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Wehrpropaganda in der „Risikozone“

  • Jutta Sywottek
Chapter
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Part of the Studien zur modernen Geschichte book series (SMG, volume 18)

Zusammenfassung

Während mit der Schaffung der institutionellen Voraussetzungen für die Realisierung des Konzepts der psychologischen Militarisierung, das heißt mit dem Ausbau des oben skizzenhaft beschriebenen Propagandaapparates noch im Frühjahr 1933 begonnen wurde, schienen sich die öffentlichen Äußerungen der neuen Machthaber zunächst kaum an dem verkündeten Programm zu orientieren. Hitlers wiederholte und teilweise emphatische Friedensbeteuerungen (1) und die Haltung der entsprechend instruierten Massenmedien (2) lösten nicht nur bei alten Nationalsozialisten starkes Befremden aus (3), sondern auch im Lager der bürgerlichen Rechten. Georg Dertinger, Vertreter des “Dienatag“ (4) bei der Pressekonferenz im Propagandaministerium und Angehöriger des Stahlhelm, befürchtete, „daß wir (…) wieder eine stark pazifistische Färbung in der Publizistik erhalten, die naturgemäß die deutsche Öffentlichkeit schließlich stutzig machen muß und zu schweren Enttäuschungen führen dürfte“ (5).

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

Authors and Affiliations

  • Jutta Sywottek

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