Advertisement

Konsequenzen aus der Schwachstellenanalyse staatlicher Technologiepolitik: Ansätze für eine zukunftsorientierte Technologiepolitik

  • Roland Fleck
Chapter

Zusammenfassung

Wie kann und soll nun eine zukunftsfähige und den Ordnungsprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft genügende Forschungs- und Technologiepolitik aussehen ? Entsprechende Ansätze können sinnvoll nur in systematischer Weise hergeleitet werden: So sind zunächst einmal die künftigen Rahmenbedingungen zu klären unter denen staatliche Forschungsund Technologiepolitik sich vollziehen wird. Danach sollen Grundsätze zur Formulierung und Orientierung staatlicher Forschungs- und Technologiepolitik erarbeitet werden und zwar zunächst abstrahiert, raum-zeitlich unabhängig und dann bezogen auf die vorab konstatierten Rahmenbedingungen. Abschließend gilt es auf der Grundlage dieser theoretischen Überlegungen ein Handlungsmodell der staatlichen Forschungs- und Technologiepolitik zu formulieren und konkrete Vorschläge zu deren Ausgestaltung unter Berücksichtigung der künftigen Rahmenbedingungen ebenso wie der festgestellten Schwachstellen zu machen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Vgl. hierzu beispielhaft die Situation der Werkeugmaschinenindustrie in Pfeiffer, W.; Weiß, E.: Zeit, S. 1Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. zum magischen Dreieck und seinen Elementen Pfeiffer, W.; Weiß, E.: Zeit, S. 1 f.Google Scholar
  3. 3.
    Pfeiffer, W.; Weiß, E.: Zeit, S. 4. Vgl. desweiteren Pfeiffer, W. et al.: Technologie-Portfolio, S. 13 ff.Google Scholar
  4. 4.
    Einen zusätzlichen Faktor stellt in diesem Zusammenhang der ständig zunehmende Aufwand für Risikobewältigung und für Sicherheitsforschung in Bezug auf alte wie neue Produkte bzw. Techniken dar, der dazu führt, daß ohne eine Erhöhung der gesamten F&E-Aufwendungen immer weniger für die Innovationsforschung eingesetzt werden kann. Vgl. hierzu H.-J. Langmann in Bundesverband der Deutschen Industrie (Hrsg.): Fortschritt, S. 14Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. zur nun folgenden Enumeration Pfeiffer, W.; Weiß, E.: Zeit, S. 5 f.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. zu dieser Problematik o.V.: Zeitorientierung, aber auch Pfeiffer, W.; Weiß, E.: Zeit, S. 6Google Scholar
  7. 7.
    Hinsichtlich der Notwendigkeit die Grundlagenforschung staatlich zu unterstützen besteht im übrigen seit langer Zeit ein allgemeiner Konsens. Vgl. hierzu Nelson, R.R.: Public Policy, insbes. S. 3Google Scholar
  8. 8.
    Bei unzureichenden ökonomischen Implikationen ist die als solche beste Technologie “wertlos”. Vgl. hierzu Gälweiler, A.: Unternehmensplanung, S. 85Google Scholar
  9. 10.
    Zum Begriff einer “präventiven” oder “antizipativen” Utaweltpolitik vgl. OECD (Hrsg.): Policies, insbes. S. 11 – 13Google Scholar
  10. 12.
    Das sind Technologien, die auf eine Reduzierung von Schadstoffemissionen bei Konstanz der Materialverwertungstechnik zielen. Vgl. Zimmermann, K.: Umweltpolitik, S. 19Google Scholar
  11. 14.
    Siehe S. 64 ff.Google Scholar
  12. 15.
    Quelle: Unternehmensumfrage der Wirtschaftswoche, in: Ww 42(1988) 52/53, S. 38 und S. 42 ff.Google Scholar
  13. 16.
    siehe Abschnitt 2.1.1Google Scholar
  14. 17.
    Staudt spricht in diesem Zusammenhang von einem Irrglauben in Bezug auf die “Machbarkeit der technischen Entwicklung”, dem euphorische Technokraten oftmals erlegen seien. Vgl. Staudt, E.: Aktivismus, S. 197Google Scholar
  15. 18.
