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Joint-Ventures/Internationales Management

Fallstudie TRANS-OPOL, SWIEBODZIN (Polen)
  • Karl-August Kaiser
  • Axel Tamm

Zusammenfassung

“Wenn Sie uns, wie ursprünglich verabredet, mehr Holz liefern würden, dann könnte das Joint-Venture auch mehr Bürsten produzieren und die Erträge wären entsprechend höher”, entgegnet leicht erregt Herr Richter, Geschäftsführer des polnisch-deutschen Joint-Venture Trans-Opol mit Sitz in Swiebodzin, West-Polen, dem Generaldirektor des polnischen Joint-Venture-Partners Opol, Herrn Witos. Er spricht weiter: “Der westliche Joint-Venture-Partner sowie das Joint-Venture selbst haben bisher alle Verpflichtungen erfüllt. Wir haben drei Monate nach Abschluss des Joint-Venture-Vertrages im Januar 1990 mit der Produktion von Bürsten und Besen beginnen können. Unter meiner Regie hat das Joint-Venture im ersten Jahr Break-Even erreicht. Die Mitarbeiter sind zufrieden und verdienen mehr als bei Opol. Sämtliche Produkte werden durch den deutschen Joint-Venture-Partner Brefa abgenommen und im Westen verkauft. Das grösste Problem, das wir gegenwärtig haben, sind die unzureichenden Holzlieferungen, so dass wir unsere Produktionskapazitäten nicht vollständig auslasten können. Und gerade die Sicherung von ausreichenden Holzlieferungen ist verabredungsgemäss die Aufgabe von Opol.”

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Karl-August Kaiser
    • 1
  • Axel Tamm
    • 1
  1. 1.Forschungsstelle für Internationales ManagementHochschule St. GallenSchweiz

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