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Die gestörte Erfüllung des Seefrachtvertrages

  • Günther Malchow

Zusammenfassung

Vom Seefrachtvertrag kann sich nur der Befrachter ohne wichtigen Grund lösen. Diese einseitige Begünstigung findet ihre Rechtfertigung in der Tatsache, daß der Befrachter Seefrachtverträge nur in Erfüllung seiner Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag als Neben- oder Hilfsverträge abschließt und die Möglichkeit haben soll zu kündigen, wenn ihm die Erfüllung des Kaufvertrages unzweckmäßig erscheint. Allerdings hat er bei der Ausübung seines willkürlichen Kündigungsrechtes dem Verfrachter eine Abfindung, ein gesetzliches Reuegeld zu zahlen, das als Fautfracht bezeichnet wird. Das angloamerikanische Seerecht kennt diesen Begriff nicht. Die Nichtlieferung der Ladung bedeutet in diesem Rechtskreis Vertragsbruch, der zu Schadenersatzansprüchen berechtigt.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1980

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  • Günther Malchow

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