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Internationaler Währungsfonds (IWF) → Internationale Währungspolitik

  • Uwe Andersen
Chapter

Zusammenfassung

Entstehung und Struktur des IWF — Der IWF geht ebenso wie die Zwillingsorganisation Weltbank zurück auf die Konferenz von Bretton Woods (USA) im Jahre 1944. Die Konferenz bildete den Abschluß von langwierigen Verhandlungen während des 2. Weltkrieges, insbesondere zwischen den USA und Großbritannien, mit dem Ziel, ein neues internationales Währungssystem zu schaffen. Als institutionelles Zentrum des neuen Systems wurde der IWF gegründet, auf den einige bisher exklusiv nationale Entscheidungsrechte übertragen wurden. Um eine aggressive Wechselkurspolitik wie in den 30er Jahren für die Zukunft auszuschalten, wurden im Rahmen grundsätzlich fester Wechselkurse Wechselkursänderungen über eine gewisse Marge hinaus von der Genehmigung des IWF abhängig gemacht. Es handelt sich aber nur um ein passives Kontrollrecht, d.h. der IWF hat nicht die Möglichkeit, für notwendig gehaltene Wechselkursänderungen zu erzwingen. Die beschränkten Kontrollrechte des IWF, die sich im wesentlíchen auf die Wechselkurse und Devisenbeschränkungen beziehen und die Binnenwirtschaftspolitik völlig ausnehmen, werden ergänzt durch ein wichtiges Anreizmittel: die Möglichkeit des IWF, Währungskredite zu gewähren.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1977

Authors and Affiliations

  • Uwe Andersen

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