    Vgl. dazu auch Littmann, K.: Chancen, S. 40Google Scholar
  16. 19.
    Vgl. ebd., S. 35. Auch Schumpeter beschreibt die innovationsspezifische Bitscheidungssituation sehr treffend: “Unter rasch sich verändernden Bedingungen, die in jedem Augenblick unter dem Druck neuer Güter wechseln können, ist die langfristige Investition ait dem Schießen auf ein Ziel vergleichbar, das nicht nur undeutlich ist, sondern sich auch noch bewegt.” [Schumpeter, J.A.: Kapitalismus, S. 144]Google Scholar
  17. 20.
    Wie die Erfahrung bspw. mit der Arzneimittelindustrie zeigt, reduzieren Firmen ihre F&E-Aufwendungen dann, wenn man ihre Gewinnerwartungen beschneidet [Vgl. Kaufer, E.: Wandel, S. 8]Google Scholar
  18. 21.
    Negative Externalitäten, wie z.B. Unweitschädigungen, werden dem Verursacher nämlich bislang vom Markt kaum in Rechnung gestellt, so daß letztendlich Produzenten, die eine möglichst schonende Technik anwenden, gegenüber solchen, die keine Rücksicht auf Dritte nehmen, benachteiligt werden [vgl. auch Keck, O.: Steuerung, S. 20]. Allerdings steht vor dem Hintergrund der seit Mitte 1989 intensiv geführten parteiübergreifenden politischen Diskussion um Ökosteuern zu erwarten, daß dies sich in Zukunft ändern wird.Google Scholar
  19. 22.
    Zur folgenden Enumeration vgl. Merkle, E.: Ansätze, S. 553, und Penzkofer, H.; Schmalholz, H.; Scholz, L.: Innovation, S. 15Google Scholar
  20. 23.
    Vgl. bspw. die Untersuchungsergebnisse von Wieselhuber, Schmeisser und Partner aus dem Jahr 1987 vor allem bzgl. des Problems der F&E-Personal-Beschaffung und der Finanzierbarkeit in Wieselhuber, N; Friedrich, R.: HerausforderungenGoogle Scholar
  21. 24.
    Vgl. Walter, H.: Zusammenhang, S. 43Google Scholar
  22. 25.
    Vgl. Bohret, C.: Politik, S. 13Google Scholar
  23. 26.
    Nicht nur neuerdings durch die obengenannte Entstehungszyklusexpansion und zunehmend marktnähere Fördermaßnahmen: So sind rund 35% des BMFT-Etats durch vertraglich zugesicherte institutionelle Förderung und etwa 10% durch Verpflichtungen in Form von Beiträgen zu internationalen Forschungsorganisationen und -Programmen gebunden. (Errechnet vom BDI; vgl. BDI (Hrsg.): Forschungsförderung, S. 8)Google Scholar
  24. 27.
    Vgl. Pramann, U.: Ziele, S. 150Google Scholar
  25. 28.
    Allerdings gab es in der Vergangenheit sehr wohl grundlegende Unstrukturierungen der inhaltlichen forschungspolitischen Zielsetzung in der Bundesrepublik Deutschland. Dies hat Pramann in Kapitel 5 seiner Arbeit gezeigt; vgl. Pramann, U.: Ziele, S. 119 ff.Google Scholar
  26. 29.
    Perzeptionslücken werden immer wieder deutlich: So hat das Bundesministerium für Forschung und Technologie 1989 ein Projekt zur Entwicklung leistungsfähiger Verfahren zur Behandlung, Aufbereitung und Verwertung von Gülle ausgeschrieben, obwohl ein solches Verfahren bereits ohne staatliche Fördermittel voll entwickelt wurde und einsatzfähig war, was dem BMFT vom Erfinder auch zur Kenntnis gegeben wurde. Vgl. o.V.: RapsölGoogle Scholar
  27. 30.
    Vgl. Bräunling, G.; Harmsen, D.-M.: Förderungsprinzipien, S. 1Google Scholar
  28. 31.
