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Produktions- und kostentheoretische Grundlegung

  • Peter-Alexander Plein
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Zusammenfassung

Die Zielsetzung der Produktionstheorie besteht darin, die funktionalen Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen den Einsatzgütermengen der Produktionsfaktoren (Inputgüter) und den erzeugten Produktmengen (Outputgüter) aufzudecken sowie die Struktur des Kombinationsprozesses betrieblicher Leistungserstellung1) mit Hilfe von Modellen zu erfassen.2) Input-Output-Beziehungen sind zudem für alternative Einsatzgüter-, Ausbringungsgüter- und Produktionsverfahrensqualitäten zu entwickeln3). Bei kostentheoretischen Überlegungen tritt neben die Betrachtung der Mengenbeziehungen eine zusätzliche Berücksichtigung der Wertkomponenten von Einsatzfaktoren,4) womit Regelmäßigkeiten zwischen der Kostenhöhe und ihren Bestimmungsgrößen abgebildet werden. Da die Kostentheorie neben anderen (Kosten-)Einflußgrößen vor allem auf bewerteten Faktoreinsatzmengen basiert, ist es notwendig, daß sie auf produktionstheoretischen Aussagen aufbaut.5)

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Notes

  1. 10).
    Vgl. hierzu Gutenberg, E. (1979), S 3 ff. und 298 sowie zu möglichen Erweiterungen Kern, W. (1980), S. 16; Ellinger, Th./ Haupt, R. (1982). S. 8 f. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  2. 5).
    Vgl. z. B. Eversheim, W. (1981), S. 27. Hier wird Produktion in Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Montage untergliedert. Dieser weiten Fassung soll hier nicht gefolgt werden.Google Scholar
  3. 11).
    Vgl. zu den Klassifikationsmöglichkeiten dieser Faktoren z. B. Bohr, K. (1979), Sp. 1486 ff.Google Scholar
  4. 20).
    Vgl. zu diesem Ansatz auch Weglarz, J. (1981); S. 1040 ff.; hier wird dieser Tatbestand durch einen gegebenen “level of resource consumption” umschrieben.Google Scholar
  5. 29).
    Der oft vertretenen Auffassung, Modelle mit Theorien gleichzusetzen, soll hier nicht gefolgt werden. So mag hier lediglich die Teilmenge der Explikations- und Prognosemodelle unter den Begriff der Theorie gefaßt werden. Vgl. hierzu z. B. Schanz, G. (1975), S. 41 ff.; Schweitzer, M. (1978), S. 3 ff.; Lücke, W. (1969), S. 15; Fischer-Winkelmann, W. G. (1971), S. 36; Chmielewicz, K. (1979), S. 9.Google Scholar
  6. 32).
    Vgl. Raffee, H. (1974), S. 30; Schweitzer, M. (1978), S. 4 f.; Schanz, G. (1975), S. 42; . Oftmals werden theoretische Aussagen als Wenn-Dann-Sätze formuliert, z. B. wenn die Intensität eines Aggregates um 10% angehoben wird, dann steigt die Schadstoffemission um 30%.Google Scholar
  7. 41).
    Vgl. Kreikebaum, H. (1988), S. 7 ff.; Heinen, E. (1987), S. 20 ff. Eine Diskussion wertfreie versus normative Betriebswirtschaft soll nicht vorgenommen werden, vgl. hierzu unter dem Begriff “Werturteilsstreit” z. B. Kromphardt, J./ u. a. (1979), S. 71 ff. und 103 ff.Google Scholar
  8. 51).
    Im folgenden sollen lediglich die für den behandelten Problemzusammenhang bedeutsamen Einflußgrößen behandelt werden. Umfassende Auflistungen finden sich bei Kloock, J. (1976), S. 244 ff.; Schäfer, E. (1978), S. 250 ff.; Schweitzer, M./ Küpper, H.-U. (1976), S. 33 und 37.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Peter-Alexander Plein

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