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Lösungen

  • Gordon M. Barrow
  • Gerhard W. Herzog
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Zusammenfassung

Sehr viele chemische Probleme, mit denen sich Naturwissenschaftler verschiedenster Zweige auseinanderzusetzen haben, spielen sich weder im festen noch im gasförmigen sondern im gelösten Zustand ab, also in einer homogenen Mischphase, bestehend aus einer Matrix von Lösungsmittelmolekülen und darin eingebetteten, „gelösten“ Molekülen. Man denke beispielsweise an die Elektrochemie, die sich mit Elektrolytlösungen beschäftigt oder an die Biochemie mit ihren makromolekularen Lösungen. Elektrolytlösungen bestehen immer aus geladenen Atomen oder Molekülen (Ionen), die in polaren Lösungsmitteln gelöst und der thermischen Bewegung ausgesetzt sind. Da Wasser nun einmal das natürlichste Lösungsmittel auf unserer Erde ist, interessieren uns besonders stark wäßrige Elektrolytlösungen. Ihr molekularer Aufbau gründet sich im wesentlichen auf das Studium der elektrolytischen Leitfähigkeit und der Dissoziationsgleichgewichte und gipfelt in einer theoretischen Herleitung dieser Eigenschaften. Sie sind aber auch die Basis sehr vieler Anwendungen analytischer und elektrochemischer Natur. Eine zweite Gruppe von Lösungen umfaßt die makromolekularen Lösungen mit den Eigenschaften Viskosität, Sedimentation, usw. Aus diesen Eigenschaften lassen sich sogar Aussagen über die Struktur, besser gesagt Gestalt der gelösten Makromoleküle natürlicher oder synthetischer Art machen.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1979

Authors and Affiliations

  • Gordon M. Barrow
  • Gerhard W. Herzog

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