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Versicherungen

  • Rudolf Ott
  • Manfred Wendlandt
Chapter
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Part of the Das moderne Industrieunternehmen book series (MI)

Zusammenfassung

Die Hauptaufgabe aller Versicherungen ist es, Gefahren (Risiken), die den einzelnen besonders hart treffen würden, auf eine Gefahrengemeinschaft umzulegen. Es spielt hierbei keine Rolle, ob die Mitglieder der Gefahrengemeinschaft ihren Beitrag zur Hilfe für das geschädigte Mitglied erst im Schadensfalle leisten (Umlageverfahren), oder ob bereits vorher Beiträge bzw. Prämien entrichtet werden. Alfred Manes1) gibt folgende Definition: „Versicherung ist gegenseitige Deckung zufälligen schätzbaren Geldbedarfs zahlreicher gleichartig bedrohter Wirtschaften“.

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Referenzen

  1. 1.
    Franz Büchner, Grundriß der Individualversicherung, 2. Aufl., Karlsruhe 1959, S. 10.Google Scholar
  2. 2.
    Die Vertragsversicherung wird meist Individualversicherung genannt, obwohl teilweise auch kollektive Versicherungen, z.B. Gruppensterbegeldversicherungen, vereinbart werden. Man nennt sie vielfach auch einfach Privatversicherung, obwohl es auch öffentlich-rechtliche Versicherungsanstalten gibt. In diesem Buch werden alle Versicherungen, die nicht Sozialversicherung sind, der Vertragsversicherung zugeordnet.Google Scholar
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    Der Rückkaufswert ist die Höhe der Abstandszahlung des Versicherers bei vorzeitiger Beendigung des Versicherungsvertrages.Google Scholar
  4. 1.
    Die Allianz Versichernngs-AG empfiehlt z.B. in ihrer Schrift „Welche Versicherungen braucht der Betrieb? “ (Schriften für Industrie und Handel Nr. 12) den Abschluß folgender Versicherungen: Maschinenversicherung, Giiter-(Waren-)Transportversicherung, Einbruchdiebstahl-und Beraubungsversicherung, Glas-und Leuchtröhrenversicherung, Leitungswasser-Versicherung, Sturmversicherung, Bauwesenversicherung, Montageversicherung, Haftpflichtversicherung, Kraftverkehrsversicherungen, Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung, Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung, Versicherung gegen Vermögenschäden durch Betriebsschließung infolge Seuchengefahr, betriebliche Personenversicherungen, Vertrauensschadenversicherung, Feuerversicherung. In der genannten Schrift wird außerdem noch auf folgende Versicherungen hingewiesen: Maschinengarantie-, Valoren-, Ausstellungs-, Reiselager-, Kredit-und Personenkautionsversicherung.Google Scholar
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    In diesem Buch wird die Arbeitslosenversicherung zur Sozialversicherung gerechnet. Meist findet man sie in der Literatur beim Arbeitsrecht.Google Scholar
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    Reichsversicherungsordnung: 1. Buch: Gemeinsame Vorschriften, 2. Buch: Krankenversicherung, 3. Buch: Unfallversicherung, 4. Buch: Rentenversicherung der Arbeiter, 5. Buch: Beziehungen der Versicherungsträger zueinander und zu anderen Verpflichteten, 6. Buch: Verfahren.Google Scholar
  7. 3.
    Ersatzkassenzugehörigkeit befreit von der Versicherungspflicht bei der Ortskrankenkasse. Ersatzkassen (Körperschaften des öffentlichen Rechts) beschränken allgemein satzungsgemäß ihren Versichertenkreis, z.B. nur Facharbeiter, nur Angestellte, nur technische Angestellte. Sie müssen mindestens die gleichen Regelleistungen wie die sonstigen Krankenkassen haben. Wegen der Bestimmung dieses Buches für einen besonderen Leserkreis wurde hauptsächlich die Technikerkrankenkasse in Hamburg berücksichtigt. Diese Kasse wurde im Jahre 1884 vom Deutschen Technikerverband als „Eingeschriebene Hilfskasse 58“ errichtet. Ihre Mitglieder sind technische Angestellte und solche Personen, die sich in einer geregelten Ausbildung zu einem technischen Angestelltenberuf (z.B. Ingenieur) befinden.Google Scholar
  8. 4.
    Pflichtversicherungsgrenze bei Angestellten und Beitragsbemessungsgrenze (Fußnote S. 156) sind identisch.Google Scholar
  9. 5.
    Arbeitslose sind grundsätzlich nur während des Bezugs von Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe krankenversicherungspflichtig.Google Scholar
  10. 6.
    Diese Voraussetzungen sind bei Ersatzkassen nicht erforderlich. Wenn der nicht mehr versicherungspflichtige Versicherte nicht seinen Austritt erklärt, bleibt er versichert.Google Scholar
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    Beitragsbemessungsgrenze ist der höchste Lohnbetrag, bis zu dem der Beitragsprozentsatz berechnet wird und nach dem auch die baren Leistungen der Kasse berechnet werden. Sie beträgt in der Krankenversicherung 75 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (S. 158), 1972 1575 DM (75 % von 2100 DM).Google Scholar
  12. 1.
    Höchstens BeitragsbemessungsgrenzeGoogle Scholar
  13. 2.
    Die für die Beschäftigten des Bergbaus bestimmte knappschaftliche Rentenversicherung (in diesem Buch nicht beschrieben) unterscheidet sich wesentlich von der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten, z.B. beträgt der Beitrag 23,5 % (Arbeitgeber 15 %, Arbeitnehmer 8,5 %).Google Scholar
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    Die Beitragsbemessungsgrenze entspricht etwa dem Doppelten der allgemeinen Bemessungsgrundlage (durchschnittlicher Verdienst aller Versicherten ohne Lehrlinge in den letzten drei Jahren; für 1972 12008,-DM), im Jahre 1972 25200,-DM jährüchoder 2100,-DM monatlich.Google Scholar
  15. 2.
    VgL Merkblätter der Angestelltenversicherung. Die Leistungen müssen grundsätzlich beantragt werden.Google Scholar
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    Z.B. Sonderdruck 29 „Die neue Berechnung der Rente“, zu beziehen durch Bundesversicherungsanstalt für Angestellte — Pressestelle — 1 Berlin 31, Ruhrstr. 2 (3,-DM).Google Scholar
  17. 1.
    Arbeitslos ist, wer berufsmäßig in der Hauptsache als Arbeitnehmer tätig zu sein pflegt, aber vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht. Selbständige, Inhaber von Hausierscheinen usw. zählen nicht als Arbeitslose.Google Scholar
  18. 2.
    Der Arbeitsvermittlung steht zur Verfügung, wer ernstlich bereit und nach seinem Leistungsvermögen imstande sowie nicht durch sonstige Umstände gehindert ist, eine Beschäftigung unter den üblichen Bedingungen auszuüben.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1972

Authors and Affiliations

  • Rudolf Ott
  • Manfred Wendlandt

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