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Von der Massenkommunikation zur individualisierten Universalkommunikation

  • Franz F. Wurm
Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 576)

Zusammenfassung

Wissenschaft sucht nach Erkenntnis der Zusammenhänge, nach Wahrheit, nicht nach einem Rezept für Frieden und Glück. Der technische Fortschritt bietet mehr Freizeit und einen höheren Lebensstandard; es liegt bei unseren Söhnen und Töchtern, ob sie ihre Freizeit in den Dienst des »Konsumterrors« stellen oder aber zu einer individualisierten Lebensgestaltung verwenden. Fortschreitende Vermassung kann, muß aber nicht die Folge fortschreitender Automatisierung sein. Gustave Le Bon hat um die Jahrhundertwende ausgesprochen, was seit der Französischen Revolution den Alptraum des Abendlandes ausmacht: »Massen haben nur die Kraft der Zerstörung; ihre Herrschaft bedeutet stets eine Stufe der Auflösung.« Die Geschichte bietet Beispiele in Fülle für die Richtigkeit dieser Behauptung. Gerade deshalb aber müssen wir fragen: Wird es in Zukunft leichter sein als bisher, eine Menge von Menschen in eine »psychologische Masse« zu transformieren? Geht heute der einzelne williger oder schwerer in der Masse auf als früher? Bis zum Eintritt in das Zeitalter des Massenkonsums schuf eindeutig die Massenhaftigkeit des Elends das massenhafte Proletariat. Wird die Gesellschaft der Zukunft im Zeichen der Massenhaftigkeit des Wohlstandes erst recht von Massenmenschen und Menschenmassen geprägt sein?

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Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1976

Authors and Affiliations

  • Franz F. Wurm
    • 1
  1. 1.Frankfurt am MainDeutschland

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