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Thyristoren und Triacs

  • Erwin Böhmer

Zusammenfassung

Unter Leistungsthyristoren versteht man Thyristoren für Dauergrenzströme von mehr als 1 A2). Bild 1a zeigt einige Ausführungen für noch relativ kleine Stromwerte, und Bild 1b zeigt die Montageweise von Schraubthyristoren in Verbindung mit einem Kühlkörper. In der Regel ist die Anode leitend mit dem Gehäuse verbunden, gelegentlich stattdessen die Katode. In Anlehnung an die heute üblichen Bezeichnungen sollen im folgenden die Ströme und Spannungen gemäß Bild 1c bezeichnet werden. Damit läßt sich der Thyristor als ein steuerbares Ventil beschreiben, das im Ausgangszustand nach beiden Richtungen hochohmig ist, durch Einspeisung eines Gatestromes IG aber bei positiver Spannung UT in den Durchlaßzustand umgeschaltet werden kann (Zündung). Der Thyristor geht dabei vom „Blockierzustand“ in den Durchlaßzustand über, in dem er sich im wesentlichen wie eine leitende Diode verhält. Die Spannung steigt nur geringfügig mit dem Strom auf etwas mehr als 1 V an3).

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1989

Authors and Affiliations

  • Erwin Böhmer

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