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Arbeiten mit Menüs und Parametern am Beispiel einer Deckungsbeitragsanalyse

  • Ekbert Hering
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Zusammenfassung

Die Firma Festing GmbH stellt hydraulische Stellglieder her. Als Kalkulationsgrundlage dient die traditionelle Vollkostenrechnung. Der neu eingestellte Geschäftsführer Gerhard hat die Aufgabe, Produkte hinsichtlich ihres Erfolgs beurteilen zu müssen, um gezielt eine Produktbereinigung durchführen zu können. Er weiß nur zu gut, daß die Vollkostenrechnung wegen der gleichmäßigen Verteilung der Fixkosten auf alle Produkte hierfür ungeeignet ist. Im Unternehmen sind bereits Zahlen vorhanden, mit denen er eine Deckungsbeitragsrechnung für die wichtigste Produktgruppe Festingmat-Standard durchführen kann. Geschäftsführer Gerhard wählt zwei Deckungsbeiträge zur Beurteilung des Erfolgs:
  1. a)

    Deckungsbeitrag 1 Er ist die Differenz zwischen Nettoerlös und den direkt zuordenbaren variablen Kosten, bestehend aus Fertigungsmaterial, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten (der Nettoerlös ist der fakturierte Preis abzüglich den Rabatten, den Skontibeträgen und den Vertreterprovisionen). Dieser Deckungsbeitrag gibt an, wieviel Kapital zur Deckung aller betrieblichen Fixkosten zur Verfügung steht.

     
  2. b)

    Deckungsbeitrag 2 Vom Deckungsbeitrag 1 werden die direkt der Produktgruppe zurechenbaren Fixkosten abgezogen. Es sind dies die sogenannten variablen Gemeinkosten. Dazu zählen die produktgruppenbezogenen Material-, Fertigungs- und Kostenstellengemeinkosten. Der so errechnete Deckungsbeitrag 2 gibt den Kapitalbetrag an, der zur Deckung anderer betrieblicher Fixkosten zur Verfügung steht. Der Deckungsbeitrag 2 darf nicht negativ sein, weil sonst die Produktgruppe nicht mehr ihre eigenen Kosten erwirtschaftet. Kennt man den Deckungsbeitrag 2, dann ist ein Mindestverkaufspreis kalkulierbar, der für den Fall gilt, daß der Deckungsbeitrag 2 gleich null ist.

     

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© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1987

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  • Ekbert Hering

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