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Volkstumspropaganda als psychologische Vorbereitung der Expansion

  • Jutta Sywottek
Chapter
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Part of the Studien zur modernen Geschichte book series (SMG, volume 18)

Zusammenfassung

Die Forcierung der antisowjetischen Propaganda markierte ein neues Stadium deutscher Außenpolitik, die nach den Bemühungen, „Störungen abzuwenden, die von den Großmächten gegen die Wiederherstellung der Wehrfreiheit versucht werden könnten“, nun Ziele anstrebte, „deren Objekte nicht mehr der Reichssouveränität unterstehen“. Dies formulierte der Journalist Georg Dertinger am 10. Juli 1936 als Ergebnis seiner Unterhaltungen im Auswärtigen Amt (1). Konkret waren ihm die Tschechoslowakei, Danzig und Österreich genannt worden, wobei er vermutete, daß die Tschechoslowakei „das erste Opfer“ sein werde: „Immer davon ausgehend, daß Rußland die Macht ist, mit der sich Deutschland entscheidend wird auseinandersetzen müssen, liegt es auf der Hand, daß die Vernichtung dieses tschechoslowakischen Flugzeugmutterschiffes Rußlands ein vordringliches Interesse Deutschlands ist“ (2).

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

Authors and Affiliations

  • Jutta Sywottek

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