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Die interne Organisation als Prinzipal-Agent-Problem

  • Silvia Föhr

Zusammenfassung

In diesem Kapitel soll dargestellt werden, wie sich Vertragsstrukturen verändern können, wenn Risikoeinflüsse und Anreizaspekte berücksichtigt werden. Diese Ver tragsgestaltungsmöglichkeiten sind nicht notwendigerweise als Arbeitsverträge zu verstehen, da sie nicht nur für Innenbeziehungen der Unternehmung, sondern auch viele Arten der Außenbeziehungen anwendbar sind536 und somit als eine Verallgemeinerung von Arbeitsverträgen hinsichtlich der Bewältigung von Problemen, die aus Unsicherheit resultieren, einzuordnen sind. Zudem steht nicht mehr nur Arbeit, sondern eher Entscheidung bzw. deren Delegation im Mittelpunkt einer Vertragsbeziehung. Ein weiterer Unterschied zum Arbeitsvertrag besteht darin, daß in den darzustellenden Verträgen keine ex post-Verteilungsprobleme entstehen, da die Verteilung des Ergebnisses aus der Vertragsbeziehung oder zumindest der Verteilungsmodus schon im Vertrag festgelegt und damit zum Verhandlungsgegenstand wird.

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Silvia Föhr
    • 1
    • 2
  1. 1.HannoverDeutschland
  2. 2.Berlin 46Deutschland

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