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Planerische Möglichkeiten für einen humanen Stadtverkehr

  • Paul Arthur Mäcke
Chapter
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Part of the Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften book series (VN, volume 290)

Zusammenfassung

Schon immer hat es Stadtverkehrsprobleme gegeben. In Rom gab es bereits Verkehrslenkungen und Verkehrsverbote zu gewissen Tagesstunden. Juvenal berichtet aus dem alten Rom, daß die Häuser (auch die Häuser der Reichen, was der alte Satiriker betont) nicht vor dem ewigen Stadtlärm geschützt werden könnten. Im vorigen Jahrhundert gab es Karikaturen, die den kommenden Stadtverkehr verballhornen mit Vorstellungen, in denen vor allem die beängstigende Menge, aber auch „neue“ Technologien eine Rolle spielen. Damals war in Weltstädten wie London, Paris, New York, Chicago der Verkehrslärm groß — Peitschengeknalle, Wegegeschrei, klapperndes und rollendes Eisen auf Pflaster, Quietschen und Poltern von Straßenbahnen und Hochbahnen auf Eisenkonstruktionen, Klingeln, Läuten und Rufen der Händler müssen einen Lärm verursacht haben, den wir uns heute nur noch schwer vorstellen können. Dazu gab es das Immissionsproblem: Staub und Gestank waren entsetzlich. Kein Wunder, daß das von den anlaufenden Fließbändern Fords rollende Auto von allen (besonders den Journalisten!) begrüßt wurde, vornehmlich wegen der größeren Laufruhe.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH Opladen 1979

Authors and Affiliations

  • Paul Arthur Mäcke
    • 1
  1. 1.AachenDeutschland

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