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Aufbau der Materie

  • Fritz Weigel
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Zusammenfassung

Die altgriechischen Philosophen Demokrit von Abdera und Leukippos (etwa 400 v. Chr.) hatten die überraschend moderne Vorstellung, daß die Materie nicht bis ins unendliche teilbar sei, sondern aus kleinsten, nicht sichtbaren und unteilbaren Bausteinen bestehen würde, denen dann später der griechische Philosoph Epikur (um 300 v. Chr.) die Bezeichnung Atome, die Unteilbaren, gab. Diese Auffassung vom Aufbau der Materie aus kleinsten Teilchen ermöglichte, wenn auch allerdings erst beträchtlich später (17. und 18. Jh.), sich konkrete Vorstellungen von chemischen Reaktionen und den Gesetzmäßigkeiten, nach denen sie ablaufen, zu machen. Der Atombegriff des klassischen Altertums hat im Laufe der letzten Jahrhunderte vor allem durch die Ergebnisse verfeinerter experimenteller Verfahren, wie z. B. der Spektroskopie und durch Untersuchung der Erscheinungen der Radioaktivität usw. eine starke Wandlung erfahren und so wissen wir heute, daß diese damals als unteilbar betrachteten Bausteine der Materie sich ebenfalls wieder aus noch kleineren Teilchen zusammensetzen.

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© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1976

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  • Fritz Weigel

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