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Internationale Sozialpolitik (ISP)

  • Johannes Kramer

Zusammenfassung

Allgemeines — Der ISP fehlt es sowohl an einer umfassenden wissenschaftlichen Definition als auch an einer einheitlichen theoretischen Erörterung. Sie stellt sich weniger in Theorien dar, sondern ist das Ergebnis institutioneller Aktivitäten, die, weil sie an die Grenze nationalstaatlicher Hoheitsgewalt stoßen, häufig in unverbindlichen Absichtserklärungen verhaftet bleiben. Die ISP ist der Versuch, nationale Sozialpolitik (SP) der einzelnen Länder zu koordinieren und zu harmonisieren und grenzüberschreitende Beziehungen sozialpolitisch zu gestalten. Dabei kann die ISP nicht als Festschreibung eines bestimmten sozialen Zustandes verstanden werden, sondern sie ist ausgerichtet auf die ständige Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Dieses kann geschehen durch zwei- und mehrseitige Abkommen zwischen den Staaten (z.B. Abkommen zwischen Polen und Bundesrepublik 1976) und durch Normensetzung internationaler Organisationen (ISP i.e.S.) sowie durch bindende Beschlüsse von Staatengemeinschaften (Supranationale SP).

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1977

Authors and Affiliations

  • Johannes Kramer

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