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Produktionsleistungen und Produktivitätsniveau

  • Horst Lambrecht

Zusammenfassung

Die Ertragsentwicklung der DDR-Landwirtschaft ist langfristig recht positiv verlaufen: Nimmt man die Marktproduktion — das ist die Erzeugung abzüglich des Eigenverbrauchs der landwirtschaftlichen Bevölkerung z.B. durch Hausschlachtungen — als Maßstab für die Leistungen, so ergibt sich in den letzten zwanzig Jahren, also seit Mitte der 50er Jahre, eine jahresdurchschnittliche Zunahme von fast 4 v. H. Das entspricht etwa der Steigerung der Erzeugnisleistungen der westdeutschen Landwirtschaft. Allerdings war die Entwicklung nicht frei von Rückschlägen; die stärksten gab es nach der Vollkollektivierung, d.h. zu Beginn der 60er Jahre. Bei den späteren Ertragseinbußen in der Feldwirtschaft war die tierische Produktion infolge höherer Futtermittelimporte weniger tangiert als in diesen Jahren. Da die DDR — wie die Bundesrepublik — einen hohen Tierbesatz hat, d.h. der Tierbestand bezogen auf die landwirtschaftliche Nutzfläche groß ist, beruht die tierische Erzeugung zum Teil auf Importfutter. Eingeführt werden vor allem Getreide (in letzter Zeit zunehmend Mais) und Eiweißfuttermittel. Letztere werden vorwiegend aus der Bundesrepublik bezogen.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Opladen 1979

Authors and Affiliations

  • Horst Lambrecht

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