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Unterschiedliche Formen der Entwicklungshilfe

  • Dietrich Kebschull
  • Karl Fasbender
  • Ahmad Naini
Chapter
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Part of the Studienbücher zur Sozialwissenschaft book series (STBS, volume 26)

Zusammenfassung

Nach der Erörterung der Ziele, die die Industrieländer mit der Entwicklungspolitik verfolgen, scheint es angebracht, vor der Diskussion einzelner Maßnahmen zur Entwicklungshilfe zunächst die wichtigsten Formen dieser Hilfe zu betrachten. Denn die großen Unterschiede, die zwischen verschiedenen Formen der Hilfe bestehen — und die Tatsache, daß Entwicklungshilfe nicht immer gleich Entwicklungshilfe ist — führen immer wieder zu Unklarheiten und fruchtlosen Diskussionen. Das Ergebnis derartiger Auseinandersetzungen sind Verallgemeinerungen wie: Entwicklungspolitik sei grundsätzlich ein Weg, korrupte Regime und Oberschichten zu stützen, oder sie diene dazu, goldene Betten oder prunkvolle Staatskarossen zu finanzieren. Das hat es in den ersten Jahren der Entwicklungshilfe sicherlich gegeben. Mit dem Beginn der zweiten Entwicklungsdekade 1970 stellen solche Fälle nur noch seltene Ausnahmen dar, die für die gesamte Entwicklungspolitik keine Bedeutung haben.

