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Nutzungsmöglichkeiten einer Risikomeßzahl für die Bankloyalität in der Bankpolitik

  • Ralf Polan
Part of the Schriftenreihe des Instituts für Kredit- und Finanzwirtschaft book series (KREFI, volume 21)

Zusammenfassung

Im folgenden sollen Ansätze für eine anwendungsorientierte Verwendung des Bankloyalitätsindex in der Bankpolitik aufgezeigt werden. Wir konzentrieren die Diskussion auf die unternehmerischen Entscheidungen in den Bereichen Investition, Controlling und Marketing. Die Vorgehensweise ist durch eine Verknüpfung dieser Felder gekennzeichnet. Zunächst steht die Interpretation des Bankloyalitätsindex als Risikoindikator und qualitatives Ergebnis der Bank/Kunde-Beziehung im Vordergrund. Anschließend erfolgt eine Integration des Investitionsgedankens in eine Bank/Kunde-Beziehung. Um den Bankloyalitätsindex umfassend für eine Steuerung des Kundengeschäfts nutzen zu können, ist die Integration von Ergebnissen aus dem Controlling notwendig. Daher erfolgt eine Erweiterung der Betrachtung um den Gewinnbeitrag aus der Kundenkalkulation, mit dem Ziel, eine integrative Kundenklassifizierung aus Bankloyalitätsindex und Kundendeckungsbeitrag zu entwickeln, die Gestaltungsmöglichkeiten des Marketing zur Förderung der Bankloyalität induziert.

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References

  1. 100.
    Zu denken ist hier beispielsweise an Kriterien wie “Allfinanz”, Formen und Art der Selbstbedienung, Parkplatzsituation, räumliche Nähe und vieles andere. Ein Kunde, der zum Beispiel auf eine elektronische Bankverbindung via Btx Wert legt und diese in seinem Kreditinstitut nicht bekommt, ist hochgradig abwanderungsgefährdet. Kontrovers wurde die Bedeutung unterschiedlicher Kriterien anläßlich eines Arbeitskreises des Institutes für Kredit-und Finanzwirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum unter Bankpraktikern diskutiert. Vgl. Polan (1986), S. 17Google Scholar
  2. 101.
    Die Implementierung eines Bankloyalitätsindex in die bankbetriebliche Praxis muß daher von intensiven Fortbildungsmaßnahmen für die Kundenbetreuer begleitet werden.Google Scholar
  3. 102.
    Vgl. Kapitel V.C. 1. in dieser ArbeitGoogle Scholar
  4. 103.
    Vgl. Abb. 25, S. 78Google Scholar
  5. 104.
    Vgl. hierzu Kapitel IV.C.3. und insbesondere Abb. 32 und Abb. 33, S. 123 und 1125Google Scholar
  6. 105.
    Vgl. Abb. 46, S. 155 dieser ArbeitGoogle Scholar
  7. 106.
    Vgl. Süchting (1977), S. 120Google Scholar
  8. 107.
    Vgl. Jackson (1985), S. 3Google Scholar
  9. 108.
    Vgl. hierzu insbesondere Plinke ( 1989), S. 316 ff.Google Scholar
  10. 109.
    Vgl. Süchting (1991a), S. 57Google Scholar
  11. 110.
    Vgl. Polan (1992), S. 641 ff.Google Scholar
  12. 111.
    Plinke (1989), S. 305-325Google Scholar
  13. 112.
    Vgl. Süchting (1989), S. 256 ff.Google Scholar
  14. 113.
    Vgl. Busse von Colbe/Laßmann (1977), S. 291Google Scholar
  15. 114.
    Vgl. Busse von Colbe (1981), S. 595 ff.Google Scholar
  16. 115.
    Vgl. Busse von Colbe/Laßmann (1977), S. 292 f.Google Scholar
  17. 116.
    Vgl. Süchting (1989), S. 290 ff.Google Scholar
  18. 117.
    Plinke(1989), S. 317Google Scholar
  19. 118.
    Vgl. hierzu auch Süchting (1992), S. 76 sowie Hinterhuber (1984), S. 96 ff.Google Scholar
  20. 119.
    Plinke (1989), S. 316Google Scholar
  21. 120.
    Plinke (1989), S. 318Google Scholar
  22. 121.
    Vgl. Plinke (1989), S. 319Google Scholar
  23. 122.
    Vgl. hierzu insbesondere Mülhaupt/SchierenbeckA/Wielens (1981); Schierenbeck (1985), Schüller (1984).Google Scholar
  24. 123.
    Mertin(1982), S. 1118 f.Google Scholar
  25. 124.
    Vgl. Schierenbeck (1987), S. 216 ff.; Flechsig (1982)Google Scholar
  26. 125.
    Vgl. Schierenbeck (1987), S. 217Google Scholar
  27. 126.
    Allerdings findet sich bei Schüller (1988), S. 13-16, die Kundenkalkulation als Instrument des strategischen Marketing.Google Scholar
  28. 127.
    Vgl. Abschnitt V.A.Google Scholar
  29. 128.
    Vgl. hierzu die Ausführungen auf S. 188 ff. dieser Arbeit.Google Scholar
  30. 129.
    Vgl. Abb. 46, S. 155 dieser ArbeitGoogle Scholar
  31. 130.
    Vgl. Abb. 10, S. 42 dieser ArbeitGoogle Scholar
  32. 131.
    Vgl. Abb. 46, S. 155 dieser ArbeitGoogle Scholar
  33. 132.
    Diese Aussage ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, daß eine feinere Abstufung der Bankloyalität und des Kundendeckungsbeitrags wünschenswert wäre. In dem Fall ist zu beachten, daß sich die Anzahl der gebildeten Kundenklassen exponentiell entwickelt. Bei vier Abstufungen wären es 16, bei sechs Abstufungen bereits 36! Kundenklassen.Google Scholar
  34. 133.
    Süchting (1992), S.76 ff.Google Scholar
  35. 134.
    Vgl. Dorner (1992), S. 4-14Google Scholar
  36. 135.
    Vgl. Domer (1992), S. 8Google Scholar
  37. 136.
    Vgl. Kuhn, A. (1982), S. 59Google Scholar
  38. 137.
    Vgl. hierzu insbesondere das zum Standardwerk gewordene Handbuch des Bankmarketing; Süchting/van Hooven (1987 und in der 2. Aufl. 1991)Google Scholar
  39. 138.
    Boening (1992), S. 24-27Google Scholar
  40. 139.
    Vgl. hierzu auch Jackson (1985), S. 95 ff.Google Scholar
  41. 140.
    Boening(1992), S. 26Google Scholar
  42. 141.
    Vgl. Abb. 25, S. 78 dieser ArbeitGoogle Scholar
  43. 142.
    Vgl. Plinke (1989), S. 318 f.Google Scholar
  44. 143.
    Hier verweisen wir auf die Fußnote 26, S. 8 dieser ArbeitGoogle Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Ralf Polan

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