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Problemlösung: Strategien gegen Arbeitslosigkeit

  • Horst Friedrich
  • Ute Brauer
Chapter
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Part of the Analysen book series (volume 244)

Zusammenfassung

Eine wirksame Eindämmung bzw. Verhinderung von Arbeitslosigkeit muß an den Ursachen ansetzen. Wenn aber die Auffassungen über die Ursachen des komplexen Phänomens Arbeitslosigkeit kontrovers sind, ist es nicht verwunderlich, daß auch die einzuschlagenden Strategien kontrovers diskutiert werden. Wird die Arbeitslosigkeit dem „Versagen“ des marktwirtschaftlichen Systems angelastet, so ergibt sich daraus die Forderung nach einer stärkeren staatlichen Intervention, die von einer gesamtwirtschaftlich ausgerichteten indirekten Steuerung (Globalsteuerung) bis zu direkten Interventionen durch gezielte strukturpolitische Maßnahmen reichen kann. Demgegenüber steht die neoklassisch-liberale Auffassung, die auf die „Selbstheilungskräfte“ der Marktwirtschaft vertraut und von staatlichen Interventionen nur eine Fehlsteuerung erwartet. Der Staat soll sich demnach auf die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft beschränken. Während in Befragungsergebnissen dem Staat die wichtigste Rolle bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zukommt (vergl. I., Abschnitt 3.), ergibt sich aus der marktwirtschaftlichen Ordnung eine begrenzte Handlungsmöglichkeit des Staates und eine Verantwortung aller Entscheidungsträger im Wirtschaftsprozeß, insbesondere der Tarifvertragsparteien.

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Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Leverkusen 1985

Authors and Affiliations

  • Horst Friedrich
    • 1
  • Ute Brauer
    • 2
  1. 1.Erziehungswiss. FakultätUniversität zu KölnDeutschland
  2. 2.Kaufmännische Berufsschule KrefeldDeutschland

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