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Warum Innovieren?

  • Erich Brendl

Zusammenfassung

40 000 Firmen mußten in den Jahren von 1972 – 76 liquidieren, und es ist nicht anzunehmen, daß das Management in den Behörden besser war. Wirtschaftsprüfer nennen vor allem folgende Verhaltensweisen als Gründe:
  • Man wurstelte so weiter als ob die Existenzbedingungen eingefroren wären nach dem Motto, daß ‘nicht sein kann, was nicht sein darf’.

  • Man kurierte am Symptom und/oder begnügte sich mit einseitigen Teiloptimierungen.

  • Man machte sich vor, das Neue sei eigentlich gar nicht so neu und überschätzte sich oder unterschätzte die Risiken auf diese Weise.

  • Man konzentrierte sich zunächst aufs Krisen-Management und verabsäumte dabei den letztmöglichen Zeitpunkt, um zu innovieren.

  • Man unterschätzte den Kostenverzehr einer Innovation oder kleckerte statt zu klotzen.

  • Man setzte bewährte Routine auf innovative Aufgaben an.

  • Man verwechselte Kreativität mit Innovation und/oder meinte, eine gute Idee sei bereits 80% des Erfolges.

  • Man suchte innovative Qualifikation durch Druck und/oder Fleiß zu ersetzen.

  • Man suchte statt innovativer Eigenleistung Erfolg durch Abwertung des Gegners und/oder durch Hilfe bei Vater Staat.

  • Man wiegte sich in falscher Sicherheit, weil man Anpassungsbeweglichkeit (Reaktion) mit innovativer Stoßkraft (Aktion) verwechselte.

  • Rechtzeitiger Rat wurde nicht ernst genommen.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler KG, Wiesbaden 1978

Authors and Affiliations

  • Erich Brendl

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