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Die Schriftprobe. Ein Instrument zur Differentialdiagnostik

  • Margret Eckold
  • Ulrike Kling-Lünser
  • Dagmar Wiegand
Part of the Psycholinguistische Studien book series (PLS)

Zusammenfassung

Im Januar 1980 wurde im Otto-Fricke-Krankenhaus Bad Schwalbach, Fach-klinik für Geriatrie und Innere Medizin, das Therapieangebot um Sprachtherapie erweitert. Bereits nach kurzer Anlaufzeit wurde deutlich, daß nur durch tägliche Einzel- und konsolidierende Gruppentherapie relevante Behandlungserfolge zu erzielen waren. Dies bedeutete, daß für jeden Patienten ein tägliches Therapieangebot von 1 1/2 Stunden bestehen mußte. Aus diesem Grund wurde eine feste Anzahl von Therapieplätzen ausgewiesen -heute sind 21 der 120 Betten in unserem Haus für Aphasiker reserviert -, und Aphasiker werden nur noch dann aufgenommen, wenn ein Therapieplatz mit einer entsprechend intensiven Versorgung vorhanden ist. Diese Einbestellpraxis orientiert sich an unserem Anspruch, jeden Aphasiker sprachtherapeutisch zu versorgen, auch wenn die verlegende Klinik die körperliche Rehabilitation in den Vordergrund stellt und Aphasietherapie für vernachlässigbar hält. Die Kehrseite dieses intensiven Therapieangebotes ist allerdings, daß Aphasiker in der Regel länger auf einen Therapieplatz warten müssen als die übrigen Patienten. Dies läßt sich nur dann rechtfertigen, wenn sichergestellt ist, daß wirklich nur die Patienten auf ihre Rehabilitations-Behandlung warten müssen, die eine behandlungsbedürftige aphasic haben.

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Literatur

  1. Huber, W., Poeck, K., Weniger, D. & Willmes, K. (1983). Der Aachener aphasic Test. Göttingen: Hofgrefe.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1992

Authors and Affiliations

  • Margret Eckold
  • Ulrike Kling-Lünser
  • Dagmar Wiegand

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