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Antikommunistische und antisowjetische Propaganda

  • Jutta Sywottek
Chapter
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Part of the Studien zur modernen Geschichte book series (SMG, volume 18)

Zusammenfassung

Die Arbeit beschränkte sich bisher auf die Aspekte kriegsvorbereitender Propaganda, unter denen die deutsche Regierung, ausgehend von der Annahme des Krieges als eines nicht nur unabweisbaren, mithin legitimen, sondern auch besonders edlen Mittels der Politik, die deutsche Bevölkerung mithilfe massierten und konzertierten Einsatzes aller vorhandenen Kommunikationsmedien und -institutionen positiv gegenüber allem Militärischen zu affizieren und eine grundsätzliche Kriegsbereitschaft zu erzeugen suchte. Während die psychologische Mobilmachung in der Phase außenpolitischer Abschirmung des Deutschen Reiches ohne bestimmte Zielrichtung auf einen oder mehrere potentielle Kriegsgegner betrieben wurde, präsentierte die deutsche Regierung mit zunehmender innen- und außenpolitischer Stabilisierung ihrer Herrschaft und deren militärischer Fundierung der Bevölkerung die in Aussicht genommenen Aggressionsobjekte und zwar zunächst — im Bewußtsein eines breiten antibolschewistischen Konsensus sowohl mit den europäischen Mächten als auch mit der Bevölkerung des eigenen Landes — die Sowjetunion und später auch diejenigen Staaten, die als Aufmarschgebiet für den „Endkampf“ benötigt wurden oder sich, wie England, der deutschen Expansion entgegenstellten.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

Authors and Affiliations

  • Jutta Sywottek

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