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Zusammenfassung

Aus der Sicht des historischen Materialismus sind demographische Vorgänge wie Bevölkerungswachstum oder -rückgang weniger von den vorhandenen Nahrungsquellen im weitesten Sinne abhängig, vielmehr werden sie im wesentlichen durch die Produktionsverhältnisse determiniert. Danach sind Bevölkerungsgesetze in den unterschiedlichen Gesellschaftssystemen bzw. -formationen nicht „natürliche“, sondern sozial-ökonomische Gesetze: „Jede besondere historische Produktionsweise (hat) ihre besonderen, historisch gültigen Populationsgesetze. … Ein abstraktes Populationsgesetz existiert nur für Pflanze und Tier, soweit der Mensch nicht geschichtlich eingreift.“ (Karl Marx/Friedrich Engels, Werke, Berlin [DDR] 1956–1968, Bd. 23, S. 660.)

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© Westdeutscher Verlag, Opladen 1979

Authors and Affiliations

  • Irmhild Rudolph

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