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Literatur

  1. 1.
    C. Uhlig, Konjunkturbedingte Übererfüllung der Ein-Prozent-Norm, in: Wirtschaftsdienst, 49. Jg. 1969, H. 5, S. 275 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. u.a. Pearson Report, a.a.O., S. 208 ff. und H. Bräker, Multilaterale Hilfeleistung für Entwicklungsländer, in: Internationale Kooperation, Bd. 2, Hrsg. H.A. Havemann, Köln und Opladen 1968.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. hierzu u.a. P. Müller, Zum Problem der Mittelbindung in der Entwicklungshilfe, in: Aktuelle Fragen der Weltwirtschaft, Kiel 1969.Google Scholar
  4. 4.
    Tatsächlich ist die Hilfe sogar doppelt gebunden: an das Geberland und an ein bestimmtes Projekt. Hierin sieht H. Singer den wichtigsten Einzelfaktor, der den Wert der Hilfe an den Empfänger unter ihren Nominalwert sinken läßt.Google Scholar
  5. H. Singer, Kritische Bemerkungen zur Festlegung der Ein-Prozent-Klausel, in: Wirtschaftsdienst, 48. Jg., 1968, H. 7, S. 381 f.Google Scholar
  6. 5.
    Vgl. Pearson Report, a.a.O., S. 172.Google Scholar
  7. 6.
    Als Zwischenlösung sind bei diesen Erwägungen die zahlreichen Fälle anzusehen, in denen trotz Lieferbindung ausländische Zulieferungen zugelassen werden.Google Scholar
  8. 7.
    Vgl. Kapitalhüfe, a.a.O., S. 111.Google Scholar
  9. 8.
    Vgl. Bericht 1967 an die OECD, in: Handbuch der Entwicklungshilfe. II A 12 3, a.a.O., 64. Lieferung, 1968, S. 13.Google Scholar
  10. 9.
    Vgl. Deutsche Entwicklungspolitik im Jahre 1969. Memorandum der Regierung der Bundesrepublik Deutschland zur DAC-Jahresprüfung 1970, Bonn den 10.6.1970, S. 23 und Tabelle 21.Google Scholar
  11. 10.
    A. Kruse-Rodenacker, H. Dumke unter Mitarbeit von N. v. Götz, Kapitalhilfe, Berlin 1970, S. 16.Google Scholar
  12. 11.
    Vgl. zur Kapitalhilfe u.a. A. Kruse-Rodenacker, H. Dumke unter Mitarbeit von N. v. Götz, a.a.O., passim, W. Hankel, Erfahrungen mit der deutschen Kapitalhilfe. Aktuelle Fragen der Weltwirtschaft, Hrsg. A. Predöhl, Hamburg 1967 und BMZ (Hrsg.), Bericht zur Entwicklungspolitik der Bundesregierung, a.a.O., S. 26 ff. und Kreditanstalt für Wiederaufbau, Jahresberichte, Frankfurt/Main, versch. Jge.Google Scholar
  13. 12.
    Vgl. o.V. Die bilaterale langfristige Kapitalhilfe der BRD an Entwicklungsländer, in: Handbuch der Entwicklungshilfe, II A 60, a.a.O., 48. Lieferung 1966, S. 11 ff.Google Scholar
  14. 13.
    BMZ (Hrsg.), Bericht zur Entwicklungspolitik der Bundesregierung, a.a.O., S. 26. Zum Verfahren der Vergabe vgl. u.a. KfW, Deutsche Kapitalhilfe, Frankfurt/Main 1974.Google Scholar
  15. 14.
    Zu Argumenten gegen die Nullkonditionen vgl. Grundsätze für eine Deutsche Kapitalhilfe, Gutachten des wissenschaftlichen Beirates beim BMZ, S. 1431 f.Google Scholar
  16. 15.
    Vgl. auch: Grundsätze für eine deutsche Kapitalhilfe an die Entwicklungsländer. Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates beim BMZ, a.a.O., S. 1431 f. und Kapitalhilfe, a.a.O., S. 29.Google Scholar
  17. 16.
    Vgl. BMZ (Hrsg.), Bericht zur Entwicklungspolitik der Bundesregierung, a.a.O., S. 31 f.Google Scholar
  18. 17.
    K. Hesse, Das System der Entwicklungshilfen, Berlin 1969, S. 36. — Zum Problem des Technologietransfers vgl. u.a. K.W. Menck, Technologietransfer — notwendiges Element der Technischen Hilfe, in: E+Z, Nr. 1, 1974, S. 6 f.Google Scholar
  19. 18.
    Vgl. o.V. Technische Hilfe der Bundesrepublik Deutschland für die Entwicklungsländer, in: Handbuch der Entwicklungshilfe, II A 50, a.a.O., 22. Lieferung, 1963, S. 1.Google Scholar
  20. 19.
    Ebenda, S. 1 ff. Vgl. auch E. Eppler, Wenig Zeit für die Dritte Welt, a.a.O., S. 76 ff.Google Scholar
  21. 20.
