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Einleitung

  • Ute Schulz
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Part of the Studien zur Kommunikationswissenschaft book series (SZK, volume 45)

Zusammenfassung

Kollektives Handeln, verstanden als gemeinschaftliches Agieren von ähnlich Interessierten, gilt als besonders erfolgversprechendes Mittel zur Durchsetzung eines gemeinsamen Anliegens (Sofski 1991:187). Versuche der Einflußnahme auf äußere Bedingungen mittels Zusammenschlüssen bieten sich vor allem dann an, wenn eine größere Anzahl von Menschen vom Verhalten anderer oder von bestehenden Regeln und Entscheidungen betroffen ist. Das Wirken im Verbund mit Gleichgesinnten ermöglicht einerseits Reflexion gemeinsamer Probleme, Formulierung von Interessen und Öffentlichmachung von Forderungen; ein gemeinsames Vorgehen, z.B. in Verbänden, Gruppen oder informellen Kreisen, verbessert andererseits Chancen, eigene Vorstellungen und Forderungen verwirklichen zu können (Segerman-Peck 1994).

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Literatur

  1. 1.
    Der Begriff der ‚Berufszufriedenheit’ wird an dieser Stelle vermieden, weil anzunehmen ist, daß er von Interviewten nicht immer eindeutig ausgelegt wird. So treffen Diskriminierungserfahrungen und Berufszufriedenheit von Befragten in empirischen Untersuchungen durchaus zusammen (vgl. Amend/Schulz 1993:26ff). Es gibt aber Hinweise darauf, daß Freude mit und am Beruf von der im Beruf zu unterscheiden ist und letzteres aus dem Verständnis von Berufszufriedenheit ausgeklammert wird (ebd., vgl. auch Kap. 2.2.5).Google Scholar

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Ute Schulz

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