    Vgl. Abschnitte 2.2.1 und 2.2.2Google Scholar
  29. 32.
    Vgl. Ellwein, Th.: Regierungssystem, S. 63 ff. und ders.: Regierungs- und Verwaltungslehre, S.78Google Scholar
  30. 33.
    Ellwein, Th.: Regierungs- und Verwaltungslehre, S. 55Google Scholar
  31. 34.
    Vgl. ebd., S. 56Google Scholar
  32. 35.
    Recktenwald, H.C.: Markt, S. 29Google Scholar
  33. 36.
    Vgl. dazu Reckterwalds “Systematik einer integrierten Wirtschafts- und Finanzpolitik” in Recktenwald, H.C.: Wörterbuch, S. 640 f. und ders.: Markt, S. 12Google Scholar
  34. 37.
    Dazu zahlen die Reduzierung negativer Einflüsse der Technik auf das Arbeitsleben durch ihre Erforschung und den Erlaß von Arbeitsschutzvorschriften.Google Scholar
  35. 38.
    Biedenkopf, K.: Perspektiven, S. 20Google Scholar
  36. 39.
    Frohman, A.L.: Technology, S. 97Google Scholar
  37. 40.
    Zu innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen durch — Ausweitung der Märkte durch Liberalisierung bzw. Beseitigung von Zollgrenzen, — Schaffung der wettbewerbsrechtlichen Voraussetzungen für zwischen betriebliche Kooperation bei Forschung und Bitwicklung, — gezielte Kbnzentrationsforderung, wodurch technologisch leistungsfähige Uhternehmenseinheiten geformt werden sollen [vgl. Schiller, K.: Strukturpolitik, S. 71 f.]Google Scholar
  38. 41.
    Zu diesem Zusammenhang vgl. Weizsäcker, C.Ch. von: TheorieGoogle Scholar
  39. 42.
    Merkle deckte übrigens in diesem Zusammenhang ein klassisches Negativbeispiel staatlicher Forschungs- und Technologiepolitik auf, nämlich das Programm der Bundesregierung zur Förderung der Information und Dokumentation von 1973: Der geplante Aufbau einer Datenbankinfrastruktur im öffentlichen Sektor in Verbindung mit dem Postulieren entsprechend überzogener Zielvorstellungen hielt für ein ganzes Jahrzehnt private Unternehmen weitgehend davon ab, eigene Datenbanken aufzubauen — mit dem zweifelhaften “Erfolg”, daß gerade gegenüber den USA in Anbetracht der dort aufgebauten immensen Datenbestände in privatwirtschaftlich getragenen Datenbanken ein kaum mehr aufzuholender Wettbewerbsnachteil entstanden ist. [Vgl. Merkle, E.: Ansätze, S. 553 f.]Google Scholar
  40. 43.
    Vgl. hierzu auch die Enumeration elektronischer Datenbanken in BDI (Hrsg.): Technologietransfer, S. 27Google Scholar
  41. 44.
    Hierzu siehe Kapitel 3Google Scholar
  42. 45.
    Vgl. auch Pramann, U.: Ziele, S. 191 f.Google Scholar
  43. 46.
    Ernsthaft versucht wurde dies in den letzten Jahren lediglich in Bezug auf unternehmensgrößenspezifisch selektive Wirkungen [Vgl. Bräunling, G.: Ansätze, S. 267]Google Scholar
  44. 47.
    Hervorgehoben sei in diesem Zusammenhang noch einmal der Äbstimmungsbedarf mit der Strukturpolitik: Es ist widersprüchlich einerseits Innovationen zu fordern und in diesem Sinne die Einführung neuer Technologien zu fördern, andererseits jedoch gleichzeitig überholte — weil nicht mehr wettbewerbsfähige — Produkte bzw. Produktionsverfahren und die hinter diesen stehenden Technologien nicht sterben zu lassen (vgl. Kirsch, G.: Wandel), ja ihr Ende durch Erhaltungsubventionen sogar noch hinauszuschieben bzw. zu verhindern. So existieren Berechnungen nach denen ca. 80% der gesamten staatlichen Subventionen Mitte der 80er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland der Konservierung alter, überkommener Strukturen wie etwa Eisen, Stahl und Werften dienen [Vgl. o.V.: Bundesrepublik]. Deshalb braucht eine zukunftsorientierte F&T-Politik dringend eine integrale Qualität, die in obigen Strukturansätzen realisiert werden könnte.Google Scholar
  45. 50.
