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Zusammenfassung

Das Thema „Workflow-Management“ findet seit einigen Jahren immer stärkere Beachtung in der Fachöffentlichkeit. Weltweit befanden sich laut [van der Aalst 1996] schon 1996 mehr als 250 Workflow-Management-Systeme in der Entwicklung. Nichtsdestotrotz befindet sich Workflow-Management noch in den Kinderschuhen. So fehlt es ungeachtet der Anstrengungen der Workflow Management Coalition (WfMC), vgl. [Lawrence/WfMC 1997], an einer Normierung auf diesem Gebiet. Da es bisher auch keine fundierte theoretische Basis gibt, nehmen die Vorstellungen über den Inhalt und den Aufbau eines Workflows eine fast beliebige Bandbreite an, vgl. [Jablonski 1995b]. Einer der Hauptgründe hierfür ist in dem Fehlen eines konzeptionellen Rahmens für das Workflow-Management zu sehen. Dies wird einsichtig, wenn man an die fundamentale Bedeutung des Relationalen Datenmodells [Codd 1970] und des Entity-Relationship-Modells [Chen 1976] für den Bereich der Datenbank- Management-Systeme denkt. Vergleichbare „Klassiker“ auf dem Gebiet des Workflow-Managements zeichnen sich bislang noch nicht eindeutig ab. Dementsprechend basieren die bisher entwickelten Workflow-Management-Anwendungen auf sehr unterschiedlichen Konzeptionen. Hier wird ein möglicher Ansatz zur methodischen Entwicklung von Workflow-Management-Anwendungen vorgestellt, der auf dem aspekteorientierten Ansatz für die Architektur von Workflow-Management-Systemen [Jablonski/Bußler 1996] basiert.

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Copyright information

© B.G. Teubner Stuttgart · Leipzig 1999

Authors and Affiliations

  • Frank R. Lehmann
    • 1
  1. 1.Technische Universität DarmstadtDeutschland

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