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Flexible Wechselkurse

  • Dieter Wermuth
  • Walter Ochynski

Zusammenfassung

Das Ende von Bretton-Woods war von Wissenschaftlern und den Praktikern der Notenbanken fast enthusiastisch gefeiert worden. Endlich würde es möglich sein, unbeeinflußt von Interventionspflichten Stabilitätspolitik zu betreiben, hatten doch feste Wechselkurse zuvor keine Autonomie zugelassen. Die Inflation des einen Landes war immer auch zur Inflation des anderen geworden, vor allem wenn das eine groß, das andere klein war. Dem Mechanismus des internationalen Preiszusammenhangs war nicht zu entkommen, so lange die Wechselkurse verteidigt wurden. Bei flexiblen Wechselkursen, so hoffte man, könne sich jades Land seinen wirtschaftspolitischen Zielekatalog nach den eigenen Prioritäten zusammenstellen, und wenn das durch eine entsprechende Abwertung ausgegliim Rest der Welt, so würde das durch eine entsprechende Abwertung ausgeglichen warden. Die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Handel bliebe unbeeinflußt.

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Literatur

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1984

Authors and Affiliations

  • Dieter Wermuth
  • Walter Ochynski

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