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Parallele Registermaschinen

  • Roland Vollmar
  • Thomas Worsch
Part of the Leitfäden der Informatik book series (XLINF)

Überblick

In den ersten drei Kapiteln haben wir uns mit Modellen beschäftigt, die eine wichtige Gemeinsamkeit haben. Jedes von ihnen kann die beiden anderen zumindest so effizient simulieren, daß der zusätzliche Zeitbedarf bei der Erkennung einer formalen Sprache polynomial beschränkt werden kann und der zusätzliche Platzbedarf sogar linear.

Das werden wir für die parallelen Registermaschinen (kurz Pram) in diesem Kapitel nicht beweisen können. Die Modelle, die genauer betrachtet werden, unterscheiden sich zwar in manchen Details, gemeinsam ist ihnen aber, daß sie aus beliebig („potentiell unendlich“) vielen sequentiellen Registermaschinen aufgebaut sind. Im ersten Abschnitt wird daher zunächst deren Aufbau und Arbeitsweise beschrieben.

Im zweiten und dritten Abschnitt sind dann die sogenannten Crew-Prams bzw. Nlprams Gegenstand der Untersuchungen. Sie unterscheiden sich in drei Punkten voneinander: Das eine Modell ist deterministisch, das andere nicht; die Kommunikation zwischen den Prozessoren ist unterschiedlich gelöst, und die zur Verfügung stehenden „Maschinenbefehle“sind unterschiedlich mächtig. Das führt dann auch zu unterschiedlichen Ergebnissen.

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Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart 1995

Authors and Affiliations

  • Roland Vollmar
    • 1
  • Thomas Worsch
    • 1
  1. 1.Universität KarlsruheDeutschland

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