    Entwicklungshilfe, in: Börsen und Wirtschaftshandbuch, 1969, a.a.O., S. 234.Google Scholar
  22. 21.
    Vgl. Tabelle 27.Google Scholar
  23. 22.
    Vgl. hierzu u.a. Handelshilfe an Entwicklungsländer. — Grundsätze für die Hilfe — Ergebnisse der Beratungen des Wissenschaftlichen Beirates beim BMZ, in: Bulletin des Presse-und Informationsamtes der Bundesregierung, Bonn, Nr. 148 vom 2.10.1964, S. 1368 ff. D. Jaeger, Handelspolitik als Entwicklungshilfe, in: Bochumer Schriften zur Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik, Band 2, Bielefeld 1968 und H. Giersch (Hrsg.), The International Division of Labour Problems and Perspectives. International Symposium, Tübingen 1974. Zur Handelshilfe der EG vgl. u.a. T.M. Loch, H. Hasenpflug, Die Assoziierungs-und Präferenzpolitik der EG. Ein Beitrag zur Entwicklungshilfe? Bonn 1974, und K. Fasbender, H. Hasenpflug, F.J. Jägeler, D. Kebschull, EWG-Zollpräferenzen und Welthandelsstruktur, Hamburg 1973.Google Scholar
  24. 23.
    Vgl. 2. Kapitel § 6.Google Scholar
  25. 24.
    Vgl. Handelshilfe, in: Handbuch der Entwicklungshilfe, II A 40, a.a.O., 58. Lieferung, 1967, S. 2 f.Google Scholar
  26. 25.
    Beispielgebend sind hier die regionalen Zusammenschlüsse in Süd-und Mittelamerika, die Latin American Free Trade Association (LAFTA) und der Central American Common Market (CACM).Google Scholar
  27. K. Boeck, Wirtschaftlicher Fortschritt durch Intensivierung der Selbsthilfe, in: Wirtschaftsdienst, 48. Jg., 1968, H. 2, S. 94.Google Scholar
  28. 26.
    A. Jacobs, Zollpolitik zugunsten der Entwicklungsländer, in: Wirtschaftsdienst, 47. Jg., 1967, H. 11, S. 561 ff.Google Scholar
  29. 27.
    Vgl. 6. Kapitel — Zur Theorie der Handelspolitik vgl. u.a. A. Predöhl, Außenwirtschaft, 2. Aufl., Göttingen 1971.Google Scholar
  30. 28.
    W. Ruhenstroth-Bauer, Die landwirtschaftliche Entwicklungspolitik der Bundesregierung, in: Handbuch der Landwirtschaft und Ernährung in den Entwicklungsländern, Bd. 1, Stuttgart 1967, S. 486. Vgl. auch Wissenschaftlicher Beirat zur Agrarhilfe, Gutachten zur Agrarhilfe, in: Handbuch der Entwicklungshilfe, II A 11 21, a.a.O., 28. Lieferung, 1969, S. 1 ff.Google Scholar
  31. 29.
    Vgl. W. Ruhenstroth-Bauer, Förderungsmaßnahmen der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Agrarwirtschaft, in: Kooperative Entwicklungshilfe, Hrsg. H. Besters, K.H. Hottes, W Kraus, P. Meyer-Dohm, H. Reichardt, W. Rudolph, Bielefeld 1969, S. 104.Google Scholar
  32. 30.
    Vgl. W. Ruhenstroth-Bauer, Deutsche Agrarhilfe für Entwicklungsländer, in: Materialien zum Welternährungsproblem, Nr. 2 der Deutschen Welthungerhilfe, Bonn o.J.Google Scholar
  33. 31.
    Vgl. H.J. Wischnewski, Agrarhilfe aus der Sicht der Bundesregierung, Vortrag vom 8.5.1968 auf einer Veranstaltung der „Deutschen Gesellschaft für Agrar-und Ernährungshilfe in Entwicklungsländern“ in Bonn; in: Materialien zum Welternährungsproblem, Nr. 2, a.a.O., S. 7 f; vgl. auch: O.V., Agrarhilfe für die Dritte Welt, in: Das Parlament, Nr. 51-52, vom 19.12.1970.Google Scholar
  34. 32.
    Vgl. W. Ruhenstroth-Bauer, Förderungsmaßnahmen, a.a.O., S. 105 — zur Agrarforschung für die Dritte Welt vgl. K. Fasbender, Mehr Agrarforschung kann helfen, in: Das Parlament, Nr. 51-52, vom 19.12.1970.Google Scholar
  35. 33.
    Die Technische Hilfe für den Agrarsektor betrug von 1950–1972 ca. 1,65 Mrd. DM bzw. 16 % der gesamten TH. Die Kapitalhilfe betrug 1972 201 Mill. DM (21 %). Die Produktionsmittelhilfe betrug im gleichen Jahr 45 Mill. DM bzw. 9,8 %.der bilateralen Agrarhilfe. Die Öffentliche multinationale Agrarhilfe betrug von 1950–1972 etwa 1 Mrd. DM (1972: 112 Mill. DM) bzw. 20 % (17 %) dieser Hilfsform insgesamt. Berechnet nach Angaben des BMZ vom Mai 1974.Google Scholar
