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In der Weltwirtschaftskrise: Wirtschaftstheorie unter Bewährungsdruck

  • Reinhard Vilk

Zusammenfassung

1929 fand ein relativ kurzer konjunktureller Zyklus sein Ende und eine der folgenreichsten Rezessionen der Geschichte setzte ein. Binnen kurzem weitete sie sich zur wirtschaftlichen Katastrophe, die Deutschland mit einer Härte traf, wie dies im Kreis der industrialisierten Länder nur noch mit den amerikanischen Erfahrungen vergleichbar war. Nach Gerhard Kroll ging die mengenmäßige Industrieproduktion zwischen 1929 und 1932 in Deutschland um 43,1% zurück — in den USA sogar um 46,2%1 — und die Statistik der Arbeitsämter verzeichnet für den gleichen Zeitraum einen Anstieg der Zahl der Arbeitslosen um 195% (!), nämlich von 1,982 Millionen im Jahresdurchschnitt 1929 auf 5,575 Millionen 19322.

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Anmerkungen zum Text

2.1

  1. Kroll, Gerhard: Von der Weltwirtschaftskrise zur Staatskonjunktur, Berlin 1958, S.99.Google Scholar
  2. Olson, Mancur: The rise and decline of nations. New Haven and London 1982, S. 46.Google Scholar

2.2

  1. Conrad, Otto: Der Mechanismus der Verkehrswirtschaft, Jena 1931, S. 369.Google Scholar

2.2.1.2.3

  1. Eduard Lukas: Wirtschaftsverfassung, Geldverfassung und Reparationen. S, 352; in: Weltwirtschaftliches Archiv, Nr. 33, 1931 I, S. 319 ff.Google Scholar
  2. Keynes, J. M.: Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages, ins D1eutsche übersetzt von M. J. Bonn und C. Brinkmann, München 1920, passim, insbesondere S. 152 ff.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Reinhard Vilk

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