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Gegenstand und Zielsetzung dieser Schrift

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Part of the nbf neue betriebswirtschaftliche forschung book series (NBF, volume 118)

Zusammenfassung

Wirtschaftliche Aktivitäten belasten die natürliche Umwelt des Menschen. Die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen1 , die Belastung durch Schadstoffe2 oder die Temperaturerhöhung der Atmosphäre3 sind antropogen bedingte Bedrohungen, die “ein tiefgreifendes Umdenken und Umsteuern unserer Kultur und unserer Wirtschaftsweise„4 notwendig machen5 . Bei den Bemühungen, den ökologischen Gefahren6 zu begegnen, sind neue wissenschaftliche Disziplinen entstanden, und bestehende haben sich neu ausgerichtet. Auch innerhalb der Betriebswirtschaftslehre ist eine Forschungsrichtung in Entstehung begriffen, die sich der Problematik unternehmerischen Umweltschutzes widmet. Diese “betriebliche Umweltökonomie„7 überprüft alle Vorgänge in der Unternehmung im Hinblick auf ihre Relevanz für die natürliche (oder, hier synonym verwendet, “ökologische„) Umwelt und zeigt auf, wie der Prozeß der Leistungserstellung gemäß des jeweiligen umweltbezogenen Zielsystems optimal gestaltet werden kann.

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Notes

  1. 1.
    Vgl. Global 2000 ( 1980, S. 26 ff.), Dennis Meadows/Donella Meadows/Zahn/Mi11ing (1973, S. 45 ff.) sowie Worldwatch Institute (1991/92)Google Scholar
  2. 7.
    Vgl. Wicke/Haasis/Schafhausen/Schulz ( 1992, S. 19 ff.) zum Begriff und den Aufgaben der “betrieblichen Umweltökonomie” oder “ökologiebezogenen” bzw. “umweltorientierten Betriebswirtschaftslehre”. Einen Überblick über ökologiebezogene betriebswirtschaftliche Forschungsvorhaben an deutschsprachigen Hochschulen bieten die Ergebnisse der Fragebogenerhebung von Seidel/Pott (1991).Google Scholar
  3. 16.
    In der Technischen Anleitung (TA) Luft wird bestimmt: “Emissionen im Sinne dieser Anleitung sind die von einer Anlage ausgehenden Luftverunreinigungen” (TA Luft, 1986, S. 4). Emissionen führen zu Immissionen, die im Sinne der TA Luft “auf Menschen sowie Tiere, Pflanzen oder andere Sachen einwirkende Luftverunreinigungen” sind (TA Luft, 1986, S. 4 ).Google Scholar
  4. 17.
    Die Ethik lehrt, die jeweilige Situation zu beurteilen, um das ethisch (sittlich) richtige Handeln zu ermöglichen. Sie erzieht den Menschen zu seinem Beruf, die Welt dadurch zu vollenden, daß er das Reich des Seienden mit dem Reich des Seinsollenden überbaut. (Philosophisches Wörterbuch, 1978, S. 165). Eine “Umwelt-Ethik” stellt eine ethische Theorie dar, die bestimmten ökologischen Entitäten oder Teilen der unbelebten Natur einen Eigenwert zuschreibt (vgl. Petulla, 1980, S. 205 ff., oder Stitzel, 1991, S. 103 ).Google Scholar
  5. 25.
    Verantwortung bedeutet Bereitschaft, freiwillig auf eigene Vorteile zur Wahrung der Rechte anderer zu verzichten (G.R. Wagner, 1990c, S. 305, der sich auf Jonas, 1984, S. 172 ff., stützt).Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1993

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