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Ausländische Privatinvestitionen

  • Dietrich Kebschull
  • Karl Fasbender
  • Ahmad Naini
Chapter
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Part of the Studienbücher zur Sozialwissenschaft book series (STBS, volume 26)

Zusammenfassung

Eine Kombination der Übertragung von Kapital und technischem Wissen stellen die ausländischen Privat- bzw. Direktinvestitionen1 in den Entwicklungsländern dar. Sie werden daher vielfach als notwendige Ergänzung der öffentlichen Entwicklungshilfe bezeichnet.2 Die besonderen Vorteile der Direktinvestitionen für die Empfängerstaaten ergeben sich nach Ansicht der DEG:3
  1. 1.

    aus ihrem Beitrag zur Deckung des Kapitalbedarfs,

     
  2. 2.

    aus der Entlastung der Zahlungsbilanz,

     
  3. 3.

    aus der Vermittlung von know-how,

     
  4. 4.

    aus der Bereitstellung von Arbeitsplätzen und

     
  5. 5.

    aus ihrem Beitrag zur Diversifizierung der Produktions- und Exportstruktur.

     

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Literatur

  1. 1.
    Direktinvestitionen und langfristige Kapitalexporte mit Beteiligungscharakter. Sie dienen der Errichtung oder dem Erwerb von Produktionsstätten und anderer Unternehmen. Nach der Definition des IMF und der OECD müssen sie „ein gewisses Maß an Kontrolle über die Betriebsanlagen“ beinhalten. Finanzielle Leistungen an Entwicklungsländer 1956–1963. Deutsche Übersetzung, veröffentlicht vom BMZ, Bonn 1965, S. 69 f.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Pearson Report, a.a.O., S. 122 f.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Geschäftsbericht 1968 der deutschen Gesellschaft für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (Entwicklungsgesellschaft) mbH., S. 9 f.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. OECD, Development Co-Operation, 1973 Review, S. 50. Zur Höhe der deutschen Direktinvestitionen vgl. Tabelle 36.Google Scholar
  5. 5.
    So werden beispielsweise — nach einer Umfrage des HWWA-Institut für Wirtschaftsforschung-Hamburg — von den deutschen Direktinvestitionen 24,7 % der Erzeugnisse in anderen Entwicklungsländern und 9,5 % in den Industriestaaten abgesetzt. Vgl. u.a. auch I. von Jacobi, Direktinvestitionen und Export. Deutsche Produktions-und Beteiligungsgesellschaften in Entwicklungsländern, Hamburg 1972, S. 84 ff.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. R. Sutter, K.W. Menck, Investieren in Südostasien, Hamburg 1973.Google Scholar
  7. 7.
    Befragt wurden 53 Unternehmen mit 95 Projekten in 25 Ländern. Vgl. Auswertung der Umfrage des HWWA-Instituts. Vgl. auch A. Al-Ani, Deutsche Direktinvestitionen in Entwicklungsländern, a.a.O. Vgl. auch Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsländer. Entschlußmotive für private Direktinvestitionen, Köln, 2. Juni 1967.Google Scholar
  8. 8.
    Zu den Motiven deutscher Investitionen in den weniger entwickelten Ländern vgl. Tabelle 38.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. hierzu u.a. die Geschäftsberichte der DEG.Google Scholar
  10. 10.
    Die Auslandsanlagen deutscher Banken in Entwicklungsländern sind verr gleichsweise niedrig. Vgl. U. Steuber, Internationale Banken, Auslandsaktivitäten von Banken bedeutender Industrieländer. Hamburg 1974, S. 66 ff.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. S. von Saldern, Internationaler Vergleich der Direktinvestitionen wichtiger Industrieländer, HWWA-Report Nr. 15, Hamburg 1973, S. 24 ff.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. W. Kraus, Ausbeutung der Entwicklungsländer durch Privatinvestitionen?, in: Materialien zur Entwicklungshilfekritik. Hrsg. Deutsche Stiftung für Entwicklungsländer, Bonn-Lengsdorf. Doc. 462; E 94/69, S. 35 ff.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. G. Koopmann, Die internationalen Unternehmen in der Theorie, HWWA-Report Nr. 18, Hamburg 1973, S. 27 ff; United Nations Department of Economic and Social Affairs. Multinational Corporations in World Development, New York 1973.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. D. Kebschull, O.G. Mayer, Deutsche Investitionen in Indonesien. Eine Untersuchung über Umfang, Motive und Förderungsmöglichkeiten, Hamburg 1974, S. 79.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Geschäftsbericht 1967 der Deutschen Gesellschaft für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (Entwicklungsgesellschaft) mbH., S. 7.Google Scholar
