Advertisement

Grundlegung

  • Michael Rein
Chapter

Zusammenfassung

Unter dem Begriff Konzern versteht man die Zusammenfassung rechtlich selbständiger Unternehmen unter einheitlicher Leitung.1)

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Hinweise

  1. 3).
    Der Begriff Führung soll synonym zum Begriff Leitung gebraucht werden; Zur Übereinstimmung beider Begriffe vgl. Rühli, E.: Unternehmensführung und Unternehmenspolitik, Bd. 1; 2., veränderte Auflage; Bern, Stuttgart 1985, S. 29 f., hier insbesondere S. 30Google Scholar
  2. 5).
    Vgl. Pausenberger, E.: Konzerne, in: Grochla, E.; Wittmann, W., HWB, Bd. 2; 4., völlig neu gestaltete Auflage, Stuttgart 1975, Sp. 2234 f.Google Scholar
  3. 1).
    Jonas, a. a. O., S. 17; vgl. dazu auch: Hardach, F. W.: Die “einheitliche Leitung” von Konzernen, in: ZfhF, N. F., 13. Jg., 1961, S. 714–716Google Scholar
  4. Meier, A.: Einheitliche Leitung im Konzern aus betriebswirtschaftlicher Sicht, in: WPg, 19. Jg., 1966, S. 570 f.Google Scholar
  5. 2).
    Zur Charakterisierung des Konzerns als Planungseinheit vgl. Passow, a. a. O., S. 105; Leo, H.-C.: Einheitliche Konzernleitung durch mehrere Obergesellschaften?, in: WPg, 21. Jg., 1968, S. 396 f.; Ziegler, a. a. O., S. 96; Würdinger, H.: Kommentierung zu § 18 AktG, in: Barz, C. H.; Brönner, H.; Klug, U. u. a. (Hrsg.), Großkommentar Aktiengesetz; 3., neu bearbeitete Auflage; Bd. I, 1. Halbband; Berlin, New York 1973, Anm. 5 und Anm. 13Google Scholar
  6. 1).
    Zum typologischen Vorgehen allgemein vgl. Knoblich, H.: Die typologische Methode in der Betriebswirtschaftslehre, in: WIST, 1. Jg., 1972, S. 142 ff.; Große-Oett-Ringhaus, W. F.: Fertigungstypologie, Berlin 1974, S. 19 ff., hier insbesondere S. 22Google Scholar
  7. 2).
    Zur Konzerntypologie vgl. Pausenberger: Der Konzernaufbau, Diss., München 1957, S. 33 ff.; Küting, K.: Zur Systematisierung von Konzernstrukturen, in: WIST, 9. Jg., 1980, S. 7 ff.Google Scholar
  8. 1).
    Vgl. Weber, He.: Zur Theorie des Wachstums der industriellen Unternehmung, in: BFuP, 20. Jg., 1968, S. 326 f.Google Scholar
  9. 1).
    Vgl. Bühner, Organisationslehre, a. a. O., S. 98 und S. Ill; ein Teil der Literatur erachtet die Gliederung nach Regionen nicht als Unterfall der Spartenorganisation, sondern stellt sie gleichrangig neben die Gliederung nach Funktionen und Objekten (vgl. zu dieser Konzeption bspw. Meller, F.: Sparten-und Funktionenorganisation, in: ZfO, 39. Jg., 1970, S. 350; Frese, E.: Grundlagen der Organisation; 3., neu bearbeitete Auflage; Wiesbaden 1987, S. 497 ff.; S. 519 ff. und S. 580 ff.)Google Scholar
  10. 1).
    Obgleich hier der Begriff ‘Element ‘gebraucht wird, soll der Konzern in dieser Abhandlung keine systemtheoretische Erörterung erfahren; zu einem entsprechenden Ansatz vgl. Unterguggenberger, S.: Systemtheoretische Bemerkungen zum industriellen Konzern mit divisionaler Organisation, in: ZfB, 44. Jg., 1974, S. 125 ff.Google Scholar
  11. 2).
    Zu den Unterschieden von Holding-und Stammhauskonzern vgl. Everling: Konzernführung durch eine Holdinggesellschaft, in: DB, 34. Jg., 1981, S. 2549 ff.Google Scholar
  12. 1).
