Advertisement

Die politischen Wahrnehmungen und die Präferenzen der Wählerschaft in Ost- und Westdeutschland: Ein Vergleich

  • Gabriele Eckstein
  • Franz Urban Pappi
Part of the Schriften des Zentralinstituts für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin book series (SZFB, volume 72)

Zusammenfassung

Die schnelle Übernahme des westdeutschen Parteiensystems in der späten DDR und in den jetzigen neuen Bundesländern hat bei der Bundestagswahl 1990 oberflächlich den Eindruck einer größeren Übereinstimmung zwischen Ost- und Westdeutschland erweckt als sie damals und wohl auch noch heute den Tatsachen entspricht. Durch die deutsche Wiedervereinigung sind zwei bis dahin souveräne Staaten zu einem Gebilde verschmolzen worden, wobei die westdeutschen Institutionen und Organisationen auf das Gebiet der neuen Länder ausgedehnt wurden. Die Frage ist, ob diese neuen Institutionen und Organisationen in Ostdeutschland so funktionieren werden wie im Westen der Republik und welche Rückwirkungen sich mittelfristig auf die politische Kultur der alten Bundesrepublik ergeben werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bauer-Kaase, Petra, Die Entwicklung politischer Orientierungen in Ost- und Westdeutschland seit der deutschen Vereinigung, in: Oskar Niedermayer/Richard Stöss (Hrsg.), DDR-Parteien im Umbruch, Opladen: Westdeutscher Verlag 1993.Google Scholar
  2. Downs, Anthony, An Economic Theory of Democracy, New York: Harper & Row 1957.Google Scholar
  3. Enelow, James M./ Hinich, Melvin J., The Spatial Theory of Voting. An Introduction, Cambridge: Cambridge University Press 1984.Google Scholar
  4. Fuchs, Dieter/Hans-Dieter Klingemann/Carolin Schöbel, Perspektiven der politischen Kultur im vereinigten Deutschland. Eine empirische Studie, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B32/91, S. 35–46.Google Scholar
  5. Hermsen, Hendrika, Votes and Policy Preferences. Equilibria in Party Systems, Diss., Universität Utrecht 1992.Google Scholar
  6. Möhler, Peter Ph./Wolfgang Bandilla (Hrsg.), Blickpunkt Gesellschaft 2. Einstellungen und Verhalten der Bundesbürger in Ost und West, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 1992.Google Scholar
  7. Pappi, Franz Urban, Räumliche Modelle in der Parteienkonkurrenz: Die Bedeutung ideoloischer Dimensionen, in: Jürgen W. Falter/Hans Rattinger/Klaus G. Troitzsch (Hrsg.), Wahlen und politische Einstellungen in der Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt a.M. usw.: Peter Lang 1989, S. 5–28.Google Scholar
  8. Pappi, Franz Urban, Wahrgenommenes Parteiensystem und Wahlentscheidung in Ost- und Westdeutschland. Zur Interpretation der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B44/91, S. 15–26.Google Scholar
  9. Tabachnick, Barbara G./Linda S. Fidell, Using Multivariate Statistics, New York: Harper Collins Publisher 1989, 2. Aufl.Google Scholar
  10. Westle, Bettina, Strukturen nationaler Identität in Ost- und Westdeutschland, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 44/1992, S. 461–488.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

Authors and Affiliations

  • Gabriele Eckstein
  • Franz Urban Pappi

There are no affiliations available

Personalised recommendations