    Vgl. bspw. Bräunling, G.: AnsätzeGoogle Scholar
  46. 52.
    Vgl. Abschnitt 2.2 Google Scholar
  47. 53.
    Vgl. Ullrich, O.: Technikfolgenabschätzung, S. 78Google Scholar
  48. 54.
    Vgl. dazu S. 353, Fußnote 47 und den Unterabschnitt zur Organisation der F&T-PolitikGoogle Scholar
  49. 55.
    Vgl. auch Lcnpe, K.: Verantwortung, S. 121Google Scholar
  50. 56.
    Dürrenmatt, F.: Die Physiker, S. 85Google Scholar
  51. 57.
    Vgl. Art. 5 III GG. Die grundrechtlichen Bestimmungen bilden — dies sei in diesem Zusammenhang angemerkt — die eigentliche Rechtsgrundlage für die wissenschaftlichtechnische Bitwicklung, da das Grundgesetz explizit zur Technik keine Aussagen enthält. Zu verfassungsrechtlichen Aspekten der Technik vgl. Murswiek, D.: Risiken, insbes. S. 312 ff.Google Scholar
  52. 58.
    Zur Verantwortung des Wissenschaftlers vgl. auch die Ausführungen von Prof.Dr. Maier-Leibnitz im Jahr 1986 auf dem 34. Bundesparteitag der CDU in Mainz. Siehe CDU (Hrsg.): Zukunftsmanifest, S. 25Google Scholar
  53. 59.
    Diese Forderung wurde formuliert von Prof.Dr. Maier-Leibnitz, vgl. CDU (Hrsg.): Zukunftsmanifest, S. 25Google Scholar
  54. 60.
    Vgl. Pfeiffer, W.: Innovationsmanagement, S. 425Google Scholar
  55. 61.
    z.B. hinsichtlich ökologischer Zusammenhänge, ethischer Verantwortbarkeit usw.Google Scholar
  56. 62.
    Diese Polarisierung läßt sich nachvollziehen anhand einer neueren Repräsentativerhebung von Infas: Vgl. Institut für angewandte Sozialwissenschaft: WandelGoogle Scholar
  57. 63.
    Jonas, H.: Prinzip, S. 7Google Scholar
  58. 64.
    Vgl. als Orientierungshilfe aber auch das japanische “Progranmsystem”. Siehe hierzu die Ausführungen von C. de Benedetti in o.V.: Überraschung, S. 148 ff.Google Scholar
  59. 65.
    Zum Technokorporatismus, also der Steuerung des technologischen Wandels durch Staat, Wirtschaftsverbande und Gewerkschaften, vgl. Weber, H.: Technokorporatismus, insbesondere S. 282 ff.Google Scholar
  60. 66.
    Vgl. Abschnitt 2.4.2Google Scholar
  61. 67.
    Hartwich, H.H.: Technik, S. 41Google Scholar
  62. 68.
    Auf diese notwendigerweise zögernde Position hat schon Ellwein hingewiesen; vgl. dazu Bohret, C.: Politik, S. 19Google Scholar
  63. 70.
    Vgl. die Dimensionen und deren Indikatoren in den Abbildungen 23 u. 24Google Scholar
  64. 71.
    Vgl. Eggner, E.: Wirtschaftspolitik, S. 99Google Scholar
  65. 72.
    Vgl. Dürr, E.: Grundlagen, S. 454Google Scholar
  66. 73.