    Vgl. Günther, M.: Der Wandel der betriebswirtschaftlichen Probleme als Folge der Internationalisierung von Großunternehmen, in: ZfbF, 27. Jg., 1975, S. 231–233; die Bezeichnung ‘Matrixorganisation’ soll für die hier aufgezeigte Organisationsstruktur keine Verwendung finden, weil sich Matrixorganisationen aus der Kombination von Ausprägungen zweier verschiedener Zentralisierungsmerkmale (z. B. Funktionen und Objekte), nicht aber nur aus der Kombination verschiedener Ausprägungen eines Merkmals ergeben, und im Rahmen dieser Abfassung sowohl Regionen als auch Produkte als Ausprägung der Objekt-zentralisation herausgestellt wurden. [zur Matrixorganisation vgl. z. B. Tilly, H.: Die Aufbauorganisation der multinationalen Unternehmung, Diss., Freiburg i. Br. 1977, S. 71-74; Leumann, P.: Die Matrix-Organisation; Bern, Stuttgart 1979 (Zugl.: Zürich, Univ., Diss.), S. 3; Bühner, Organisationslehre, a. a. O., S. 125 ff.]Google Scholar
  13. 1).
    Zum Begriff des Mehrbereichsunternehmens vgl. Wörn, a. a. O., S. 116 f.; Schönbrod, W.: Die Organstellung von Vorstand und Aufsichtsrat; Frankfurt am Main, Bern, New York, Paris 1987 (Zugl.: Heidelberg, Univ., Diss), S. 46; Eine weitere Quelle, die Aussagen über die Möglichkeiten der Übereinstimmung oder des Auseinanderfallens von Rechts-und Organisationsstruktur in Konzernen trifft, ist Werder von, A.: Konzernstruktur und Matrixorganisation, in: ZfbF, 38. Jg., 1986, S. 586 ff., hier insbesondere S. 589 f.; von Werder gliedert die Möglichkeiten in teilbereichskongruente bzw. teilbereichspartielle sowie teilbereichsübergreifende rechtliche Verselbständigung (vgl. ebenda, S. 589). Er bezieht in seine Betrachtungen — im Unterschied zu dem hier verfolgten Gebrauch — Einheiten ein, die unterhalb eines rechtlich selbständigen Unternehmens (Konzernunternehmen) anzuordnen sind.Google Scholar
  14. 3).
    Vgl. Frese, Grundlagen, a. a. O., S. 497 f.; Doppelfeld, V.: Flexible Organisationsformen in einem funktional gegliederten Großunternehmen, in: ZfbF, 39. Jg., 1987, S. 577 f.Google Scholar
  15. 3).
    Vgl. Eisenführ, F.: Zur Entscheidung zwischen funktionaler und divisionaler Organisation, in: ZfB, 40. Jg., 1970, S. 740Google Scholar
  16. 1).
    Zur Typenbildung zentraler und dezentraler Konzern auf der Basis des Zentralisierungsmerkmals ‘Entscheidung’ vgl. Hardach: Konzernorganisation, in: Grochla, E. (Hrsg.), HWO, Stuttgart 1969, Sp. 883; Lehmann, H.: Konzernorganisation, in: Grochla, E. (Hrsg.), HWO; 2., völlig neu gestaltete Auflage, Stuttgart 1980, Sp. 1108; Busse von Colbe, W.: Finanzielle Steuerung und Kontrolle im internationalen Konzern unter besonderer Berücksichtigung von Diskontinuitäten, in: Macharzina, K. (Hrsg.), Diskontinuitätenmanagement, Berlin 1984, S. 145-147; Bleicher: Forderungen strategischer und sruktureller Unternehmensentwicklung an die rechtliche Konzipierung des Konzerns, in: Druey, J. N. (Hrsg.), Das St. Galler Konzernrechtsgespräch; Bern, Stuttgart; S. 62 f.; abweichend: Mellerowicz, K.: Unternehmenspolitik, Bd. III — Operative Teilpolitiken und Konzernführung, 4. Auflage, Freiburg i. Br., 1978, S. 528 ff.; Druey, J. N.: Zentralisierter und dezentralisierter Konzern — ist die Differenzierung rechtlich wünschbar und realisierbar?, in: Druey, J. N. (Hrsg.), Das St. Galler Konzernrechtsgespräch; Bern, Stuttgart; S. 100 f.Google Scholar
  17. 2).
