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Zusammenfassung

Als Organisationen der Arbeiterbewegung wurden KPD und SPD nach 1933 durch den Nationalsozialismus zerschlagen, ihre Anhänger blutig verfolgt. Ausgehend von der Einschätzung, daß der Sieg des Nationalsozialismus wesentlich durch die politisch-organisatorische Spaltung der Arbeiterbewegung erleichtert worden war, hatte bereits 1939 die „Berner Parteikonferenz der KPD“ die Schaffung einer Einheitspartei gefordert. Auch in der Sozialdemokratie war der Wunsch nach organisatorischer Einheit stark verbreitet. Dies wurde durch das Buchenwald-Manifest dokumentiert, das sozialdemokratische Häftlinge des KZ Buchenwald 1945 nach ihrer Befreiung verabschiedet hatten. Unmittelbar nach Kriegsende nahm die aus dem Moskauer Exil zurückgekehrte KPD-Führung in dieser Frage eine zögernde Haltung ein.

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© Westdeutscher Verlag, Opladen 1979

Authors and Affiliations

  • Walter Völkel

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