    Zur Technologie-Portfolio-Methode, insbesondere ihrem Beziehungsrahmen von Lebenszyklus- und Erfahrungskurvenkonzept, ihrer Bitwicklung sowie ihren Möglichkeiten vgl. Pfeiffer, W. et al.: Technologie-Portfolio; Pfeiffer, V.; Schneider, W.: Strategien; Pfeiffer, V.; Schneider, W.; Dögl, R.: VerhaltensempfehlungenGoogle Scholar
  67. 74.
    Die politische Relevanz dieses selektiven Vorgehens dokumentiert sich in Aussagen der Bundesregierung wie dieser: “Kein erfolgversprechendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt scheitert an einem Mangel an Fördermitteln.” (zit. gem. Nachrichten aus der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Mr. 39/1989 vom 23.2.1989, S. 2). Mit solchen Aussagen unterstellt die Bundesregierung sich die Kompetenz, über den potentiellen Erfolg oder Mißerfolg von F&E-Projekten sicher urteilen zu können. In diesem Zusammenhang wird deutlich, wie wichtig für die politische Auseinandersetzung die Auswahl der Planungs- und Entscheidungsmethoden sowie der beteiligten Personen in der Technologiepolitik ist.Google Scholar
  68. 75.
    Vgl. Klodt, H.: Wettlauf, S. 26Google Scholar
  69. 76.
    Traditionell handelt es sich beim Technologie-Portfolio um ein Konzept, das die Einbindung der Technik in die strategische Unternehmensplanung ermöglichen soll. Vgl. Pfeiffer, V.; Schneider, W.: Strategien, S. 8Google Scholar
  70. 77.
    So W. Pfeiffer in Pfeiffer, W.; Schneider, W.: Strategien, S. 8Google Scholar
  71. 78.
    Die Technologieattraktivität wird also indirekt gemessen. Indirektes Messen kann als Prozeß der wissenschaftlichen Informaticnsgewinnung angesehen werden [Vgl. Randolph, R.: Theorie, S. 26].Google Scholar
  72. 82.
    z.B. unter Heranziehung von Wirkungsanalysen staatlicher MaßnahmenGoogle Scholar
  73. 86.
    Vgl. die Zuständigkeiten gemäß BUFO sowie insbesondere das Organigrama des BMFT. Ebenfalls festzustellen ist dies bei den beratenden Gremien. Zu diesen und ihren Mitgliedern vgl. Rausch, H.: Parlament, S. 244 ff. sowie Bundesministerium für Forschung und Technologie (Hrsg.): Beratungsübersicht 1988. Dabei ist wesentlich festzuhalten, daß die Einrichtung von Beratungsgremien entsprechend der F&E-Leistungsplanübersicht des BMFT erfolgt, die sich in Förderbereiche und Förderschwerpunkte gliedert.Google Scholar
  74. 87.
    Vgl. Bräunling, G.; Harmsen, D.-M.: Förderungsprinzipien, S. 24 und die dort angegebene LiteraturGoogle Scholar
  75. 88.
    Zum dahinterstehenden Problem der selektiven Perzeption vgl. March, J.G.; Simon, H.A.: Organizations, S. 127 ff.Google Scholar
  76. 89.
    Scharpf, F.W.: Planung, S. 81 ff.Google Scholar
  77. 90.
    Vgl. Freyend, E.J. von (Hrsg.): Handbuch, sowie die Fördersystematik des Bundes auf den Seiten 108 bis 116Google Scholar
  78. 91.
    Vgl. o.V.: AufwandGoogle Scholar
  79. 93.
    Daß das vernetzte Denken immer bedeutender wird zeigt ein Beispiel aus der mikrobiellen Grundlagenforschung: Dort wurde entdeckt, daß Mikroorganismen Braun- und auch Steinkohlen angreifen und verändern können. So sind zum Beispiel Pilze in der Lage, bestimmte Braunkohlen fast vollständig zu flüssigen Produkten umzusetzen. Würden diese Pilze in Flöze eingesetzt, dann wäre es vorstellbar die Kohle, wie es auch beim Erdöl geschieht, aus dem Boden zu pumpen und so neue, bisher nicht abbaufähige Kohlevorkommmen zu erschließen. Es ist nun denkbar, daß Kohle künftig nicht mehr mit Baggern abgebaut werden muß. Vgl. o.V.: InteresseGoogle Scholar
  80. 94.
