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Pipelinerechner

  • Roland Vollmar
  • Thomas Worsch
Part of the Leitfäden der Informatik book series (XLINF)

Überblick

Dieses Kapitel verlangt zunächst eine Erklärung zur Namensgebung: Nach [Qui88] ist ein Vektorrechner ein Computer mit einer Befehlsmenge, die sowohl Operationen mit Vektoren als auch mit Skalaren zuläßt. Danach gibt es zwei Wege zur Konstruktion solcher Rechner, nämlich den des arrayförmigen Aufbaus, in dem dann jedes Vektorelement von einem eigenen Prozessor bearbeitet wird und den des Durchlaufens der Vektorelemente durch eine Prozessor-Pipeline. Letztere heißen bei Quinn „pipelined vector processors“. Über einige von ihnen wird in diesem Kapitel etwas gesagt werden. Die Bezeichnung „Vektorrechner“ wird vermieden, weil sie — da ein „Vektor“ eine Einheit verkörpert — eine gleichzeitige Verarbeitung eines eindimensionalen Feldes suggeriert, die in den von uns als Pipelinerechner bezeichneten Maschinen nicht gegeben ist.

Im Anschluß an einige prizipielle Bemerkungen gehen wir auf einen Rechner der Cray-Serie ein. Über andere Pipelinerechner wie etwa die der Cyber-Familie von Control Data, SX 10 von NEC, die VP-Serie von Fujitsu usw. findet man Informationen in zahlreichen Büchern, von denen hier explizit die von Giloi [Gil81], Hockney und Jesshope [HoJ88], Hwang und Briggs [HwB85], Trew und Wilson [TW91] und Ungerer [Ung89] genannt seien.

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Literaturverzeichnis

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Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart 1995

Authors and Affiliations

  • Roland Vollmar
    • 1
  • Thomas Worsch
    • 1
  1. 1.Universität KarlsruheDeutschland

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