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Zusammenfassung

Unsere Volkswirtschaft ist gekennzeichnet von zunehmender Konzentration1) und Verflechtung. Eine von Ordelheide für das Jahr 1983 durchgeführte Stichprobenuntersuchung vermag dies zu belegen: Nach dieser Studie waren von den 210 betrachteten Aktiengesellschaften (Gesamtzahl der in der Bundesrepublik Deutschland 1983 tätigen Aktiengesellschaften: 2109) 75,7% mehrheitlich an anderen Gesellschaften beteiligt und/oder es waren mehrheitlich andere Gesellschaften an ihnen beteiligt. Das Grundkapital der beteiligten Gesellschaften und der Beteiligungsgesellschaften umfaßte 93% des Grundkapitals aller Aktiengesellschaften. Aus den genannten Zahlen geht hervor, daß Aktiengesellschaften heute kaum noch als unverbundene Unternehmen auftreten.2)

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Hinweise

  1. 2).
    Vgl. Ordelheide, D.: Der Konzern als Gegenstand betriebswirtschaftlicher Forschung, in: BFuP, 38. Jg., 1986, S. 2Google Scholar
  2. 3).
    In der Literatur finden sich auch — in der vorliegenden Abfassung nicht weiter zu verfolgende — Beiträge, die darstellen, wie interne Informationsgrundlagen für die Konzernleitung auf Basis der Konzernbilanzierung (internes, pagatorisches Konzernrechnungswesen) gewonnen werden können [vgl. Wiebrock, H.: Praxis der internen Konzernrechnungslegung, in: WPg, 24. Jg., 1971, S. 306 ff.; Cordes, W.: Die Bedeutung des Konzernabschlusses für die Konzernführung, in: Mellerowicz, K.; Bankmann, J. (Hrsg.), Wirtschaft und Wirtschaftsprüfung — Festschrift für Herbert Rätsch zum 60. Geburtstag, Stuttgart 1966, S. 50 ff.; Kuhn, K.: Die Bilanz als Entscheidungshilfe im dezentral organisierten Konzern, in: Busse von Colbe, W. (Hrsg.), Das Rechnungswesen als Instrument der Unternehmensführung, Bielefeld 1969, S. 43 ff.; Meyer, C.: Konsolidierte Zeitraum-Bilanzen, Stuttgart 1969; Müller, E.: Konzernabschluß und interne Steuerung im internationalen Unternehmen, in: Gross, G. (Hrsg.), Der Wirtschaftsprüfer im Schnittpunkt nationaler und internationaler Entwicklungen — Festschrift für Klaus von Wysocki, Düsseldorf 1985, S. 159 ff.; vgl. fernerGoogle Scholar
  3. Kuhn, K.: Die dynamische Bilanz als Führungsinstrument im Konzern, in: ZfbF, N. F., 18. Jg., 1966, S. 563 ff.; Berndt, H.; Sigle, H.: Bilanzplanung, in: Busse von Colbe, W.; Müller, E. (Hrsg.), Planungs-und Kontrollrechnung im internationalen Konzern, ZfbF-Son-derheft 17/84, S. 129 ff.Google Scholar
  4. Müller, E.: Der Einfluß des Bilanzrichtliniengesetzes auf die Daten zur Steuerung eines Konzerns, in: DB, 38. Jg., 1985, S. 241ff.; Klofat, B.: Ergebnisorientierte Steuerung ausländischer Tochterunternehmen, München 1989 (Zugl.: München, Univ., Diss., 1988)] (Fortsetzung...)Google Scholar
  5. 1).
    Vgl. Marchand, P.: Konsolidierte Bilanz und Betriebsabrechnung der Holding, Bern 1949 (Zugl.: Bern, Univ. Diss.), S. 79 ff.; Haase, K. D.: Zur Berechnung der Konzernherstellungskosten, in: Betriebswirtschaftliche Umschau, 37. Jg., 1967, S. 448 ff.Google Scholar
  6. Haase, K. D.; Löcherbach, G.: Zur Zwischenergebniseliminierung im Rahmen einer konsolidierten Kostenrechnung unter Berücksichtigung des Matrizenkalküls, in: WPg, 21. Jg., 1968, S. 570 ff.; Schotenroehr, H. D.: Die Konsolidierte Deckungsbeitragsrechnung in kooperativen und konzernmäßigen Verbundsystemen, Göttingen 1975 (Zugl.: Marburg, Univ., Diss.); Müller, E.: Entscheidungs-orientiertes Konzernrechnungswesen, Neuwied 1980, S. 20 ff. und S. 194 ff.; Müller, E.; Ordelheide, D.: Konzerndeckungsbeitragsrechnung, in: Busse von Colbe, W.; Müller, E. (Hrsg.), Planungs-und Kontrollrechnung im internationalen Konzern, ZfbF-Sonderheft 17/84, S. 172 ff.; Schnell, R.: Konsolidierung der Einzelproduktergebnisse von verschiedenen Tochtergesellschaften, in: Scheer, A.-W. (Hrsg.), Rechnungswesen und EDV — 10. Saarbrücker Arbeitstagung, Heidelberg 1989, S. 299 ff.Google Scholar
  7. 1).
    Zum Verlust von Steuerungsgrößen infolge der Konzernierung vgl. Ordelheide: Konzern und Konzernerfolg, in: WIST, 15. Jg., 1986, S. 495 f.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Michael Rein

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