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Technik und Interaktion. Eine Fallrekonstruktion

  • Christiane Bender
  • Hans Graßl
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Zusammenfassung

Der Computer (mit Bildschirm und Tastatur) gehört nicht nur selbstverständlich zur Ausstattung eines modernen Bürobetriebs, er prägt zunehmend die verschiedenen Phasen im Produktionsprozeβ (Entwicklung und Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, unmittelbare Produktion und die Überwachung der Produktion).11

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Literaturverzeichnis

  1. 10.
    Der Arbeitstitel der Studie lautet: Empirische Analyse der sozialen Interaktionen der Planung und Implementation von neuen Techniken und Technologien und deren Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen in Unternehmungen.Google Scholar
  2. 11.
    Über die Bedeutung der Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie und deren Verwendung im Betrieb informieren in einem Überblick: H.D. Mueller/A. Schmid, Arbeit, Betrieb und neue Technologien, Stuttgart/Berlin/Köln.Google Scholar
  3. 12.
    Stichworte in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel die durch neue Technologien notwendig gewordenen Veränderungen der individuellen Qualifikationsprofile und des Qualifikationsniveaus der an und mit diesen Technologienen arbeitenden Akteure, die Veränderung der Stellung der Facharbeiter im Modernisierungs-prozeβ und die Veränderung der Autonomiespielräume der Akteure im Organisationssystem.Google Scholar
  4. 13.
    Unser Forschungsansatz unterscheidet sich insbesondere durch die Analyse latenter Sinn-und Orientierungsstrukturen von einer empiristisch und mikrologisch enggeführten Forschungsstrategie, wie sie — trotz aller Gegenbehauptungen — von Knorr-Cetina/Cicourel (1981) und den Kulturanthropologen und Wissenssoziologen der laboratory-studies vertreten wird. (Bender, 1992)Google Scholar
  5. 14.
    Wir sprechen hier nur sehr plakativ von einem “Desinteresse”, um die Beziehung zwischen Firma A. und dem übergeordneten Konzern zu kennzeichnen. Dieser Begriff verkürzt zweifellos einen komplexen Sachverhalt, dessen Thematisierung jedoch den Analyserahmen dieser Arbeit sprengen würde. Hier nur soviel: Ein wichtiger Grund für das distanziertere “Verhältnis” zwischen Konzernmutter und — tochter dürfte sicherliche in Absatzschwierigkeiten des Konzerns insgesamt und der Konkurrenz innerhalb des Konzerns um sich überschneidende Marktsegmente gelegen haben.Google Scholar
  6. 15.
    Einen Überblick über Führungstheorien gibt F. Hoffmann, 1976: Entwicklung der Organisationsforschung, Wiesbaden, 3. Aufl., S. 286 ff.Google Scholar
  7. 16.
    Einschlägig zu diesem Thema sind Ch. Lattmann (Hg.), 1990: Die Unternehmenskultur, Heidelberg; E. Heinen, 1987: Unternehmenskultur, München; O. Neuber-ger/A. Kompa, 1987: Wir, die Firma. Der Kult um die Unternehmenskultur, Weinheim/Basel.Google Scholar
  8. 17.
    Trefflich wird der Zusammenhang, der zwischen Tradition und Modernisierung besteht von Collingwood (1955) als “historischer Fortschritt” gedeutet.Google Scholar
  9. 18.
    Gemeint sind damit Einstellungen und Erwartungen, die Arbeit als subjekthaftes Tun begreifen und Verantwortung, Autonomie, Entscheidungs-und Gestaltungsfreiheit fordern.Google Scholar
  10. 19.
    Der Rückzug des Herrn Berger aus dem Tagesgeschäft der Firma A. hing auch damit zusammen, daβ dieser zu diesem Zeitpunkt bereits eine weiteres krisengeschütteltes Unternehmen übernommen hatte und sich mit “Begeisterung” an die Sanierung dieser Firma machte.Google Scholar
  11. 20.
    Diese These der Risikosteigerung bei Vernetzungen vertritt auch Atteslander (1990).Google Scholar
  12. 21.
    Aber das Produkt aus Vernetzungsgrad und Gröβe der Störung determiniert das Chaos.Google Scholar
  13. 22.
    In der von uns beobachteten Abteilung werden Teile gefertigt, die dann nach Hamburg transportiert und montiert werden und von dort auf dem Luftweg nach Toulouse gebracht werden.Google Scholar
  14. 23.
    CIAM: Firma B. bezeichnet so ihr CIM-ähnliches System.Google Scholar
  15. 24.
    In Anführungsstrichen deshalb, weil es nach der Umstrukturierung diese Funktion im klassischen Sinn, wie wir noch darstellen werden, eigentlich nicht mehr gibt.Google Scholar
  16. 25.
    Aus diesem Dilemma gibt es für die Technikfolgen-Abschätzung kein Entweichen (Siehe auch Dirkes/Petermann/Thienen, 1986).Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Christiane Bender
  • Hans Graßl

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