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Geld, Kredit, Zahlungsverkehr

  • Rudolf Ott
  • Manfred Wendlandt
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Part of the Das moderne Industrieunternehmen book series (MI)

Zusammenfassung

Geld ist allgemeines Tauschmittel Ursprünglich wurden Güter gegen Güter direkt getauscht, z.B. Vieh gegen Getreide, Tierfelle gegen Salz. Die Arbeitsteilung in immer mehr Berufe machte es dem Hersteller immer schwieriger, jeweils den richtigen Tauschpartner zu finden, der das brauchte, was er bieten konnte, und das bot, was er selbst brauchte. Man benötigte Tauschgüter, die von jedem angenommen wurden und wieder weitergegeben werden konnten, sogenannte Zwischentauschgüter (Warengeld), z.B. Vieh, Muscheln, Felle, ungemünzte Edelmetalle. Das Warengeld wurde im Laufe der Zeit durch das Metallgeld verdrängt. Der leichteren Verwendung wegen prägte man aus Edelmetallen Münzen gleichen Gewichts und gleichen Feingehalts. Eine weitere Vereinfachung bestand darin, die Goldbarren oder Münzen bei Banken zu hinterlegen und mit den Hinterlegungsscheinen, sogenannten Banknoten, zu zahlen. Heute steht der bargeldlose Geldverkehr von Konto zu Konto, das sogenannte Buchgeld (Giralgeld), im Vordergrund.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1972

Authors and Affiliations

  • Rudolf Ott
  • Manfred Wendlandt

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