    Ullrich, O.: Technikfolgenabschätzung, S. 95Google Scholar
  81. 95.
  82. 96.
    Vgl. Abschnitt 2.4.2.3 Google Scholar
  83. 97.
    Ellwein führt diese zurück auf, - Zahl und Unterschiedlichkeit der, Ministerien., — die Innengliederung der Ministerien und die dadurch bedingte Art der Informaticos aufnahme sowie, — das Fehlen zentraler Planungseinrichtungen. (Vgl. Ellwein, Th.: Planen, S. 29]Google Scholar
  84. 98.
    Vgl. S. 53 f. Google Scholar
  85. 99.
    Vgl. Gäfgen, G.: Theorie, S. 212 ff.Google Scholar
  86. 100.
    Vgl. Luhmann, N.: Planung, S. 71Google Scholar
  87. 102.
    Vgl. o.V.: ErosionGoogle Scholar
  88. 103.
    Vgl. so auch Murswiek, D.: Risiken, S. 335Google Scholar
  89. 104.
    Vgl, Murswiek, D.: Risiken, S. 334Google Scholar
  90. 105.
    Vgl. auch Welz, W.: Organisationsproblem, insbes. S. 389 f.Google Scholar
  91. 106.
    Siehe Abschnitt 2.4.2 Google Scholar
  92. 107.
    Zum zeitlichen time-lag in der technologiespezifischen Politikberatung vgl. Behr, A.: PolitikerGoogle Scholar
  93. 108.
    Vgl. wib, Nr. 7/1989, S. 47Google Scholar
  94. 109.
    zit. nach Büllingen, F.; Müller, J.: Bericht, S. 9Google Scholar
  95. 110.
    Zur Geschichte der Technikfolgenabschätzung in der Bundesrepublik Deutschland vgl. Kramer, B.; Riepert, W.: Technikfolgenabschätzung. Zur Diskussion um die Technikfolgenabschätzung und ihre Institutionalisierung im Deutschen Bundestag siehe auch Abschnitt 2.4.2Google Scholar
  96. 111.
    Zu methodischen, erkenntnistheoretischen und organisatorischen Problemen von TA-Systemen sowie den ideologischen Vorbehalten gegen diese vgl. Lompe, K.(Hrsg.): TechniktheorieGoogle Scholar
  97. 112.
    Siehe auch E. Staudt in CDU (Hrsg.): Zukunftsmanifest, S. 32Google Scholar
  98. 113.
    Es soll jetzt hier allerdings keine Problematisierung der inhaltlichen Ausgestaltung von ITA erfolgen. Dazu vgl. insbesondere die Aussagen der Professoren Klaus Pinkau und Frieder Naschold in o.V.: Technik-Abschätzung, S. 51Google Scholar
  99. 114.
    Vgl. hierzu Kramer, B.; Riepert, W.: Technikfolgenabschätzung, S. 370 – 372Google Scholar
  100. 116.
    Vgl. dazu Walter, H.: Zusammenhang, S. 39 ff.Google Scholar
  101. 117.
    Zum Vergleich international unterschiedlicher technologiepolitischer Strategien vgl. Klodt, H.: Wetlauf, S. 17 – 55. Zur japanischen Technologiepolitik im Besonderen vgl. Abegglen, H.; Etori, A.: TechnologieGoogle Scholar
  102. 118.
    Vgl. Klodt, H.: Wettlauf, S. 32, Tab. 3, und S. 35, Tabelle 4Google Scholar
  103. 119.
    Vgl. ebd., S. 35 f.Google Scholar
  104. 121.
    Zum (politischen) Enscheidungs-lag bei Großprojekten vgl. Klodt, H.: Wettlauf, S. 69 ff.Google Scholar
  105. 122.
    i.S.v. Alternative zur KernenergieGoogle Scholar
  106. 123.