    Zu Profit Center Konzepten vgl. allgemein: Welge, M. K.: Profit Center, in: Grochla, E.; Wittmann, W. (Hrsg.), HWB; 4., völlig neu gestaltete Auflage, Bd. II, Stuttgart 1975, Sp. 3179 ff.Google Scholar
  18. 3).
    Vgl. Bühner: Management-Holding, in: DBW, 47. Jg., 1987, S. 40–43Google Scholar
  19. derselbe: Gestaltungsmöglichkeiten und rechtliche Aspekte einer Managementholding, in: ZfO, 59. Jg., 1990, S. 299–301; weiterhinGoogle Scholar
  20. Bauer, C.; Nowak, T.: Die organisatorische Entwicklung von Daimler-Benz, in: ZfO, 60. Jg., 1991, S. 93 ff.Google Scholar
  21. 2).
    Vgl. Kuhn, K.: Zur Struktur und Organisation der Thyssen-Gruppe, in: Hoffmann, F. (Hrsg.), Organisationsstrukturen und ihre Einflußfaktoren — ZfbF-Ergänzungs-heft 13/81, Wiesbaden 1981, S. 35 f.Google Scholar
  22. 4).
    Vgl. Gälweiler, A.: Grundlagen der Divisionalisierunq, in: ZfO, 40. Jg., 1971, S. 57Google Scholar
  23. 5).
    Vgl. Mertens, P.: Divisionalisierung, in: Neue Betriebswirtschaft, 22. Jg., 1969, Heft 2, S. 4; Mellerowicz: Strukturwandel und Unternehmensführung, Freiburg i. Br. 1975, S. 303Google Scholar
  24. 4).
    Von der bisher behandelten Organisation des Konzern als Ganzes ist die Organisation der Konzernleitung zu unterscheiden, [vgl. zur Organisation der Konzernleitung allgemein: Hertz-Eichenrode, A.: Die Aufbauorganisation des Konzerns, in: o. Hrsg., Handbuch des Konzernmanagement, München 1972, S. 264 ff.; Trechsel, F.: Konzernorganisation, in: Degelmann, A. (Hrsg.), Organisationsleiter-Handbuch, München 1972, S. 277 ff.; Bleicher: Konzernorganisation, Teil 2, in: ZfO, 48. Jg., 1979, S. 328 ff.; Schwarz: Betriebsorganisation als Führunqsaufgabe; 9., neu bearbeitete und ergänzte Auflage, Landsberg 1983, S. 283-285]; In dieser Abfassung soll der Spitzeneinheit des Konzerns die Konzernleitung entsprechen, d. h. “die Spitzeneinheit umfaßt nicht nur die Konzernleitung i. e. S., sondern gleichermaßen den Personal-und Sachapparat, dessen sich das Führungs-(-Spitzen-)organ zur Erfüllung seiner vielfältigen Aufgaben bedient” (Bleicher, Konzernorganisation, Teil 2, a. a. O., S. 335, Anm. 17). An anderer Stelle wird unter Konzernleitung nur das höchste Führungsorgan (Vorstand) verstanden (zu dieser Auffassung vgl. Trechsel, a. a. O., S. 277 ff.)Google Scholar
  25. 3).
    Vgl. Frese: Marktinterdependenzen in Unternehmungen der Investitionsgüterindustrie als organisatorisches Problem, in: ZfbF, 37. Jg., 1985, S. 274 f.Google Scholar
  26. 4).
    Vgl. derselbe: Koordination von Entscheidungen in Sparten-Organisationen, in: BFuP, 27. Jg., 1975, S. 231Google Scholar
  27. 1).
    Kosiol: Grundfragen der Konzernbilanzierung, in: DBW, 31. Jg., 1938, S. 154 und zu den älteren Abhandlungen mit dem impliziten Gebrauch der Einheitstheorie vgl.Google Scholar
  28. Dickinson, A. L.: Some Special Points in Corporation Accounting, in: The Accountant, o. Jg., 1905, S. 402 ff.; hier insbesondere S. 409 undGoogle Scholar
  29. Oberst, O.: Beitrag zur Frage der Konzernbilanz, in: ZfhF, 24. Jg., 1930, S. 209–234Google Scholar
  30. 3).
    Berger, K. H.: Normung und Typung, in: Kern, W. (Hrsg.), HWProd, Stuttgart 1979, Sp. 1353Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Michael Rein

There are no affiliations available

Personalised recommendations