  36. 34.
    Vgl. Gutachten zur Agrarhilfe, a.a.O., S. 9 f.Google Scholar
  37. 35.
    1973 stellte die BRD 191 400 t Weichweizen und Weichweizenmehl bilateral und 212 000 t über die EG zur Verfügung. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Welternährungsprogramms jeweils 12 000 t Magermilchpulver und Butteröl bereitgestellt. Vgl. hierzu: Fragestunde des Deutschen Bundestages vom 16.1.1974 (abgedruckt in: GAWi-Rundbrief, Nr. 2, 1974, S. 4 f.)Google Scholar
  38. 36.
    Vgl. zum Problem der Landwirtschaft u.a. Wirtschafts-und gesellschaftspolitisches Bildungswerk (Hrsg.): Grundfragen der Weltagrarentwicklung. Teil einer internationalen Entwicklungsstrategie, Problemstellung, Dokumentation, Materialien (Aufsatzsammlung), Opladen 1972, und D. Kebschull: Agrarpolitik und Entwicklungspolitik im Interessenkonflikt, Referat auf der 14. Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschafts-und Sozialwissenschaften des Landbaues e.V. (Veröffentlichung in Vorbereitung), Braunschweig, 26.-28.9.1973.Google Scholar
  39. 37.
    Vgl. dazu die ausführliche Studie über Familienplanung: United Nations Economic and Social Council, Population Commission, Measures, Policies and Programmes affecting fertility, with particular reference to National Family Planning Programmes. Provisorial report of the Secretary-General. o.O. 17. September 1969, E. C. N. 9/232, S. 110 f. Vgl. auch A. McCormack, Wieviele Menschen? Familienplanung und Entwicklungsländer, Hrsg. Deutsche Welthungerhilfe, Bonn 1973.Google Scholar
  40. 38.
    Vgl. OECD, Development Assistance, 1969 Review S. 141.Google Scholar
  41. 39.
    1972 betrug die deutsche Hilfe rund 7,5 Mill., 1973 ca. 10,5 Mill. DM. Das Geld wurde vorwiegend über den UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) bereitgestellt. Vgl. BMZ (Hrsg.), Bericht zur Entwicklungspolitik der Bundesregierung, a.a.O., S. 37, und E. Eppler, Familienplanung die Hauptsorge, in: Vorwärts, Nr. 13 vom 26.3.1970.Google Scholar
  42. 40.
    Welternährungskrise, a.a O., S. 96.Google Scholar
  43. 41.
    Beschluß des Bundeskabinetts vom 26.2.1970 zur Entwicklungspolitik, in: E. Eppler, Familienplanung die Hauptsorge, a.a.O.Google Scholar
  44. 42.
    Ebenda. Vgl. auch E. Eppler, Wenig Zeit für die Dritte Welt, a.a.O., S. 37 ff.Google Scholar
  45. 43.
    Vgl. G.A. Kartsaklis, Die großen Probleme der Familienplanung, in: Entwicklung und Zusammenarbeit, a.a.O., Nr. 12, 1969, S. 11.Google Scholar
  46. 44.
    Vgl. G. Martius, Geburtenkontrolle — ein Weltproblem, in: Entwicklung und Zusammenarbeit, a.a.O., Nr. 9, 1968, S. 20.Google Scholar
  47. 45.
    E. Eppler, Wenig Zeit für die Dritte Welt, a.a.O., S. 39 — 1968 sind durch alle Programme etwa 2,3 Mill. Geburten verhindert worden. Vgl. ebenda, S. 39 f.Google Scholar
  48. 46.
    G.A. Kartsaklis, a.a.O., S. 11.Google Scholar
  49. 47.
    Wissenschaftlicher Beirat zur Bildungshilfe: Grundsätze für eine Bildungshilfe der Bundesrepublik Deutschland an die Entwicklungsländer, in: Handbuch der Entwicklungshilfe, II A 11 23, a.a.O., 41. Lieferung, 1965, S. 1.Google Scholar
  50. 48.
    Vgl. hierzu u.a. die Aufsätze zu Zielen und Methoden der Büdungshilfe im internationalen Erziehungsjahr 1970, in: Entwicklung und Zusammenarbeit, a.a.O., Nr. 617, 1970.Google Scholar
  51. 49.
    Vgl. Wissenschaftlicher Beirat zur Bildungshilfe, a.a.O., S. 3.Google Scholar
  52. 50.
    So stellt der Pearson Report dazu fest, daß die Bildungshilfe vor allem dazu beigetragen hat, veraltete Lehrmethoden zu zementieren, die, von autoritären Lehrern vorgetragen, nicht den Bedürfnissen der Entwicklungsländer entsprechen. Dies gilt auch für die besondere Hervorhebung der Geisteswissenschaften. Vgl. Pearson Report, a.a.O., S. 200.Google Scholar
