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Einige methodologische Probleme

  • Peter Derschka
  • Adolf Stöber
Chapter
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Part of the Studienbücher zur Sozialwissenschaft book series (STBS, volume 37)

Zusammenfassung

Unter einem Begriff werden gemeinhin alle durch Wörter oder andere Zeichen festgehaltenen Vorstellungsinhalte verstanden. Die Sozialwissenschaft verfügt bislang noch über keinen konsistenten Begriffsapparat. So kommt sie oft in die schwierige Situation, potentiellen Anwendern immer wieder in andere Begrifflichkeiten gefaßte Texte anzubieten. Dieser Mangel ist aber keineswegs ein bloß formaler, sondern insofern auch ein inhaltlicher, als Sozialwissenschaftler sich nicht auf eine einheitliche Sachmethodik einigen können, der dann eine einheitliche Begriffsmethodik zu folgen hätte.

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Literatur

  1. (1).
    Einen umfassenden Einblick in die wissenschaftstheoretischen Theorien von Popper und Carnap, die stellvertretend für die im folgenden problematisierten Verfahren der Deduktion und Induktion stehen, gibt W. Stegmüller, Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und analytischen Philosphie, insbesondere Bd. I, Teil 5, Bd. II, Teil E, Bd. IV, Teile A, C, D, Berlin 1969 und 1973.Google Scholar
  2. (2).
    Diese Forderungen vertritt nicht nur K. R. Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Bern 1957, sondern auch H. Albert, Traktat über kritische Vernunft, Tübingen 1968.Google Scholar
  3. (3).
    Dieser Vorschlag geht auf W. Kamiah, P. Lorenzen, Logische Propädeutik, Mannheim 1967, zurück. Er wird von P. Janich, F. Kambartel, J. Mittelstrauß aufgenommen, Wissenschaftstheorie als Wissenschaftskritik, Ffm. 1974, S. 15.Google Scholar
  4. (5).
    In diesem Zusammenhang sei auf H. Dinglers Exhaustionsprinzip verwiesen, vor allem im Blick auf eine sozialwissenschaftlich relevante Wissenschaftstheorie und Erkenntniskritik. Vgl. H. Dingler, Philosophie der Logik und Arithmetik, München 1931.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1978

Authors and Affiliations

  • Peter Derschka
  • Adolf Stöber

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