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Kaufkraftparitäten-Theorie

  • Dieter Wermuth
  • Walter Ochynski

Zusammenfassung

Unter der Annahme, daß handelbare Güter, wenn man einmal von Transportkosten absieht, in der ganzen Welt bei Freihandel gleich teuer sind, daß also die sogenannte Güterarbitrage funktioniert, gilt die Identität
$$ {p^i}=w \times {p^a} $$
und
$$ w=\frac{{{p^i}}}{{{p^a}}} $$
wobei w der Wechselkurs und pi und pa die Preise handelbarer Güter im Inland i und Ausland a sind. Steigt also pa oder sinkt pi, verringert sich der Bruch auf der rechten Seite der Gleichung und w geht entsprechend zurück: für einen Dollar müssen nunmehr beispielsweise DM 2,20 bezahlt werden, während es vorher vielleicht DM 2,40 waren. Ein sinkender Wechselkurs bedeutet eine Aufwertung der heimischen Währung. Der Wechselkurs ist also nichts als ein Proportionalfaktor, der inländische und ausländische Preise verknüpft. Dies ist das Kaufkraftparitäten-Theorem.

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Literatur

  1. 2.
    Vgl. Bundesbank, Statistische Beihefte Reihe 5, Erläuterungen zu Tabelle 1, Februar 1983.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1984

Authors and Affiliations

  • Dieter Wermuth
  • Walter Ochynski

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