  16. 16.
    Geschäftsbericht 1969 der Deutschen Gesellschaft für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (Entwicklungsgesellschaft) mbH., S. 8.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. G. Grosche, R. Lehmann-Richter, Die Gewinne aus deutschen Direktinvestitionen in Entwicklungsländern, o.O. o.J., S. 54 f.Google Scholar
  18. 18.
    „Reinvestitionen“ sind nicht ausgeschüttete, nicht transferierte „Gewinne“, vgl. ebenda, S. 40.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. ebenda, S. 55 f.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. M. Holthus (Hrsg.), R. Jungnickel, G. Koopmann, K. Matthies, R. Sutter, Die deutschen multinationalen Unternehmen. Der Internationalisierungsprozeß der deutschen Industrie, Frankfurt/M. 1974, S. 169.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Tabelle 36.Google Scholar
  22. 22.
    H. Krägenau, Wie hoch sind die deutschen Auslandsinvestitionen?, in: Wirtschaftsdienst, 50. Jg., 1970, H. 11, S. 663 ff.Google Scholar
  23. 23.
    Dies ist entwicklungspolitisch sinnvoll, wenn diese Betriebe vorwiegend von Inländern aufgebaut werden sollen.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. hierzu Tabelle 38. Zu ähnlichen Ergebnissen über Motive und Probleme bei der Vornahme von Auslandsinvestitionen durch deutsche Unternehmen kommen auch Untersuchungen in Indonesien und Indien. Vgl. D. Kebschull, O.G. Mayer, Deutsche Investitionen in Indonesien, a.a.O., S. 96 ff; K.W. Menck, Steuern und Auslandsinvestitionen, (Diss.), Hamburg 1972, S. 40 ff.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. zu diesem Problem u.a. R. Jungnickel, K. Matthies, Multinationale Unternehmen und Gewerkschaften, Hamburg 1973.Google Scholar
  26. 26.
    K.W. Menck, Schwierige Auslandsinvestitionen, in: Wirtschaftsdienst, 50. Jg., 1970, H. 6, S. 361 ff.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. D. Kebschull, Ansatzpunkte und Förderungsinstrumente, a.a.O., S. 483, vgl. auch H. Krägenau, Entwicklung und Förderung der deutschen Direktinvestitionen, in: Förderung privater Direktinvestitionen. Eine Untersuchung der Maßnahmen bedeutender Industrieländer, H.-E. Scharrer (Hrsg.), Hamburg 1972, S. 469 ff. und Kapitel 2.2.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. H.-E. Scharrer, Direktinvestitionen im Ausland — Probleme der Messung und Förderung, in: Förderung privater Direktinvestitionen..., a.a.O., S. 62.Google Scholar
  29. 29.
    Nach Angaben des Auswärtigen Amtes — Stand: Ende 1969.Google Scholar
  30. 30.
    D. Kebschull, Ansatzpunkte und Förderungsinstrumente, a.a.O., S. 483.Google Scholar
  31. 31.
    Bis 1973 wurden 41 Verträge abgeschlossen.Google Scholar
  32. 32.
    Die Kreditkonditionen sind allerdings günstiger.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. D. Kebschull, Ansatzpunkte und Förderungsinstrumente, a.a.O., S. 484 f.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Tabelle 29.Google Scholar
  35. 35.
    So werden beispielsweise in einigen Verträgen nicht alle Formen des Kapitalexports eingeschlossen.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. D. Kebschull, Ansatzpunkte und Förderungsinstrumente, a.a.O., S. 485 f.Google Scholar
  37. 37.
    K.W. Menck, Wieviel taugt das Entwicklungshilfe-Steuergesetz?, in: Wirtschaftsdienst, 50. Jg., 1970, H. 2, S. 385.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. O.V., Zum Beschluß der Bundesregierung zur Novellierung des Entwicklungshilfe-Steuergesetzes, in: BMF-Finanznachrichten, 25/74, 28.3. 1974, S. 9.Google Scholar
  39. 39.
    Zu möglichen neuen Förderungsinstrumenten, dargestellt am Beispiel Indonesiens, vgl. D. Kebschull, O.G. Mayer, Deutsche Investitionen in Indonesien, a.a.O., S. 133 ff.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1975

Authors and Affiliations

  • Dietrich Kebschull
  • Karl Fasbender
  • Ahmad Naini

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