  53. 51.
    Wissenschaftlicher Beirat zur Bildungshilfe, a.a.O., S. 3 f.Google Scholar
  54. 52.
    Die Bildungshilfe betrug 1966 600 Mill. Dollar, davon wurden für Investitionen 80 Mill. Dollar ausgegeben. Der größte Teil davon waren Beihilfen, die im Rahmen der technischen Hilfe für 40 000 Erziehungsexperten und für etwa 70 000 Praktikanten und Studenten ausgegeben wurden. Vgl. Pearson Report, a.a.O., S. 199 f. — In der BRD beträgt die Bildungshilfe etwa 10 % der öffentlichen Hilfe. Vgl. Freyh, B.: Die Bedeutung der Bildungshilfe für den Fortschritt der Entwicklungsländer, Eröffnungsrede zur Tagung des DSE und der SID über Bildungshilfe, in Köln am 4. Mai 1970, in: Bulletin des Presse-und Informationsamtes der Bundesregierung, Bonn, Nr. 64 vom 12.5.1970.Google Scholar
  55. 53.
    Zum Programm der UNESCO vgl. auch: Das Problem der Alphabetisierung in Entwicklungsländern, a.a.O., S. 81 ff.Google Scholar
  56. 54.
    Die Weltbank und die IDA gaben im Geschäftsjahr 1972/73 938 Mill. US-Dollar für das Erziehungs-und Bildungswesen aus. Vgl. Weltbank/IDA, Jahresbericht 1973, S. 10 f. — Die Weltbankgruppe arbeitet auf diesem Gebiet eng mit der UNESCO zusammen.Google Scholar
  57. 55.
    Wissenschaftlicher Beirat zur Büdungshilfe, a.a.O., S. 5 ff.Google Scholar
  58. 56.
    Zur deutschen Militärhilfe vgl. H. Haftendorn, Militärhilfe und Rüstungsexporte der BRD, Düsseldorf 1971 und U. Albrecht, B.A. Sommer, Deutsche Waffen für die Dritte Welt, Reinbek 1972. Zum internationalen Waffenhandel vgl. u.a. J. Stanley, M. Pearton, The International Trade in Arms, London 1972 und Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), SIPRI Yearbook, Stockholm, New York, London, versch. Jge.Google Scholar
  59. 57.
    Seit 1971 ist die UdSSR größter Waffenexporteur. — Die Waffenausfuhr aller Lieferländer in Entwicklungsländer — einschließlich Griechenland und die Türkei — betrug zwischen 1950 und 1972 20020 Mrd. US-$ (ausschließlich Nord-und Südvietnam 2540 Mrd. US-$) gemessen in Preisen von 1968. Vgl. hierzu und im folgenden: SIPRI, SIPRI Yearbook 1973, a.a.O., S. 320 ff.Google Scholar
  60. 58.
    O.V., Die deutsche Militärhilfe soll ziviler werden, in: FAZ, Nr. 142 vom 22.6.1968.Google Scholar
  61. 59.
    Bundeshaushaltsplan 1964, Titel 964, Kapitel 502, abgedruckt in: U. Albrecht, Militärische Entwicklungshilfe — kritisch durchleuchtet, in: Entwicklung und Zusammenarbeit, Nr. 5, 1970, S. 8.Google Scholar
  62. 60.
    Vgl. U. Albrecht, a.a.O., S. 8.Google Scholar
  63. 61.
    Darüber hinaus erhielten neben den Nato-Staaten Griechenland, Portugal und Türkei folgende Länder deutsche Militär-und Ausrüstungshilfe: Chile, Ghana, Guinea, Indien, Israel, Libyen, Madagaskar, Nigeria und Syrien. Vgl. hierzu und im folgenden u.a. K. Natrop, Harte Politik mit „weichem“ Material, in: FAZ, Nr. 121 vom 29.5.1970, K. Natorp, Kleine Geschenke mit großer Wirkung, in: FAZ, Nr. 51 vom 1.3.1974, H. Heimsen, Waffengeschäfte konspirativer Natur, in: Bayernkurier, Nr. 6 vom 9.2.1974 und M. Rexin, Geschäfte mit dem Krieg, in: Vorwärts, Nr. 53 vom 30.12.1971.Google Scholar
  64. 62.
    Vgl. K. Natorp, Harte Politik mit „weichem“ Material, a.a.O.Google Scholar
  65. 63.
    G. Graffenberger, Waffenexport in Dritte Welt versiebenfacht, in: Frankfurter Rundschau, Nr. 272 vom 24.11.1971.Google Scholar
  66. 64.
    K. Natorp, Kleine Geschenke mit großer Wirkung, a.a.O.Google Scholar

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1975

Authors and Affiliations

  • Dietrich Kebschull
  • Karl Fasbender
  • Ahmad Naini

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