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Staatsanteile am Sozialprodukt

  • Stefan Bajohr
Part of the Uni-Taschenbücher book series (UT23, volume 2402)

Zusammenfassung

Wir haben uns in den vorangegangenen Kapiteln im Wesentlichen mit den Einnahmen des Staates, vor allem mit den Steuereinnahmen, befasst, und besprochen, wie der öffentliche Sektor die aufgetriebenen finanziellen Mittel einsetzt, um das Marktversagen im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit, regionalen Ausgleich und Ökologie zu korrigieren. Dabei haben wir bisher die Kritik ausgeklammert, die sich an dem Ausmaß entzündet, in dem der Staat von seinen Lenkungsmöglichkeiten und Eingriffsrechten Gebrauch macht. Diese Debatte soll nun nachgeholt werden: Staat und Kommunen, lautet ein Vorwurf, tendierten dazu, ihre Aufgabenbereiche fortlaufend auszudehnen. Dafür beanspruchten sie immer mehr finanzielle Mittel, die sie der Privatwirtschaft entzögen. Die Folge sei, dass sich der öffentliche Sektor über Wirtschaft und Gesellschaft lege und mit seinen komplizierten Regelwerken private Initiativen behindere. Weil unter der Herrschaft der Bürokratie kaum jemand für Fehler und Versäumnisse einstehen müsse, mache sich organisierte Verantwortungslosigkeit breit. Je länger dieser Zustand andauere, desto tiefer versinke die Volkswirtschaft in Ineffizienz und schließlich verliere sie den Anschluss an die Weltmarktbedingungen.24

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© Leske + Budrich, Opladen 2003

Authors and Affiliations

  • Stefan Bajohr

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