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Integration der Schadstoffemissionsproblematik in die betriebliche Produktions- und Kostentheorie

  • Peter-Alexander Plein
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Zusammenfassung

Die produktions- und kostentheoretische Darstellung einzelwirtschaftlicher Emissionsstrategien ist in behandeltem Zusammenhang auf die Gestaltung „umweltfreundlicher“ betrieblicher Prozesse ausgerichtet. Diese Betrachtung sollte nicht losgelöst von einer gleichgerichteten Produkt(programm)planung und den damit verbundenen anderen Teilbereichen der Planung1), insbesondere der Beschaffungs-, Absatz- und Finanz-/ Investitionsplanung vorgenommen werden. Im Vordergrund nachstehender Ausführungen steht allerdings die Entwicklung kurzfristig umsetzbarer Emissionsstrategien, womit eine Integration der o. a., vorwiegend bei mittel- bis langfristiger Betrachtung einzubeziehenden Planungsfelder weitgehend ausgeklammert werden kann. Die Diskussion der darzustellenden Anpassungsstrategien erfolgt einerseits vor dem Hintergrund einer (emissions-)abgabenorientierten, andererseits unter Berücksichtigung einer (emissions-)auflagengerechten Produktionsplanung.

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Notes

  1. 3).
    Vgl. Gutenberg, E. (1979), S. 329 f.; Zu einer dynamischen Betrachtung der z-SItuation vgl. Kistner, H.-P./ Luhmer, A. (1988), S. 63 ff.Google Scholar
  2. 7).
    Ellinger, Th./ Haupt, R. (1982), S. 96; Vgl. auch Gutenberg, E. (1979), S. 328.Google Scholar
  3. 10).
    Vgl. Abschnitt 2.2.3. So führte die Ankündigung der Einfuhrung strengerer Emissionsnormen für KFZ mit Ottomotoren in Verbindung mit dem Vertriebsverbot bestimmter bleihaltiger Kraftstoffe zu einer konstruktiven Umgestaltung der Verbrennungsmotoren, was i. w. S. einem Verfahrenswechsel gleichzusetzen ist.Google Scholar
  4. 15).
    Vgl. Ausführungen zum Massenverhältnis, Massenstrom und Massenkonzentration in Abschnitt 2. 3. 3.Google Scholar
  5. 16).
    Die größten Effekte lassen sich mit einer vollständigen Verbrauchsfak- toreinsatzsubstitution erzielen. Allerdings ist es fraglich, ob bei vollständiger Substitution eines Verbrauchsfaktors nicht schon von einer die z-Situation verändernden Verfahrenssubstitution gesprochen werden müßte, vgl. Abschnitt 4. 1. 1.Google Scholar
  6. 28).
    Die zeitliche Anpassung geht in eine quantitative Anpassung (vgl. Abschnitt 4.1.4) über, sobald die Gesamteinsatzzeit bislang verwandter Aggregate den Wert Null annimmt und umgekehrt. Vgl. Jacob, H. (1962), S. 211.Google Scholar
  7. 30).
    Vgl. zür intensitätsmäßigen Anpassung zum Intensitätssplitting z. B. Dellmann, K./ Nastansky, L. (1969), S. 247 ff. sowie Abschnitte 4.4.1.1 und 4.4. 2. 6.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Peter-Alexander Plein

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