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Institutionalisierung der Frühförderung

  • Henning Trabandt
  • Rüdiger Wurr

Zusammenfassung

Heide W. war seit fünf Jahren Mitarbeiterin und seit drei Jahren Leiterin des Sonderkindergartens eines großen freien Trägers der Jugendhilfe in einer norddeutschen Großstadt. Nach einer Banklehre und dreijähriger Berufstätigkeit, nach Fachoberschule und dem Studium der Sozialpädagogik, nach zwei Jahren in der Bezirkssozialarbeit und nach einer heilpädagogischen Zusatzausbildung hatte sie nun, mit 31 Jahren, endlich „ihren“ Beruf gefunden, wie sie sagte. So hätte sie in ihrer Arbeit zufrieden sein können, wenn dem nicht zunehmend der Eindruck im Wege gestanden hätte, daß für die meisten der von ihr betreuten behinderten Kinder die pädagogische Förderung mit dem vierten Lebensjahr weitaus zu spät einsetzte und viele eigentlich noch gar nicht „kindergartenreif“ waren. Dies beeinträchtigte nach Heides Meinung auch alle Bemühungen um eine frühe integrative Erziehung von Behinderten und Nichtbehinderten.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1989

Authors and Affiliations

  • Henning Trabandt
  • Rüdiger Wurr

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