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Schlußbetrachtung

  • Ute Schulz
Chapter
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Part of the Studien zur Kommunikationswissenschaft book series (SZK, volume 45)

Zusammenfassung

Ein Ergebnis einer vorausgegangenen eigenen Untersuchung war Ausgangspunkt der vorliegenden Studie: Obwohl kollektives gegenüber individuellem Handeln als erfolgversprechenderes Vorgehen zur Durchsetzung von Interessen gilt, gehörten sehr wenig Journalistinnen einem Zusammenschluß von Frauen an. Die für West-Berlin repräsentative Befragung festangestellter Journalistinnen und Journalisten hatte ergeben, daß zwar 67 Prozent der weiblichen Interviewten einem Frauenverbund zur Durchsetzung ihrer Interessen für sinnvoll hielten, aber nur neun Prozent Mitglied einer solchen Allianz waren (Amend/Schulz 1993:29). Dieses Ergebnis verwundert um so mehr, weil gleichzeitig deutlich mehr als die Hälfte der weiblichen Befragten ungleiche Chancen für Journalistinnen sowie verschiedene Formen von Diskriminierungen wahrnahmen und sich 21 Prozent persönlich im Berufsalltag diskriminiert fühlten (ebd.:26f).

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Literatur

  1. 119.
    Eine solche Veränderung kann z.B. bei einem innerbetrieblichen Arbeitsplatzwechsel eintreten, wie die Übernahme eines Ein-Personen-Ressorts. Während „die Randständigkeit“ (vgl. Neverla 1986:134) dieser Arbeitsplätze aus der Zukunfts-/Aufstiegsperspektive negativ bewertet werden, betrachten die Betroffenen in der vorliegenden Untersuchung sie als Wunschpositionen oder empfinden sie als Gratifikation, zumal sie mit besonderem Prestige verbunden sind.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Ute Schulz

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