    Sonst ist in diesem Bereich ein Fortsetzung der “technologischen Evakuierung” nicht zu stoppen. Bereits getroffen haben Abwanderungsentscheidungen im Biotech-Segment die Firmen Hoechst AG, Bayer AG, BASF AG, Böhringer Mannheim sowie Grünenthal GnbHGoogle Scholar
  107. 124.
    Vgl. o.V.: Wurzeln, S: 57; o.V.: Exodus, S. 12 f.; und zum Fall der Grünenthal GmbH, Stolberg, o.V.: GentechnikGoogle Scholar
  108. 125.
    Zu grundsätzlichen Relevanz technologiepolitischer Entscheidungen für den ökomischen Markterfolg vgl. Abschnitt 2.4.2.3Google Scholar
  109. 126.
    Vgl. Littmann, K.: Chancen, S. 200; Eggner, E.: Wirtschaftspolitik, S. 53Google Scholar
  110. 127.
    Vgl. Probst, H.: Kreditwürdigkeitsprüfung, S. 82; Leffson, U.: Bilanzanalyse, S. VIIIGoogle Scholar
  111. 128.
    Siehe hierzu auch Wolff, G.; Göschel, G.: Kreditprüfung, S. 1Google Scholar
  112. 129.
    Zur veränderten Bedeutung klassischer Kreditsicherheiten vgl. Hahn, O.: Wandlungen, S. 215; Seipp, W.: Risikopolitik, S. 15; Giolino, E.; Ophoff, R.: Unternehmenssanierung, S. 257; Weber, A.: Software, S. 474Google Scholar
  113. 130.
    So konstatiert Norbert Rau, Geschäftsführer der Dielheimer Raucon Bioinformatik GmbH, in Bezug auf die Biotechnologie: “Bei den Banken herrscht bereits vornehme Zurückhaltung gegenüber den Finanzierungsbedürfnissen von Firmen” [o.V.: Wurzeln, S. 58]Google Scholar
  114. 131.
    Vgl. Drucksache 11/4112 (Beschluß des Forschungsausschusses) und den Beschluß des Deutschen Bundestages hierzu.Google Scholar
  115. 132.
    So verfügt die Bundesregierung über keinen vollständigen Überblick über vom BMFT erstellte Wirkungsanalysen (Vgl. Schreiben des BMFT vom 25.9.1989). Genannt werden konnten nur Wirkungsanalysen zum Personaltransfer (Vgl. Martin, H.-J.; Röseler, V.: Technologietransfer) und zur Forschungskooperation zwischen Industrie und Wissenschaft (Rahrbach, A. et al.: Wirkungsanalyse). Offensichtlich ist dies auch eine Konsequenz aus den vorhandenen segmentierten Verarbeitungsstrukturen.Google Scholar
  116. 133.
    Vgl. Abschnitt 2.3Google Scholar
  117. 134.
    So z.B. I. Voelker in o.V.: Wurzeln, S. 58Google Scholar
  118. 135.
    Vgl. o.V.: PatentschutzGoogle Scholar
  119. 136.
    Vgl. Heidrich, U.: UrheberrechtsschutzGoogle Scholar
  120. 137.
    Diese Richtlinie ist Bestandteil des Programms der Kommission für die Vollendung des Binnenmarkts bis 1993. Vgl. o.V.: LiteraturformGoogle Scholar
  121. 138.
    Dabei soll der technologietransferanbahnende Effekt der Nutzung der Patentdokumentation durch Patentrecherchen nicht übersehen werden. Jährlich führt das deutsche Patentamt rund 40.000 Recherchen zum Stand der Technik durch (Stand 1988; vgl. o.V.: Patentamt)Google Scholar
  122. 139.
    Vgl. Lampert, H.: Wirtschafts- und Sozialordnung, S. 161Google Scholar
  123. 140.
    Auf dieser Ebene gibt es bereits eine Reihe nutzbarer Datenbanken. Ein entsprechender Überblick findet sich in Technologieberatungstelle Ruhr (Hrsg.): NETWORK. Dort sind insgesamt 31 Europadatenbanken beschrieben.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1990

Authors and Affiliations

  • Roland Fleck

There are no affiliations available

Personalised recommendations