael Felder

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